Sandbienen im Garten

Geschrieben am Mai 1st, 2009 in Bienen, Erlebnisse, video von Eike Elser

Derzeit gestalte ich unseren Garten komplett um: aus dem “Zehr”garten 100 3010soll ein Nutzgarten werden. Zahlreiche Zierpflanzen sind schon umgesiedelt, nun gilt es Anbaufläche zu gewinnen. Für die Anlage des Gemüsegartens sollte der Boden tief durchgegraben werden, um den überall vorhandenen Bauschutt loszuwerden.

Sandbienen nutzten die Gelegenheit zum Nestbau. Die Bodenbearbeitung ruht nun bis der Bau wieder verlassen ist.

Eine Bestimmung der Tierchen ist mir nicht gelungen – schön anzusehen ist das rege Treiben aber dennoch.

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Ausflug mit Mensch & Hund in den Wild Park Lüneburg

Geschrieben am April 22nd, 2009 in Erlebnisse von Elke Müller

Raven - der irische WolfhundAn einem wunderschönen Sonnentag besuchten Kunden der Fachschule für Mensch & Hund und ihre Hunde den Wild Park Lüneburger Heide. 22 Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie 15 Hunde spazierten und übten sich durch den Wildpark. Anacan, einer der irischen Wolfshunde fand Gefallen an einem Esel. Er wusch hingebungsvoll dessen Kopf und dem Esel schien es zu gefallen – soziales Verhalten zweier Tierarten. Sein Bruder Raven ignorierte die ganze Szene.

Der Park war gut besucht und Menschen drängten sich vor den Wildgehegen. Es galt die Hunde am Fuß zu behalten, sie abzusetzen oder hinzulegen. Im offenen Wildgatter trainierten die Hundehalter an der Aufmerksamkeit ihrer Vierbeiner ohne dass diese sich von dem stehenden oder herumspringenden RehwildMit Mensch und Hund im Wild Park irritieren liessen.

Eine kleine Pause wurde eingelegt, so dass Menschen wie Hunde ihren Durst stillen konnten. Danach ging es an den Gehegen der Steinböcke vorbei, wovon ein männliches Tier seine großen Hörner gegen den Zaun donnerte und damit neugierige Hunde erschreckte. Die Waschbären hatten sich in ihre Baumhöhlen verkrochen. Doch die Marderhunde und die Polarfüchse liessen sich draussen sehen. Interessiert berochen die Hunde die Gehege.

Tanja Askani und ihre PolarwoelfeDer Weg stieg an und auf dem Berg kam die Mensch-Hund-Gruppe zu den europäischen Wölfen und zu den Polarwölfen. Gerade rechtzeitig um die Betreuerin der Wölfe – Tanja Askani – in ihrem Vortrag über die Wölfe zu hören. Die beiden Polarwölfe zeigten ihr gegenüber unterwürfiges Verhalten. Sie stupsten sie an, lehnten sich gegen sie und genossen ihre Streicheleien.

Trotzdem sei gesagt, dass diese Wölfe nicht zahm sind. Obwohl Tanja Askani auch mit ihnen im Wildpark an der Leine Spaziergänge unternimmt oder sogar im jugendlichen Alter der Wölfe die Eisdiele im Ort besucht, können die Wölfe nicht von Fremden angefasst werden. Am Ende desPolarwolf Nanuk Vortrages wurden die Wölfe mit großen Fleischbrocken gefüttert. “Aber nicht wieder in die Hände beissen”, mahnte sie einen der Polarwölfe und warf in hohem Bogen ein Stück Fleisch in seine Richtung.

Die europäischen Wölfe reagierten überhaupt nicht auf die Hunde auf der anderen Seite des Zaunes. Einer der Polarwölfe schon. Er markierte durch den Zaun und rannte imponierend mit hoch erhobener Rute auf und ab. Einige der Hunde bellten ihn aufgeregt an, wurden aber von ihren Bezugspersonen zur Ruhe gebracht. So gab es Abwechslung im Hunde- und Wolfsalltag. Die Menschen genossen im Anschluss Speisen und Getränke im Restaurant des Wildparkes. Die Hunde lagen müde zu ihren Füssen. Ein schöner Tag ging zu Ende.

Fotos: Jonas Schrader (11)

Panik am Straßenrand – Hund überfahren

Geschrieben am März 8th, 2009 in Erlebnisse von Elke Müller

Eine Familie erfuhr das bisher schrecklichste Erlebnis seit dem ihr kleiner Hund bei ihnen ist. Gerüstet für den Spaziergang mit dem kleinen Liebling klinkt man eben noch den Hund an die Leine, öffnet die Gartenpforte, ein Auto fährt vorbei und der Hund rennt los … vor das Auto.

Der Atem stockt. Das Auto bremst nicht, sondern fährt weiter, es ist ein leises Geräusch unter dem Auto zu hören. Die Hundebesitzer erwarten angsterfüllt ein furchtbares Bild, welches sich ihnen gleich bieten wird. Der kleine wuschelige Rüde erscheint hinter dem vorbeigefahrenen Auto … und er steht auf allen vier Beinen.

Er rennt wieselflink zu seinen Bezugspersonen und erscheint mopsfidel. Mit dem Schreck in den Gliedern wird der Hund gedreht und gewendet, aber es ist nichts zu finden. Die Autofahrerin war stehengeblieben, ebenso verschreckt, denn sie sagte, sie hätte nicht mal mehr bremsen können, so schnell sei alles gegangen. Sie habe ein Jaulen vernommen als ihr Auto über den Hund rollte.

Die Untersuchung beim Tierarzt ergab eine kleine Verletzung an der Kralle. Der Hund war sonst vollkommen in Ordnung. Der Karabiner an der Leine war nicht eingerastet, so dass der Hund sich von der Leine lösen konnte. Nun versichern sich die Hundebesitzer zuerst, dass die Leine richtig angelegt ist. Der Hund verhält sich – allerdings nur in dem Bereich des Unfalles – an der Straße vorsichtiger. Am Abend feierte die Familie das neu geschenkte Leben ihres kleinen Wuschelfreundes.

Freies Hundeland Dänemark

Geschrieben am Dezember 28th, 2008 in Erlebnisse von Elke Müller

Wieder einmal verbringen wir unseren Urlaub in Dänemark. Die Weihnachtsfeiertage haben uns mit sonnigem Wetter, morgendlichem Frost und langen Spaziergängen bei klarer Luft am Strand verwöhnt. Die Hunde tobten durch den Sand, die Wellen und fingen Schaumkronen. Außerdem gab es nach mehreren Tagen Sturm genug Interessantes am Strand zu finden.

Dabei fiel mir wieder ein, dass ich recht oft in Gesprächen mit Hundehaltern feststelle, dass viele deutsche Hundehalter glauben in Dänemark dürfen sich Hunde freier bewegen als in Deutschland. So ist es ganz und gar nicht. Schon seit etlichen Jahren gibt es gehörige Einschränkungen an der Westküste des Landes.

Die Strände der Nordsee sind für Hunde nur vom 1. Oktober bis 31. März als Freilauffläche gestattet. Auch da ist der Hundebesitzer verantwortlich dafür, dass sein Hund keine anderen Besucher belästigt. Sonst ist der Hund generell an der Leine zu führen. Einige Regeln in unserem derzeitigen Feriengebiet lauten:

  • Der Hund darf nicht herumstehen und bellen und somit die Nachbarn stören.
  • Der Hund ist außerhalb des Grundstücks an der Leine zu führen, egal wo Sie sich bewegen.
  • Wenn der Hund Auslauf benötigt, stehen in den meisten Waldgebieten eingezäunte “Hundewälder” zur Verfügung. Hier darf sich der Hund frei bewegen.
  • Denken Sie daran, Ihren Hund mit einer Namensplakette (inkl. Urlaubsadresse) zu versehen.
  • Denken Sie daran, Tüten für die “Hinterlassenschaften” Ihres Hundes mitzunehmen, wenn Sie sich auf öffentlichem Gelände bewegen.

Die Behörden machen durchaus Stichproben und bei Zuwiderhandlungen hagelt es ordentliche Geldstrafen. Das dänische Hundegesetz kann kommunal angepasst werden. Es kann also durchaus sein, dass andernorts andere Regeln Gültigkeit haben. Das Gesetz sieht sogar vor, dass im Strassenverkehr der Hund an sehr kurzer Leine zu führen ist, damit er weder den Verkehr noch Passanten berühren bzw. schädigen kann. Nach Sonnenuntergang sollte sich der Hund bspw. nur noch im Haus aufhalten. Hätten Sie es gewusst?

… der will nur spielen!

Geschrieben am November 24th, 2008 in Allgemein, Erlebnisse von Elke Müller

Bei unserer Morgenrunde im Schnee und bei leichtem Graupel hatten meine Hunde eine Menge Spaß in der weißen Pracht. Vor allen Dingen Goya, der fünfeinhalb Monate alte Jungrüde, tobte über die Wiesen, sprang den erwachsenen Duck Tollern vor die Nase und schnappte seinen dreijährigen Bruder Forrest ins Fell. Dieser war von dem ständigen Anrempeln genervt und raste davon. Der Kleine hinterher. Papa Chemoo trottete gemächlich neben mir her, schnupperte hier und da und sicherlich war er froh, dass er sich um nichts kümmern mußte und man ihn in Ruhe ließ.

Chemoo-Forrest-Goya im Schnee

Auf dem letzten Stück Heimweg an einer wenig befahrenen Straße kam uns eine Hundehalterin mit Neufundländer an der Leine entgegen. Sie wechselte vorsorglich die Straßenseite. Ich rief meine Hunde zu mir und ließ sie neben mir gehen. Sogar Goya passte sich hervorragend an und blieb an meiner Seite. Als wir Frau und Hund passierten, drückte sich der Neufundländer in dem Moment an der Frau vorbei und stand direkt vor uns. Die Straße ist recht schmal.

Familienausflug mit Hunden

Geschrieben am Oktober 1st, 2008 in Erlebnisse von Jörg Schumacher

Es war ein wunderschönes und erholsames WE in Kootwijk (NL) beim Jahrestreffen von Windhunde in Not (e.V.) Erst ein perfektes Dinner und dann noch ein perfekter Ausflug. Gut 300 km jede Strecke hatten es schon in sich – die netten Leute, Hunde, die Gegend und das Wetter waren es aber einfach Wert. Hunde im Hotel – kein Problem – selbst für mitgebrachte Pferde wäre ein Platz gewesen. Hier sind die Bilder und der Bericht.

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Eine schwierige Entscheidung …

Geschrieben am September 25th, 2008 in Erlebnisse, Hunde von Elke Müller

Vorgestern erhielt ich einen Hilferuf. Meine Mittrainerin bat mich ein Mitglied der dog-for-fun-Gruppen anzurufen, um ihr bei einer Entscheidung behilflich zu sein. Nachdem ich hörte, worum es ging, rief ich sofort zurück.

Schockiert und weinend saß das Ehepaar mit ihrem kleinen Liebling in der Tierklinik. Der Hund war auf einem Feldweg von einem Van überfahren worden, während die Besitzerin an einem ihrer Pferde hantierte. Nicht nur dass das geländegängige Auto zu rasant über den Weg fuhr und den kleinrassigen Hund übersah, so gab sich die Hundehalterin im Nachhinein die Schuld für den Unfall.

Der Hund hatte einen schlimmen Trümmerbruch erlitten. Die Diagnose der Tierärzte verhieß nichts Gutes. Mehrere Operationen seien notwendig, dazu könne man jetzt noch nicht sagen, ob Rückenmarksschäden vorliegen und des Weiteren sei eine sehr intensive und langwierige Versorgung und Pflege des Patienten in Betracht zu ziehen. Es sei zu überlegen, den kleinen Patienten zu erlösen.

Der freundlichste Hund der dog-for-fun-Gruppe ist gegangenInnerhalb der nächsten Minuten sollte nun die schwierige Entscheidung gefällt werden. Ich glaube, jeder Hundehalter, jede Hundehalterin kann eine solche Situation nachvollziehen. Hat das Tier eine Chance – wenn auch eine minmale – oder ist es Leiden ohne das ein Ende absehbar ist. Dann ist eine einfühlsame, aber sachliche Hilfestellung gegeben, die eine Entscheidung unterstützt, eine Entscheidung, die die Betroffenen vor sich selbst verantworten können.

Der vierbeinige Freund unserer ganzen dog-for-fun-Gruppe ist tot. Er wurde von seinen Leiden erlöst. Wieder ein Hund in diesem Jahr, der über die Brücke in ein Land ohne Schmerzen und Angst gegangen ist. Er wird dort viele Freunde wiedersehen. Das Ehepaar hat sich gestern trotz des Schmerzes und der Trauer entschlossen mit ihrem zweiten Hund zum Training zu kommen. Die Gruppe hat sie in ihre Arme geschlossen.

Autounfall – Hunde im Auto

Geschrieben am August 10th, 2008 in Erlebnisse, Hunde von Elke Müller

Dunkle Wolken türmten sich hoch und höher und ein Grummeln erfüllte die Luft. Ein Gewitter zog auf und kurze Zeit später prasselte der Regen herunter und es blitzte und donnerte und tobte um uns herum. Als es ein wenig nachließ, fuhr ich mit den Hunden in den Nachbarort, um kurz etwas einzukaufen. Das Wasser stand auf den Strassen und ich fuhr entsprechend langsam, da der Regen sich wieder verstärkt hatte. Im nächsten Ort ließ das Unwetter jedoch nach und es regnete nur noch leicht. Nach Erledigung meines Einkaufes fuhr ich wieder zurück.

In der ersten S-Kurve reduzierte ich die Geschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer, da die Rechtskurve eine recht scharfe Biegung hat. Fast am Ende der Kurve zog plötzlich das Heck meines Autos wie auf Schmierseife nach links und der Renault Kangoo drehte sich, rutschte über die Pflastersteine am Rand in das Bankett, überschlug sich und landete wieder auf den Rädern. Ich sah wie die Frontscheibe einen Knick bekam und in tausend kleine Scherben zerbarst, die aber alle zusammen im Rahmen blieben.

Ich löste den Sicherheitsgurt, stieg aus und sah die linke Seite meinesRechte Seite Renault Kangoo Autos. “So eine Sch…!” Eine junge Frau hielt auf der anderen Straßenseite, schaute mich entgeistert an und fragte: “Fehlt ihnen etwas, sind sie verletzt, soll ich jemand anrufen?” “Nee,” antwortete ich “ich rufe meinen Mann an. Ich weiß nicht, ob mir was fehlt, keine Ahnung.” Meine beiden Hunde saßen hinter dem Abtrenngitter und schauten mich an. Ich sah keine offensichtlichen Verletzungen bei ihnen. Der ältere der beiden Rüden wedelte und sah mir vertrauensvoll in die Augen. Der Jüngere hatte lange Speichelfäden vom Maul hängen, aber er saß ruhig neben dem anderen.

Linke Seite Renault KangooInzwischen waren weitere Personen da und fragten mich alles Mögliche. Ich rief selbst die Polizei an. Ein Rettungswagen kam zufällig mit einem anderen Patienten vorbei. Ich wurde kurz versorgt. Eine Frau wollte ständig meine Hunde aus dem Auto holen. Ich ließ sie nicht an die Tiere heran. Sie hatten kein Geschirr um und direkt an der Straße mit Schockzustand war mir dies zu unsicher. Erst als mein Mann eintraf, legte ich den beiden Hunden jeweils eine Leine um den Hals und so führte er sie zu seinem Auto und brachte sie später nach Hause.

Ein anderer Rettungswagen brachte mich ins Krankenhaus, denn ich verspürte Schmerzen in Hals- und Brustwirbelsäule und in meinem linken Arm und Bein. Ich war übersät von winzig kleinen und größeren Glassplittern und spuckte mehrmals ins Gras, weil es ständig zwischen meinen Zähnen knirschte. Einige der Personen, die mir halfen, sprachen von “Schwein gehabt“, “Frau am Steuer“, “wohl zu schnell gefahren“, “da waren mindestens zwei Schutzengel dabei”. Letzteres glaube ich auch. Einer davon war mein Vater – der Motorjournalist, mit dem ich oft Autos testen durfte und von dem ich viel von meinem heutigen Fahrverhalten übernommen habe.

Dieselspur auf der LandstraßeDer Polizist meinte, es handelte sich um unangepasstes Fahrverhalten und ich würde noch eine Verwarnung bekommen. Toll, dachte ich mir, der macht es sich ja einfach. Mein Mann holte mich eine Weile später aus dem Krankenhaus ab. Ich hatte nichts gebrochen, aber Hämatome, Prellungen und Schnittwunden. Wir hielten nochmal am Unfallort, mein Auto war von den netten Helfern erstmal auf ihren Hof gezogen worden. Die Straße war inzwischen wieder trocken und man sah durch die ganze Kurve einen breiten braunen Streifen, der sich sogar jetzt noch schmierig anfühlte. Vermutlich Diesel. Auf der nassen Straße war dies nicht zu sehen gewesen.

Zuhause angekommen freuten sich die Hunde. Ich tastete sie ab,Forrest versucht an den Leckerliball zu kommen untersuchte sie, sah ihnen in die Augen. Es schien tatsächlich als hätten sie nichts abbekommen. Ich verabreichte ihnen ein paar Tropfen Rescue Remedy, damit sie diesen Unfall besser verarbeiten konnten. Sollte mir morgen etwas an ihnen auffallen, dann stünde der Tierarztcheck auf dem Programm. Sie waren natürlich – wie ich auch – recht müde und nach dem Essen gingen wir bald schlafen. Morgens tat mir noch ein wenig mehr weh wie den Tag zuvor. Aber ich konnte Fahrradfahren und radelte in gemächlichem Tempo hinter meinen rennenden Hunden her. Sie waren wieder die Alten. Dafür danke ich meinen Schutzengeln!

Fotos: Elke Müller

Es geht nicht ohne Spinnen …

Geschrieben am August 7th, 2008 in Erlebnisse, Heimische Tierwelt von Elke Müller

Im Auto sitzend und den Gedanken nachhängend bemerke ich etwas Krabbelndes auf meinem Kopf. Ich fahre mit der Hand über die Haare und ein kleines Objekt fällt auf meinen Oberschenkel. Ich wische nochmal und das Objekt hängt an meiner Hand. Da erst schaue ich richtig hin und … igittttt … eine Spinne! Braun und mit einem grünschimmernden dicken Hinterleib versucht sie mich ebenso schnell loszuwerden wie ich sie. Durch die Schüttelbewegung meiner Hand fliegt sie in den Fußraum.

Na super! Jetzt kann ich mir die ganze Fahrt Gedanken machen, ob das Spinnentier irgendwo wieder an mir emporklettert. Am Besten ich halte auf einem Parkplatz und durchsuche mein Auto. Dazu habe ich aber auch keine Lust, also entschließe ich mich das Krabbeltier in meinem Umfeld zu dulden. Nicht dass ich panische Angst vor Spinnen hätte, aber auf mir herumkriechen müssen sie nicht!

Tote HausspinneAuch in unserem Haus und außen herum gibt es reichlich Spinnen. Im Haus und im Keller halten sich einige Hausspinnen (Tegenaria atrica) auf. Die im nebenstehenden Foto ist leider tot, vermutlich weil sie im Keller keine Nahrung fand. Sie bauen trichterförmige Netze und halten sich darin auf. Die männlichen Tiere sind auf der Suche nach Weibchen in der Nacht im Haus unterwegs und ich sehe ab und zu eine blitzschnell über den Boden flitzen  oder die Wände hochlaufen. Mit ihren langen Beinen und dem schmalen braunen Körper gehört die Hausspinne neben der Kreuzspinne (Araneus diadematus) zu den bekanntesten Spinnenarten in Deutschland.

Netz der Hausspinne

Die Kreuzspinne sitzt meistens mitten in ihrem Netz, dass wie ein Radnetz aussieht, deshalb gehört sie in die Kategorie der Radnetzspinnen (Araneidae). Sie findet sich außen an Häusern, in Gärten sowie in Feld und Flur wieder. Dort spannt sie ihr Netz zwischen Gräsern, Blumen und anderen Pflanzen, um dort vorbeifliegende Insekten zu fangen.

Unverträgliche Rüden

Geschrieben am Juli 28th, 2008 in Erlebnisse, Hunde von Elke Müller

Bei meinem Hausbesuch ging es um ein Ehepaar mit zwei kleinen Kindern, einen Staffordshire Terrier, einen Rottweiler-Dobermann-Mischling und einem pudelartigen kleinen Mischling, letzteres ist eine Hündin. Der Staffordshire Terrier war im Wohnzimmer an einen Holzpfosten angeleint, der andere Rüde war auf der Terrasse an einem Stahlseil ebenfalls an einem Holzpfosten festgemacht.

Zur Hilfe geholt wurde ich, weil die beiden Rüden sich nicht vertragen und dieser Trennungszustand bereits seit über einem halben Jahr besteht. Man erhoffte sich von mir, dass ich eine Lösung präsentiere, die allen Beteiligten wieder eine ruhiges, gemeinschaftliches Leben gewährt. Der jüngere Rottweiler-Dobermann-Mischling ließ keine Gelegenheit aus, um den älteren Staffordshire Terrier durch die bis zum Boden reichenden Fensterscheiben zu fixieren und drohend zu knurren. Der Staffordeshire Terrier reagierte mit wütendem Gebell.

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