Dänemark erteilt 13 Hunderassen das Totalverbot

Geschrieben am Juni 30th, 2010 in Allgemein, Hunde von Elke Müller

Nachdem die dänische Regierung folgende Hunderassen als gefährlich einstuft, verbietet sie ab 1. Juli 2010 die Zucht, das Halten und die Einfuhr von

Pitbull Terrier
Tosa Inu
Amerikanischer Staffordshire Terrier
Fila Brasileiro
Dogo Argentino
Boerboel
Kangal
Zentralasiatischer Ovtcharka
Kaukasischer Ovtcharka
Südrussischer Ovtcharka
Tornjak
Sarplaninac,

wenn diese nach dem 17. März 2010 angeschafft worden sind. Das Verbot gilt auch für Kreuzungen der betreffenden Hunderassen. Wurden die Hunde vor dem Stichtag 17.3.2010 angeschafft, so sind diese in der Öffentlichkeit mit Maulkorb und an einer 2 m-Leine zu führen. Der Halter ist verpflichtet die Rasse oder den Typ nachzuweisen sowie den Zeitpunkt der Anschaffung.

Die dänische Regierung führt Beobachtungslisten für weitere Hunderassen. Sollten auch diese vermehrt auffällig in Erscheinung treten, droht auch diesen die Aufnahme in die neue Rasseliste.

Diese Regelung gilt auch für Touristen, die ihre Hunde nach Dänemark einführen. Außerdem weist die Dänische Botschaft in Berlin darauf hin, dass in Dänemark Hunde vom 1. April bis zum 30. September an Stränden an der Leine zu führen sind. In den Wäldern besteht ganzjährig Leinenpflicht. Freilauf für Hunde ist in den extra dafür vorgesehenen, eingezäunten Hundewäldern erlaubt.

Es sind oft die kleinen Dinge …

Geschrieben am September 23rd, 2009 in Allgemein von Jörg Schumacher

… die das Leben vereinfachen. Warum eine Webseite dieses Blog in den letzten Wochen eine Macke hatte, konnte abschließend nicht ermittelt werden. Falls einer der Stammleser immer noch Probleme mit der Ansicht hat, es sollte nunmehr reichen, die Tastenkombination STRG+F5 zu verwenden, um die Seite völlig neu und nicht aus dem Cache zu laden. Ich kann nur hoffen, das es nicht die ganzen letzten Wochen so einfach war…

ZOS-Seminar mit Mirjam Müntefering in Brokeloh

Geschrieben am August 10th, 2009 in Allgemein, Hunde von Elke Müller

Mirjam Müntefering erklärt das TimingAm Wochenende fand das ZOS-Seminar (Zielobjektsuche) mit Mirjam Müntefering in der Fachschule für Mensch & Hund in Brokeloh statt. Teilnehmer und Hunde lernten mit Unterstützung der Referentin das Zielobjekt zu suchen und zunächst zu berühren. Innerhalb von zwei Tagen waren die meisten Hunde soweit, auf das zu suchende Material zu verweisen.

Was ist ZOS nun eigentlich? ZOS oder Zielobjektsuche wurde von den ehemaligen Polizeihundeausbildern und Hundetrainern Ina und Thomas Baumann entwickelt. Zielobjektsuche kommt aus der Polizeihundearbeit. Etwas abgewandelt eignet sich dieseHund wird auf das Objekt Klammer konditioniert Beschäftigungsform hervorragend für Familienbegleithunde. Aufgrund des instinktiven Suchverhaltens von Hunden wird der Hund zusammen mit seiner Bezugsperson im Team arbeiten. Dadurch verbessern sich die Zusammengehörigkeit sowie die Bindung des Hundes zu seinem “Menschen”.

Innerartliche KommunikationDer Hund lernt Gegenstände zielgerichtet zu suchen und anzuzeigen. Der Vorteil dieser Teamarbeit ist die hohe physische und psychische Auslastung des Hundes. Die Teilnehmer werden dazu entsprechend theoretisch vorbereitet und lernen dann in der Praxis ihren Hund korrekt zu bestätigen und anzuleiten.

Im Seminar mit Mirjam Müntefering wurden die Teilnehmer zunächstAska schaut vom Rande aus zu theoretisch und in Trockenübungen vorbereitet. Das korrekte Timeing der Bestätigung der richtigen Reaktion des Hundes ist ausschlaggebend für den Aufbau der Objektsuche. Dabei verwendet werden kleine Gegenstände wie Kugelschreiber, Wäscheklammer, Lederstückchen oder andere Dinge. Die Hunde werden zunächst auf eines der Objekte konditioniert und im weiteren Training soweit gebracht, dass sie unterschiedliche Sachen differenzieren können und mittels Ins-Platz-gehen darauf verweisen.

Sobald die Hunde dies zuverlässig umsetzen können, werden weitere Gegenstände eingebaut. Im sogenannten Trümmerfeld müssen die Hunde anschließend das von ihrem Halter über Sichtzeichen Mirjam Müntefering hat die Klammer verstecktangegebene Objekt suchen und anzeigen. Eine weitere Stufe ist die Päckchenstraße. Hier suchen die Hunde aus mehreren Behältern denjenigen aus, in dem der vom Halter angezeigte Gegenstand liegt. In der obersten Stufe des “Zossens” wird eine Geruchswand eingesetzt. Die Hunde suchen diese Wand ab, um anhand des konditionierten Duftes den richtigen Gegenstand herauszufinden.

Seit 2007 gibt es sogar internationale ZOS-Meisterschaften in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Diese Form der Teamarbeit Mensch/Hund erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Fotos: Elke Müller

Leinenzwang – Maulkorbzwang – arme Hunde in Niedersachsen

Geschrieben am August 7th, 2009 in Allgemein, Hunde von Elke Müller

Aufgrund der durch Hunde in den letzten Monaten verursachten Personenschäden in Niedersachsen beantragte die SPD eine Änderung des Niedersächsischen Gesetzes über das Halten von Hunden (NHundG). Die Partei ist der Meinung, dass das zur Zeit gültige Hundegesetz nicht ausreichend ist. Das Gesetz komme erst zum Zuge, wenn ein Hund zugebissen hat.

Hund bellt drohend Menschen anIn vierzehn Bundesländern gibt es Rasselisten nur nicht in Niedersachsen und Thüringen. Wir (diejenigen, die täglich professionell mit Hunden und ihren Haltern umgehen sowie auch etliche andere Institutionen) haben dies 2002 begrüßt, da die in Niedersachsen bestehende Gefahrtierverordnung ausreichend ist, um mit auffällig gewordenen Hunden entsprechend zu verfahren.

In ihren Forderungen zur Verschärfung des NHundG lehnt sich die SPD an die Gesetze bzw. Verordnungen der anderen Bundesländer. Eine Rasseliste muss her. Zusätzlich sollen Hunde über 40 Zentimeter Schulterhöhe und 20 Kilogramm Körpergewicht an Leine und mit Maulkorb geführt werden. Das wäre nach dem Tierschutzgesetz § 1 tierschutzwidrig.

Nach vielen Protesten und einer Demonstration am 2. August in Hannover, wurde die Beschlussfassung zur Änderung des NHundG auf nächstes Jahr verschoben. Jedoch soll am 18. August ein Gespräch mit Agrarminister Hans-Heinrich Ehlen und Fachleuten stattfinden, um Licht in das momentane Chaos zu bringen.

Neugierige Wespen auf Nahrungssuche

Geschrieben am Juli 31st, 2009 in Allgemein von Elke Müller

Seit ungefähr Mitte Juni sind in diesem Jahr Wespen unterwegs. Kaum sitzt man zum Essen im Garten, taucht erst eine auf und untersucht unsere Nahrung. Innerhalb weniger Sekunden erscheinen immer mehr am Tisch und lassen sich meist auf Wurst oder Fleisch nieder. Obst, Marmeladen oder Kuchen sind anscheinend weniger interessant. Aus der Wurst knabbern sie dann runde Stücke heraus und fliegen mit ihrer Beute davon.

Deutsche WespeUnangenehm wird es, wenn die Wespen um den Kopf herumschwirren oder sich gerade auf das Brötchen setzen, in das man hinein beissen möchte. Hektische Bewegungen, wildes Umsichschlagen und Panik scheinen auch die Wespen in Alarmbereitschaft zu versetzen. Sie weichen aus und kreisen um so schneller um einen herum. Also heißt es Ruhe zu bewahren und wenn sie zu dicht kommen, sie mit langsamen Bewegungen auf Abstand zu bringen. Außerdem kann man die für Wespen interessanten Nahrungsmittel abdecken. Irgendwann machen sie sich davon.

Kommen die Wespen allerdings in Bedrängnis, dann wehren sie sich mit ihrem Stachel. Entgegengesetzt zu den Bienen können Wespen mehrere Male stechen. Im Falle eines Wespenstiches gilt es die Stelle sofort zu kühlen. Nach einigen Tagen verschwinden Schmerz und Schwellung. Bei allergischen Reaktionen auf Wespenstiche sollte man unverzüglich einen Arzt aufsuchen, damit die Versorgung und Medikation abgeklärt werden kann.

Foto: © Uwe Wittbrock – Fotolia.com

Bugs, Bugs, Bugs – Marienkäfer an der Ostsee gestrandet

Geschrieben am Juli 31st, 2009 in Allgemein von Jörg Schumacher

Marienkäfer stranden an der Ostsee – dieser interessante Fakt ist Gegenstand eines lesenswerten Artikels auf meinem Lieblingswetterkanal. Nachzulesen unter “Marienkäfer legten an der Küste wohl “Notbremsung” hin.

Zeckenplage

Geschrieben am Mai 22nd, 2009 in Allgemein, Heimische Tierwelt, Hunde von Jörg Schumacher

Das hatten wir noch nie, bei uns ist Zeckenalarm. Wir waren samt Hunden bei der Jahreshauptversammlung von Windhunde in Not und haben in Aschaffenburg übernachtet. Großer Garten, viel Gesträuch und offensichtlich auch viele Zecken. Seit dem WE sind wir täglich am Absuchen der vier Hunde und Entfernen von Zecken. Auf einer Hundenase saßen drei auf einem Quadratzentimeter, insgesamt habe ich wohl bei dreißig entfernten Zecken aufgehört zu zählen. Ich bin gespannt, wann das aufhört …

Tierquälerei in Hannover – Polizeihundeführer verurteilt

Geschrieben am März 30th, 2009 in Allgemein von Elke Müller

Weil er einen Diensthund in der Ausbildung mit einem ohnehin tierschutzrelevanten Stachelhalsband traktiert und zusätzlich mit einem seit 2003 verbotenem stromeinwirkenden Halsband gequält hat, ist ein Polizeihundeführer und -ausbilder am 25.03.09 zu 875 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Ein weiterer mitangeklagter Polizist wurde freigesprochen.

Die beiden Polizeibeamten der Polizeihundestaffel Hannover haben einen belgischen Schäferhund der Rasse Malinois während der Ausbildung zum Diensthund geschlagen, gewürgt und mit Stromstößen “behandelt”. Angeblich weil er ungehorsam war. Der Hund war einer Polizistin zugeordnet, die als Hauptbelastungszeugin im Verfahren gegen die beiden Polizeibeamten aussagte. Der Hund soll die Beamtin gebissen haben. Aus diesem Grunde wollte der verurteilte Polizeihundeausbilder dem Hund Gehorsam beibringen.

Beide angeklagte Polizisten waren bereits seit Februar 2008 vom Dienst in der Polizeihundestaffel suspendiert. Hannovers Polizeihundestaffel soll die Ausbildung seitdem umgestellt haben.

Vielleicht sagt den Ausbildern mal ein Verhaltensexperte wie Frau Dr. D. Feddersen-Petersen, dass eine geförderte Aggression, die die Ausbilder dann nicht mehr im Griff haben, nicht mit einer gegenseitigen Aggression, die dann noch auf Schmerzzufügung basiert, in Griff zu bekommen ist.

Neues von Ocho, der sich eine Bahncard wünscht

Geschrieben am März 27th, 2009 in Allgemein, Hunde von Elke Müller

Es gibt Neues zu berichten über den Bahnvielfahrer Ocho und sein Frauchen Caren. Die Bahn hat beiden für Aufnahmen während der Fahrt eine Drehgenehmigung erteilt, so dass sie ein Kamerateam auf der Zugfahrt von Essen nach Hamburg begleitet hat.

Der WDR zeigt den Film am Sonntag, 29. März 2009 ab 18.15 Uhr (Sommerzeit beachten).

ZOS-Seminar am 8./9. August 2009 mit Mirjam Müntefering

Geschrieben am März 24th, 2009 in Hunde, Veranstaltungen von Elke Müller

Viele Hunde haben heute keine Aufgabe mehr. Manche dienen zur Bewachung des Eigentums, manche helfen dem Jagdausübenden, andere verdienen ihre Nahrung beim Zoll, Wachschutz und der Polizei und wiederum andere arbeiten als Rettungshunde, Servicehunde, Blindenführhunde und Therapiebegleithunde. Das Gros erfreut den Menschen. Hunde sind Sozialpartner und Familienmitglied. Sie sind oftmals unterbeschäftigt.

Das war der Ansatz des Polizeihundeausbilders und Hundetrainers Thomas Baumann. Er hat ZOS aus der Polizeihundearbeit entwickelt. Etwas abgewandelt eignet sich diese Beschäftigungsform hervorragend für Familienbegleithunde. Aufgrund des instinktiven Suchverhaltens von Hunden wird der Hund zusammen mit seiner Bezugsperson im Team arbeiten. Dadurch verbessern sich die Zusammengehörigkeit sowie die Bindung des Hundes zu seinem “Menschen”.

Zielobjektsuche

Was ist ZOS? ZielObjektSuche! Der Hund lernt kleine Gegenstände zielgerichtet zu suchen und anzuzeigen. Der Vorteil dieser Teamarbeit ist die hohe physische und psychische Auslastung des Hundes. Die Teilnehmer werden dazu entsprechend theoretisch vorbereitet und lernen dann in der Praxis ihren Hund korrekt zu bestätigen und anzuleiten.

Seit 2007 gibt es sogar internationale ZOS-Meisterschaften in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Diese Form der Teamarbeit Mensch/Hund erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Seminar am 8./9.8.2009 in Brokeloh (Landesbergen).

Seminargebühr: 169,00 Euro exkl. Übernachtung, Verpflegung, Fahrtkosten

Anzahl Teilnehmer: Max. 8 Teilnehmer

Anmeldung unter Seminaranmeldung oder Fachschule für Mensch & Hund, Brokeloher Dorfstr. 34, 31628 Landesbergen

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