Seit einigen Jahren wird um das Massensterben der Honigbienen gerätselt. Ist die Ursache des Bienenvolkkollapses ein Virus, sind es Milben oder Pestizide. Gibt es keine Bienen mehr zieht das weitere katastrophale Folgen nach sich. Viele Obst- und Gemüsepflanzen werden nicht mehr bestäubt. Dies wiederum hat Auswirkungen auf unsere Nahrungsvielfalt.
Amerikanische Forscher der University of Illinois in Urbana-Champaign haben herausgefunden, dass bei den Bienen offenbar die Eiweiß-Synthese gestört ist. Bei dem Vergleich mit CCD-infizierten (CCD = Colony Collapse Disorder) Bienenkolonien mit gesunden Bienen ergab sich, dass die sogenannten Ribosomen (= Eiweißfabriken der Zellen) nicht funktionieren. Verursacher scheint eine Kombination aus unterschiedlichen Viren zu sein.
Sobald die Proteinproduktion defekt ist, werden die Bienen anfälliger für andere schädliche Einflüsse. Wie der Spiegel berichtet, kann die Honigbiene nicht mehr auf eine mangelhafte Ernährung, Pestizide, Bakterien, Viren, Pilzbefall und andere krankmachende Keime reagieren. Das Bienenvolk stirbt ab und die Königin bleibt im Stock mit der Brut und den jungen Bienen zurück.
Bleibt zu hoffen, dass die Experten eine Gegenmassnahme entwickeln können, um die Honigbienen zu retten und damit eine ökologische und ökonomische Bedrohung abwenden.
Foto: fotolia.com
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Donnerstag, August 27th, 2009 um 13:38 Uhr
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Derzeit gestalte ich unseren Garten komplett um: aus dem “Zehr”garten
soll ein Nutzgarten werden. Zahlreiche Zierpflanzen sind schon umgesiedelt, nun gilt es Anbaufläche zu gewinnen. Für die Anlage des Gemüsegartens sollte der Boden tief durchgegraben werden, um den überall vorhandenen Bauschutt loszuwerden.
Sandbienen nutzten die Gelegenheit zum Nestbau. Die Bodenbearbeitung ruht nun bis der Bau wieder verlassen ist.
Eine Bestimmung der Tierchen ist mir nicht gelungen – schön anzusehen ist das rege Treiben aber dennoch.
[youtube z2Cbs_ChC1Q]
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Freitag, Mai 1st, 2009 um 20:11 Uhr
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So schlecht wie das Fernsehprogramm zur Hauptzeit ist, im Nachtprogramm sind Perlen zu finden. Bei Arte mitten in der Nacht, meist ohne jede Wiederholung laufen oft Kurzfilme, die zu sehen das Aufbleiben hätten lohnen können. Aber es gibt ja Youtube, deshalb sei hier auf diesen Film verlinkt.
Ein junges Maedchen kann dem Leben nichts mehr abgewinnen und hegt Selbstmordfantasien. Schliesslich schluckt sie sogar Bienen, um sich umzubringen. Tatsaechlich aber sieht sie das Leben von da an in einem honiggolden schimmernden Licht.
[youtube j9m3u0SRH2E]
Update – Ich hatte mich schon gewundert, dass das Video bei YouTube zu sehen war – Klicken lohnt nun nur noch für den Nachweis, dass urheberrechtlich geschütztes Material bei YouTube entfernt wird …
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Samstag, Februar 28th, 2009 um 17:51 Uhr
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Lecker Silvester! Diesmal gab es zum Silvesterabend Variationen aus Honigwein (Met), Honiglikör, Schwarzbier und Malzbier. Natürlich nicht alles auf einmal bzw. in einem Longdrink. Ich sortiere mal willkürlich.
- Variante 1: ca. 4 cl Honiglikör (Bärenjäger) in einem 0,4 Liter Glas mit Köstritzer Schwarzbier auffüllen.
- Variante 2: gleiches Mischungsverhältnis Honiglikör mit Malzbier.
- Variante 3: ca. 6 cl Met in einem 0,4 Liter Glas mit Köstritzer Schwarzbier auffüllen.
- Variante 4: gleiches Mischungsverhältnis Met mit Malzbier
Fazit: Variante 1 ist eher ein Short-Drink und sehr lecker, aber für eine Silvesterfeier eher ungeeignet. Variante 2 ist sehr süß. Varianten 3 und 4 sind meine Favoriten. Wem nach einem Spaziergang sehr kalt ist, der sollte es mal mit heißen Met (nicht kochen!) versuchen – das wärmt ordentlich. Prosit Neujahr und Hicks
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Freitag, Januar 2nd, 2009 um 15:25 Uhr
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Eher zufällig bin ich heute über einen Film und ein Kinderlied über Bienen gestolpert. 
Detlef Cordes präsentiert auf seiner Internetpräsenz Kinderlieder, Kinderfilme, Kurzfilme und andere musikalische Beiträge. Die Melodie von Am Bienenstock ist sehr eingängig und geeignet Kindern die Faszination Bienen näher zu bringen. Allerdings ist mir ein kleiner Fehler aufgefallen, im Lied heißt es “…siehst du den gelben Nektar an den Hinterbeinen…”. Das ist natürlich der Pollen in den Pollenhöschen, sicher ist Nektar aber für Kinder eingängiger. Ansonsten: einfach mal reinhören und -schauen.
Eike Elser 31-10-2008
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Freitag, Oktober 31st, 2008 um 22:12 Uhr
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Immer wieder hört oder liest man von Armut, zum Beispiel die wachsende Kinderarmut in Deutschland oder Armut in der Welt. Letztlich berühren Meldungen darüber, mehr aber auch nicht, denn Armut ist dann doch für die meisten von uns weit weit weg.
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Dabei sollten wir uns schon mehr gGedanken darüber machen – nicht zuletzt weil unsere Wohlstandsgesellschaft auch von der Armut der anderen lebt. Vieles was wir in der Geiz-ist-Geil-Mentalität billig einkaufen ist in Billiglohnländern teilweise unter menschunwürdigen und ökologisch unvertretbaren Bedingungen gefertigt. Wohlstandsbürger freut sich über den günstigen Preis und nimmt dabei die Ausbeutung von Menschen, Natur und Ressourcen an anderen Orten der Welt zumindest billigend in Kauf.
Dabei gibt es eine ganze Reihe engagierter Projekte, die helfen sollen Armut zu bekämpfen. Eines davon ist der Blog Action Day am 15.10 bei dem weltweit Blogger die “Armut” thematisieren und damit in den Focus ihrer Leser bringen. Ich habe mich auch umgesehen und eien Reihe interessanter Informationen gefunden. Interessant das deutsche Projekt Deine Stimme gegen Armut. Ich selbst halte jedoch nachhaltigere Projekte und ein Umdenken in unserem Konsumverhalten für sinnvoller als solche Aktionen.
Deine-Stimme-gegen-Armut-Blog
Eike Elser 14-10-2008
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Mittwoch, Oktober 15th, 2008 um 00:15 Uhr
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Wie finden Bienen eigentlich eine neue Behausung, wenn das Bienenvolk zu groß wird und die alte Königin zusammen mit ungefähr zwei Drittel der Arbeiterbienen das Volk verlässt? Fliegen sie einfach durch die Gegend und suchen? Dieser Frage sind amerikanische Wissenschaftler der Ohio State University in Columbus nachgegangen wie der Spiegel schreibt.

Per Videoanalyse haben die Forscher um Kevin Schultz festgestellt, dass sich die Bienen zunächst nur eine kurze Distanz vom alten Nest entfernen. Sogenannte Spurbienen suchen dann nach einer neuen Unterkunft. Sobald sie die gefunden haben, müssen die von den Amerikanern genannten “Streaker Bees” (übersetzt “Flitzbiene”!) den Schwarm dorthin führen. Wie aber funktioniert dies?
Die Wissenschaftler vertreten hierüber unterschiedliche Thesen. Die einen glauben, dass die Spur- oder Flitzbienen in der Mitte des Schwarmes fliegen und so die Bienen in eine bestimmte Richtung drängen. Kevin Schultz beweist nunmehr mit seinem Forscherteam, dass die Spurbienen einfach mit einer höheren Fluggeschwindigkeit den Rest des Schwarmes hinterherziehen.
Foto: searagen – fotolia.com
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Dienstag, Oktober 7th, 2008 um 02:05 Uhr
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Sieh an, sogar für die Transportlogistik scheint es nützlich zu sein, einen Blick in die Arbeitsweisen staatenbildender Insekten zu werfen.
Zur Lösung komplexer Probleme in der Transportlogistik entwickelte die PROFACTOR Gruppe aus Steyr die Softwarelösung DynaTours. DynaTours unterstützt Betriebe und deren Disponenten bei der Optimierung der Transporttouren und reduziert dadurch Zeit und Kosten. Die entwickelten Algorithmen orientieren sich unter anderem am Verhalten von Ameisenkolonien. … Der von der PROFACTOR Gruppe entwickelte Algorithmus orientiert sich unter anderem am Verhalten von Ameisenkolonien bei der Futtersuche, um bei komplexen und dynamischen Problemen schnell alternative Lösungen zu finden. In der Praxis hat sich gezeigt, dass genau dieser Algorithmus optimale Ergebnisse für den Transportbereich liefert.
Hervozuheben ist – zumindest geht das so aus der Pressemeldung hervor – der ganzheitliche Ansatz für Algorithmen, die über eine bloße Optimierung von Touren und Aufträgen innerhalb eines Unternehmens hinausgehen und Transportnetzwerke optimieren sollen. Das soll auch die die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene unterstützen, was ich besonders gut finden würde. Ein Dank an die Ameisen, denen dieser Aspekt sicher fremd ist.
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Montag, September 22nd, 2008 um 17:46 Uhr
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Unter der Überschrift “Wie im richtigen Leben ” konnte ich heute sehr zusammengefasst den aktuellen Kenntnisstand der Bienenforschung lesen. Gut gemachter Artikel, auch lesenswert, basiert auf den mir gut Erkenntnissen von Prof. Tautz.
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Donnerstag, September 18th, 2008 um 10:47 Uhr
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Wenn auch das Wetter zumindest regional nicht den Eindruck erweckt: doch, wir haben Sommer und damit Erntezeit. 
Zur besten Erntezeit habe ich mir Einlegegurken besorgt und sauer eingelegt. Dies als Vorübung für den vielleicht bald kommenden Eigenanbau. Wir haben also auch Saure-Gurken-Zeit oder eben die Zeit des Sommerlochs. Folgerichtig gibt es wieder einiges zu lesen über neuartige Killerpflanzen. Ganz vorn im Rennen liegt das beifußblättrige Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia).
Der schöne Name “Ambrosia” täuscht darüber hinweg, dass diese Pflanze eine hohes Allgergiepotential besitzen und Pollenallergikern zu schaffen machen soll.
Ambrosia bezeichnet die Griechische Götterspeise (und -salbe) und “unter Imkers” die Nahrung der Bienenkönigin.
Es stimmt, dass sich diese Pflanze mittlerweile stark ausbreitet und es stimmt, dass Allergiker unter dem massiven Pollenflug zu leiden haben. Dumm die reißerische Berichterstattung (s. Sommerloch). Weiterführende Informationen zum Thema gibt es bei http://www.ambrosiainfo.de/ und (werbelastig) http://www.ambrosia.de/. Informieren hilft hier, um nicht in Panik zu verfallen und den Gewöhnlichen Beifuß bzw den einjährigen Beifuß – beide herrliche Würzkräuter – auszurotten.
Eike Elser 13-08-2008
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Mittwoch, August 13th, 2008 um 21:46 Uhr
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