Bienenkiller von Bayer?
Unter der Überschrift “Bienenkiller von Bayer?” berichtet die Tageszeitung “Junge Welt” wie andere Quellen auch über ein Massensterben von Bienen im Rheintal nach Maisaussaat. Die dortigen Imker verdächtigen ein gebräuchliches Insektizid des Leverkusener Konzerns:
Viele der Samenkörner waren zur Insekten-Bekämpfung mit dem Nervengift Clothianidin der Firma BayerCropscience gebeizt. Das könnte der Killer sein, vermuten die Imker. … Die Imker vermuten nun, daß die von den Saatmaschinen aufgewirbelten Stäube auf blühende Rapsfelder und Blumenwiesen wehten, wo das Gift von den Bienen aufgenommen wurde.
Auch wenn der Artikel zunächst nur einen Verdacht ausspricht: Die Gefahren, die davon ausgehen, wenn die Bienen in betroffenen Gebieten ausgehen sind groß: 80% aller Nutzpflanzen werden von Bienen bestäubt, was in Deutschland einem Nutzwert von 4 Milliarden Euro entspricht. Bienen sollten eine viel größere Lobby haben.
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am Mai 21st, 2008 um 15:03
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