ZOS-Seminar am 8./9. August 2009 mit Mirjam Müntefering
Viele Hunde haben heute keine Aufgabe mehr. Manche dienen zur Bewachung des Eigentums, manche helfen dem Jagdausübenden, andere verdienen ihre Nahrung beim Zoll, Wachschutz und der Polizei und wiederum andere arbeiten als Rettungshunde, Servicehunde, Blindenführhunde und Therapiebegleithunde. Das Gros erfreut den Menschen. Hunde sind Sozialpartner und Familienmitglied. Sie sind oftmals unterbeschäftigt.
Das war der Ansatz des Polizeihundeausbilders und Hundetrainers Thomas Baumann. Er hat ZOS aus der Polizeihundearbeit entwickelt. Etwas abgewandelt eignet sich diese Beschäftigungsform hervorragend für Familienbegleithunde. Aufgrund des instinktiven Suchverhaltens von Hunden wird der Hund zusammen mit seiner Bezugsperson im Team arbeiten. Dadurch verbessern sich die Zusammengehörigkeit sowie die Bindung des Hundes zu seinem “Menschen”.

Was ist ZOS? ZielObjektSuche! Der Hund lernt kleine Gegenstände zielgerichtet zu suchen und anzuzeigen. Der Vorteil dieser Teamarbeit ist die hohe physische und psychische Auslastung des Hundes. Die Teilnehmer werden dazu entsprechend theoretisch vorbereitet und lernen dann in der Praxis ihren Hund korrekt zu bestätigen und anzuleiten.
Seit 2007 gibt es sogar internationale ZOS-Meisterschaften in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Diese Form der Teamarbeit Mensch/Hund erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Seminar am 8./9.8.2009 in Brokeloh (Landesbergen).
Seminargebühr: 169,00 Euro exkl. Übernachtung, Verpflegung, Fahrtkosten
Anzahl Teilnehmer: Max. 8 Teilnehmer
Anmeldung unter Seminaranmeldung oder Fachschule für Mensch & Hund, Brokeloher Dorfstr. 34, 31628 Landesbergen







![Reblog this post [with Zemanta]](http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=b0ce81ca-b117-4b37-9fbb-c22d9fe812e9)

Die Mensch-Hund-Teams mussten Apfelbäume zählen, eine Wetterfahne mit einem Schwein finden, erraten, welche Holzfigur in einem Garten steht und wie alt das Fachwerkhaus der “
Am Sonntag, 24.2., veranstaltet die 
Seit gut zwei Jahren arbeite ich mit einer spezifisch ausgebildeten Gruppe Gassigeher im Tierheim Bremen des Tierschutzverein Bremen mit schwierigen Hunden. Was ist darunter zu verstehen? Hunde, die ins Tierheim kommen werden zum einen abgegeben, weil sie ihren Besitzern im Alltag Probleme bereiten, die für die Halter nicht lösbar sind. Oftmals ist die Frustration bei den Besitzern so hoch, dass sie keine Möglichkeit mehr sehen, selbst mit dem Hund in ein spezielles Training zu gehen. Dann kann möglicherweise ein Tierheim dieses Tier auffangen. Allerdings nehmen viele Tierheime Hunde, die schon Menschen gebissen haben, nicht mehr an.
geschulten Gassigehern und Trainer nehmen wir uns der Hunde an, die im Umgang mit Menschen oder Artgenossen Auffälligkeiten zeigen. Die Gassigeher – ich nenne die Gruppe inzwischen Co-Trainer – wurden vorab geschult mit unterschiedlichen Hunden umzugehen und u.a. auch tierschutzgerechte Hilfsmittel (wie z.B. Kopfhalftersystem, Maulschlaufe) zur Verhaltensumformung einzusetzen.
Im Training geht die Sicherheit für den Menschen immer vor, so dass die Co-Trainer genaue Abstände einhalten müssen, um nicht im Individualbereich des evtl. verhassten Artgenossen zu landen. Das bedeutet natürlich, dass während des Erziehungstrainings oder dem Aufbau spielerischer Handlungsketten (z.B. Kunststücke) eine enorme Konzentration aufgebracht werden muss.