Unfall bei Futterverteidigung mit böser Halswunde

Geschrieben am Mai 15th, 2007 in Erlebnisse von

Der gestrige Tag war wieder ein Highlight im Rudelleben. Bei der Verteidigung eines Knochens schnappte Irish Wolfhound Leeloo nach – zugegeben frechem – Whippet Jerry. Ein Knurrer, ein Quicker und ein verstörter Whippet lief uns in die Arme. Böse Wunde am Hals. Leeloo war gestern schlecht drauf (siehe: Auch Hunde können genervt sein), es war also eher ein Unfall. Das Ergebnis war aber nicht so schlimm wie “zerfetzte Kehle”. Das hatte ich dem Tierarzt in meiner ersten Panik als Grund für einen Notbesuch mitgeteilt. Glück im Unglück: Elke war grad da und hat den Hund mit einem Druckverband erstversorgt und mit Tellington Touch an den Ohren den Schock abgefangen. Danke Elke, beeindruckende Reaktion.

Dann das Übliche: Tierarzt, Diagnose, OP. Auch der Hund hatte Glück: So ein Whippet hat einen sehr langen Hals mit verdammt wenig Fell drauf. Haut fast 10 Zentimeter aufgerissen, Muskel beschädigt, aber alles Wichtige wie Luftröhre und große Blutgefäße in Ordnung. Noch ist Jerry beim Tierarzt, nachher wird sie wieder geholt und wird dann die Tage erst einmal neben mir im Büro separiert.

Und dann heißt es, die sozialen Kontakte der Hunde untereinander zu beobachten und abzuwägen, welche Steuerung nötig ist. Schließlich war gestern viel Aufregung im Hundeleben und zumindest Jerry wird sich anders verhalten als vor der Beißerei. Mal sehen, wie die anderen auf das veränderte Verhalten reagieren werden. Aber noch ist es nicht so weit: Erst muss Jerry wieder her.

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