Freies Hundeland Dänemark
Wieder einmal verbringen wir unseren Urlaub in Dänemark. Die Weihnachtsfeiertage haben uns mit sonnigem Wetter, morgendlichem Frost und langen Spaziergängen bei klarer Luft am Strand verwöhnt. Die Hunde tobten durch den Sand, die Wellen und fingen Schaumkronen. Außerdem gab es nach mehreren Tagen Sturm genug Interessantes am Strand zu finden.
Dabei fiel mir wieder ein, dass ich recht oft in Gesprächen mit Hundehaltern feststelle, dass viele deutsche Hundehalter glauben in Dänemark dürfen sich Hunde freier bewegen als in Deutschland. So ist es ganz und gar nicht. Schon seit etlichen Jahren gibt es gehörige Einschränkungen an der Westküste des Landes.
Die Strände der Nordsee sind für Hunde nur vom 1. Oktober bis 31. März als Freilauffläche gestattet. Auch da ist der Hundebesitzer verantwortlich dafür, dass sein Hund keine anderen Besucher belästigt. Sonst ist der Hund generell an der Leine zu führen. Einige Regeln in unserem derzeitigen Feriengebiet lauten:
- Der Hund darf nicht herumstehen und bellen und somit die Nachbarn stören.
- Der Hund ist außerhalb des Grundstücks an der Leine zu führen, egal wo Sie sich bewegen.
- Wenn der Hund Auslauf benötigt, stehen in den meisten Waldgebieten eingezäunte “Hundewälder” zur Verfügung. Hier darf sich der Hund frei bewegen.
- Denken Sie daran, Ihren Hund mit einer Namensplakette (inkl. Urlaubsadresse) zu versehen.
- Denken Sie daran, Tüten für die “Hinterlassenschaften” Ihres Hundes mitzunehmen, wenn Sie sich auf öffentlichem Gelände bewegen.
Die Behörden machen durchaus Stichproben und bei Zuwiderhandlungen hagelt es ordentliche Geldstrafen. Das dänische Hundegesetz kann kommunal angepasst werden. Es kann also durchaus sein, dass andernorts andere Regeln Gültigkeit haben. Das Gesetz sieht sogar vor, dass im Strassenverkehr der Hund an sehr kurzer Leine zu führen ist, damit er weder den Verkehr noch Passanten berühren bzw. schädigen kann. Nach Sonnenuntergang sollte sich der Hund bspw. nur noch im Haus aufhalten. Hätten Sie es gewusst?






Drei Jahre lang ist Gudrun Pflüger den Spuren der Wölfe in den schwer zugänglichen Regenwäldern British Columbias gefolgt. Filmemacher Richard Matthews begleitet die Biologin bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Auf einer unbewohnten Insel entdeckt Pflüger ein Rudel Wölfe, dessen Sozialverhalten sie beobachten möchte. Dabei geschieht etwas Einmaliges. Die Wölfe nehmen Kontakt zu ihr auf. Der Film zeigt atemberaubend schöne Bilder der Wölfe beim Fangen von Lachsen, bei der Welpenaufzucht, bei der Jagd in den Wäldern Kanadas.
Am 19./21. Mai findet das 2. Modul des Studiums “Der Hund als Co-Therapeut” der Fachschule Co-Therapeut Hund statt. In diesem Studium befinden sich z.Zt. ausschließlich Therapeuten aus dem Bereich “Ergotherapie”. Die Therapeuten lernen am Samstag die rechtlichen Grundlagen, die beim Einsatz eines Hundes in der tiergestützten Therapie zu beachten sind. Außerdem werden die Zustandskategorien von Mitmenschen und wie ein Hund einzusetzen ist erörtert.
„Unsere Katze schnurrt nie. Ich entnehme Deiner Frage, dass es Katzen geben könnte, die aus irgendwelchen Gründen nicht schnurren können. Bei unserer Katze wird das dann so sein.“ Aus meiner Erfahrung mit Katzen – auch mit den eigenen – weiß ich, lieber Jörg, dass alle Katzen schnurren. Deswegen war ich verwundert, dass Deine Katze Flecki keinen Ton sagt. Die Frage ist warum?

