Freies Hundeland Dänemark

Geschrieben am Dezember 28th, 2008 in Erlebnisse von Elke Müller

Wieder einmal verbringen wir unseren Urlaub in Dänemark. Die Weihnachtsfeiertage haben uns mit sonnigem Wetter, morgendlichem Frost und langen Spaziergängen bei klarer Luft am Strand verwöhnt. Die Hunde tobten durch den Sand, die Wellen und fingen Schaumkronen. Außerdem gab es nach mehreren Tagen Sturm genug Interessantes am Strand zu finden.

Dabei fiel mir wieder ein, dass ich recht oft in Gesprächen mit Hundehaltern feststelle, dass viele deutsche Hundehalter glauben in Dänemark dürfen sich Hunde freier bewegen als in Deutschland. So ist es ganz und gar nicht. Schon seit etlichen Jahren gibt es gehörige Einschränkungen an der Westküste des Landes.

Die Strände der Nordsee sind für Hunde nur vom 1. Oktober bis 31. März als Freilauffläche gestattet. Auch da ist der Hundebesitzer verantwortlich dafür, dass sein Hund keine anderen Besucher belästigt. Sonst ist der Hund generell an der Leine zu führen. Einige Regeln in unserem derzeitigen Feriengebiet lauten:

  • Der Hund darf nicht herumstehen und bellen und somit die Nachbarn stören.
  • Der Hund ist außerhalb des Grundstücks an der Leine zu führen, egal wo Sie sich bewegen.
  • Wenn der Hund Auslauf benötigt, stehen in den meisten Waldgebieten eingezäunte “Hundewälder” zur Verfügung. Hier darf sich der Hund frei bewegen.
  • Denken Sie daran, Ihren Hund mit einer Namensplakette (inkl. Urlaubsadresse) zu versehen.
  • Denken Sie daran, Tüten für die “Hinterlassenschaften” Ihres Hundes mitzunehmen, wenn Sie sich auf öffentlichem Gelände bewegen.

Die Behörden machen durchaus Stichproben und bei Zuwiderhandlungen hagelt es ordentliche Geldstrafen. Das dänische Hundegesetz kann kommunal angepasst werden. Es kann also durchaus sein, dass andernorts andere Regeln Gültigkeit haben. Das Gesetz sieht sogar vor, dass im Strassenverkehr der Hund an sehr kurzer Leine zu führen ist, damit er weder den Verkehr noch Passanten berühren bzw. schädigen kann. Nach Sonnenuntergang sollte sich der Hund bspw. nur noch im Haus aufhalten. Hätten Sie es gewusst?

Können Hunde Süßes und Saures schmecken?

Geschrieben am Dezember 22nd, 2008 in Allgemein,Hunde von Elke Müller

Gerne erinnere ich mich an die Zeiten zurück als unser Sohn noch Kleinkind war. Ich zog es immer vor alle Speisen für ihn selbst zuzubereiten. Das traf natürlich nicht immer den Geschmack des Kindes. Und dies drückte es sehr überschwänglich in seiner Mimik aus. Er verzog das Gesicht angewidert zur Grimasse, spuckte den Bissen aus und meist schüttelte er sich auch. Aufgrund dieser Geschmackserfahrung wurde das nächste Essen dann erst mal vorsichtig angekostet.

Ich habe mehr als 1500 Hunde bei der Nahrungsaufnahme beobachten können. In den meisten Fällen verschlangen die Hunde ihre Nahrung und leckten sich anschließend Nase, Lippen, Lefzen und Pfoten. Wir interpretieren dies gerne als “hat dem Hund gut geschmeckt”. Das Reinigen des Schnauzenbereiches bedeutet jedoch, dass der Hund durch das Säubern vermeidet, dass weder Parasiten noch Nahrungskonkurrenten durch den anhaftenden Geruch angelockt werden können.

Adventure X: Auf der Spur der Küstenwölfe (ZDF)

Geschrieben am August 30th, 2007 in Tiere im Fernsehen von Elke Müller

seneca.jpgDrei Jahre lang ist Gudrun Pflüger den Spuren der Wölfe in den schwer zugänglichen Regenwäldern British Columbias gefolgt. Filmemacher Richard Matthews begleitet die Biologin bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Auf einer unbewohnten Insel entdeckt Pflüger ein Rudel Wölfe, dessen Sozialverhalten sie beobachten möchte. Dabei geschieht etwas Einmaliges. Die Wölfe nehmen Kontakt zu ihr auf. Der Film zeigt atemberaubend schöne Bilder der Wölfe beim Fangen von Lachsen, bei der Welpenaufzucht, bei der Jagd in den Wäldern Kanadas.

Adventure X: Auf der Spur der Küstenwölfe (ZDF)

ZDF, Sonntag 2. September 2007 von 19.30-20.15 Uhr

Foto: Elke Müller – amerikanischer Grauwolf

Was der Co-Therapeut “Hund” als Therapiehund können muss

Geschrieben am Mai 14th, 2007 in Co-Therapeut Hund von Elke Müller

Co-Therapeut Charly hilft PiaAm 19./21. Mai findet das 2. Modul des Studiums “Der Hund als Co-Therapeut” der Fachschule Co-Therapeut Hund statt. In diesem Studium befinden sich z.Zt. ausschließlich Therapeuten aus dem Bereich “Ergotherapie”. Die Therapeuten lernen am Samstag die rechtlichen Grundlagen, die beim Einsatz eines Hundes in der tiergestützten Therapie zu beachten sind. Außerdem werden die Zustandskategorien von Mitmenschen und wie ein Hund einzusetzen ist erörtert.

Am Sonntag befassen sich die Teilnehmer mit dem Lernverhalten von Hunden, dem Ausdrucksverhalten, den Kommunikationsformen und dem Sozialverhalten. An beiden Tagen wird nachmittags praktisch mit den Hunden gearbeitet. Hund und Halter werden in das Prinzip des Click and Treat-Trainings eingewiesen. Die Hunde erlernen die Duldung von Berührungen und von Geräuschen. Eine weitere Lernsequenz für Therapeut und Hund befasst sich mit anormalen Bewegungsmustern. Auch hier spielt die Souveränität des Therapeuten, der seinen gut sozialisierten Hund an diese Aufgabe heranführt, eine erhebliche Rolle.

Foto: Elke Müller – Die dreijährige Pia wird durch ihren Co-Therapeuten Charly beim Bewegungstraining unterstützt

Mit dem Frühling kommen die Schwalben zurück

Geschrieben am Mai 12th, 2007 in Heimische Tierwelt von Elke Müller

Seit gut vier Wochen sind sie da. Die Schwalben. Neben anderen heimischen Vogelarten, die im Süden überwintern, kehren zum Frühjahr die Schwalben zurück. In Scharen fliegen sie über unsere Häuser und Gärten. Sie stürzen herab, stürmen empor und vollführen irrwitzige Flugmanöver. In ihren Ruhephasen sitzen sie aufgereiht auf Stromdrähten, Baugerüsten, ausladenden Zweigen oder verlängerten Dachrinnen. Ich empfinde sie als lustige, mitteilsame Gesellen.

Unter den 76 Schwalbenarten ist bei uns die Rauchschwalbe, Uferschwalbe und Mehlschwalbe heimisch. Sie ist ein schlanker, kleiner Vogel mit langen, spitzen Flügeln. Der Schwanz ist gegabelt. Sie fangen im Fluge Insekten aller Art. Sie leben in kleinen Kolonien und bauen ihre Nester an Häusern, in Ställen und Scheunen, an Felsen und an Steil- und Lehmwänden. Ihre Nester bestehen aus mit Speichel vermischten Gräsern, Reisig und Lehm. Die Schwalben bauen ihr Nest gemeinsam.

Das Weibchen brütet 4-5 Eier aus. Nach ungefähr 14 Tagen schlüpfen die Jungen. Die Nesthocker verlassen nach 20-24 Tagen das Nest. Die Elterntiere füttern sie noch in der Luft. Dabei lernen die Jungtiere das Fliegen und das Fangen von Fluginsekten. Mitte September zieht es die Schwalben wieder in ihr Winterquartier – in die afrikanische Steppe.

Quelle: http://www.world-of-animals.de/Tierlexikon/tierart_Rauchschwalbe.html

Warum schnurren Katzen?

Geschrieben am Mai 11th, 2007 in Katzen von Elke Müller

„Unsere Katze schnurrt nie. Ich entnehme Deiner Frage, dass es Katzen geben könnte, die aus irgendwelchen Gründen nicht schnurren können. Bei unserer Katze wird das dann so sein.“ Aus meiner Erfahrung mit Katzen – auch mit den eigenen – weiß ich, lieber Jörg, dass alle Katzen schnurren. Deswegen war ich verwundert, dass Deine Katze Flecki keinen Ton sagt. Die Frage ist warum?

Interessant wäre es zu wissen, ob Flecki miaut. Tut sie das? Wenn sie auch nicht miauen kann, könnte man davon ausgehen, dass sie eventuell stumm ist. Ich habe von ihr jedenfalls bei der Pflege keinen Ton vernommen. Eine meiner Kater war ein sehr gesprächiges Tier. Batzi gab auf alles verbal an ihn Gerichtete eine Antwort. Ich konnte mich mit ihm sehr angeregt – zum Erstaunen meiner Gäste – unterhalten. Er weckte mich mit leisem Miauen auf, wenn er früh morgens um 4 Uhr hinaus ins Freie wollte. Und er drohte mit unheimlichem Gejaule nachts die Konkurrenz vom Grundstück. Auch meine beiden anderen Kater schnurrten und miauten.

Die Anatomie besagt, dass bei den domestizierten Katzen das hufeneisen- förmige Knöchelchen am Zungenansatz, das Zungenbein, welches die Zunge mit dem Schädel verbindet, vollständig verknöchert ist. Man vermutet, dass Katzen deshalb beim Ein- und Ausatmen schnurren können. Bei Großkatzen ist das Zungenbein z. T. elastisch. Deshalb können Großkatzen diesen schnurrenden Ton nur beim Ausatmen erzeugen. Dafür können sie lauthals brüllen, was unsere Katzen nicht können.

Katzen schnurren schon bei der Geburt. Schnurren wird interpretiert als Ausdruck absoluten Wohlbefindens. Aber Katzen schnurren auch, wenn sie krank sind, sogar kurz vor ihrem Tod. Hier vermuten die Verhaltensforscher, dass das Schnurren als freundliche, soziale Geste gegenüber dem Besitzer zu verstehen ist. Unter anderem wird Schnurren als Beschwichtigung gegenüber anderen Lebewesen eingesetzt. Die Ergebnisse der Studie über das Schnurren von Katzen der Forscherin Elisabeth von Muggenthaler aus dem Jahre 2001, besagen, dass das Schnurren der Katze unter anderem auch der Stressminderung und der Selbstheilung dient. Durch die Vibrationen fördern Katzen die Selbstheilung und z.B. das Knochenwachstum nach einem Bruch. Die Humanmedizin hat sich diese Erkenntnis zunutze gemacht und setzt heute ein spezielles Vibrationstraining für Osteoporose-Patienten ein.

„Die Gesprächigkeit ist von Katze zu Katze sehr verschieden. Es gibt auch ausgesprochen maulfaule Tiere. Andere führen gar ausführliche Selbstgespräche, sie grunzen, meckern, quietschen, nörgeln, piepsen, schimpfen, geben zu allem und jedem ihren Kommentar und haben immer das letzte Wort.“ (Zitat Rosemarie Schär, Die Hauskatze, 1989)

Quelle: Mensch & Tier, Ausgabe 02/2006; Fauna Communications Research Institute, USA; Rosemarie Schär, Schweiz

Foto: Elke Müller, Kater “Krümel” begrüßt Nova Scotia Duck Tolling Retriever “Chemoo”

Hilfe für Hund, Katze, Pferd und andere Vier- und Zweibeiner durch Orthopädietechnik

Geschrieben am Mai 10th, 2007 in Allgemein,Hunde von Elke Müller

JRT mit Rollwagen Wer einmal einen Hund auf drei Beinen laufen sieht macht sich noch keine Gedanken. Wenn man jedoch entsetzt einer Katze zusieht, die nicht mehr in der Lage ist zu laufen, sondern ihre hinteren Extremitäten hinter sich herzieht, dann denkt man nur noch an Erlösung für das arme Tier. Je nach Diagnose des Tierarztes könnte dem kranken Vierbeiner möglicherweise geholfen werden.

Ein Orthopädietechnikermeister ist während seiner 20jährigen Arbeit mit behinderten und versehrten Menschen immer wieder in Berührung mit Tieren gekommen. Hunde und Katzen, die Unfälle erleiden oder schwer erkranken und dabei Gliedmaßen einbüssen, haben Dieter Pfaff aus Mannheim auf eine Idee gebracht. Individuell gefertigte Orthesen, Schienen, Pfotenschuhe, Prothesen, Schutz oder Rollwagen mit modernster Orthopädietechnik. Pfaff entwickelt orthopädietechnische Tierhilfen im Falle von Lähmungen, Fehlstellungen, Arthrose, Hüftdysplasie, neurologische Störungen, Gliedmaßenverlust. Er fertigte sogar eine Beinprothese für einen Hahn.

Oben erwähnter Katze könnte durchaus geholfen werden. Je nach Diagnose kann ein Rollwagen zur Stützung der Hinterläufe angefertigt werden oder eine Frakturprothese. Wie glücklich werden die Tierbesitzer sein, die ihrem Tier wieder mehr Beweglichkeit verschaffen und damit Lebensfreude für Mensch und Tier.

Foto: Dieter Pfaff, Jack Russell Terrier Lucky mit Rollwagen – mit freundlicher Genehmigung durch Dieter Pfaff

Zur Webseite Tierorthopädie

Liebe Hunde beißen nicht – der Trugschluss in der Hundeszene

Geschrieben am Mai 9th, 2007 in Allgemein,Hunde von Elke Müller

Europäischer Wolf bedroht Artgenossen

Die Einstellung der Hundehalter zu ihrem Hund hat sich in den letzten 10 Jahren verändert. Mann oder Frau mit Hund ist nicht mehr „in“, wenn der Hund nicht in der Hundeschule oder dem Hundeverein erzogen und beschäftigt wird. „Sitz“, „Platz“, „Fuß“ ist jedem Kind heute ein Begriff. „Durch“, Drüber“, „Hopp“ und „Wippe“ kennen wiederum die Sportlichen unter den Hundehaltern, die dreimal in der Woche mit Hund durch den Agility-Parcour rasen.

Man redet von Welpenspielgruppen und guter Sozialisierung. Frühe Prägung und das Erlernen von Anweisungen in kurzen Lernsequenzen kennt jeder zweite Hundehalter. „Ich will, dass mein Hund sich mit allen Hunden gut verträgt“, höre ich immer wieder als Argument für ein unproblematisches Zusammenleben mit dem Hund im Alltag. Die Frage ist, muss ein Hund das?

Spätestens wenn die Hunde in die Rudelordnungsphase und in die Frühpubertät kommen, zeigen sich Verhaltensweisen, die manchen Hundehalter erstaunen. „Das hat er ja noch nie gemacht“, ist eine der häufigsten Feststellungen irritierter Hundehalter. Was war passiert? Ein Hund stürzte sich auf einen anderen Hund und eine wilde Prügelei war in Gang gekommen. Merkwürdigerweise ist auf einmal das „alle-Hunde-müssen-lieb-sein-Phänomen schlagartig vorbei. Was nicht heißen soll, dass die meisten Hunde dies nicht bleiben.

Foto: Elke Müller, Europäischer Wolf bedroht Artgenossen

Der Wolf ist kein Haustier – wie sein Verwandter, der Hund

Geschrieben am Mai 7th, 2007 in Allgemein von Elke Müller

Europäischer Wolf Der Angriff eines Wolfes im Zoo Hannover auf seine Tierpflegerin wird von den Fachleuten im Zoo Hannover weiterhin untersucht. Laut Aussagen der Pressesprecherin des Zoos sei keiner der fünf Wölfe in irgendeiner Weise verhaltensauffällig. Auch sei kein Wolf erkrankt. Bei den Wölfen handelt es sich um zwei Elterntiere und drei Jungtiere im Alter von elf Monaten. Man nimmt an, dass einer der Jungwölfe die Pflegerin attackiert hat. Inzwischen entnimmt man unterschiedlichen Medienberichten, dass die Tierpflegerin sich an den Vorfall nicht erinnern kann.

Es ist bekannt, dass frei lebende Wölfe keine Menschen angreifen. Diese haben eine natürliche Scheu vor dem Menschen. Wenn Menschen durch Wölfe verletzt oder sogar getötet wurden, zeigen die sachlichen Berichte, dass es sich um Zoowölfe, Gehegewölfe in Nationalparks oder privat gehaltene Wölfe handelt. Immer wieder versuchen Besucher von Zoos oder Nationalparks die Wölfe zu füttern oder sie anzufassen. Dabei kann es blitzschnell zum Zubiss kommen.

Bei den Zoo- und Gehegewölfen kommt es u.a. darauf an, ob sie von Hand aufgezogen wurden oder von anderen Organisationen übernommen wurden. Von Hand aufgezogene Wolfswelpen sind auch im juvenilen und adulten Alter Menschen gewohnt. D.h. nicht, dass jeder mit ihnen umgehen kann. Menschengewohnte Wölfe reduzieren ihre Fluchtdistanz. Die während der Aufzucht und Sozialisierungsphase der Wölfe betreuenden Pfleger haben meist einen recht guten Kontakt zu den Tieren. Trotz allem sind auch gefangene Wölfe Wildtiere und keine Haustiere.

Foto: Elke Müller, Europäischer Wolf

Wolfsangriff im Zoo Hannover

Geschrieben am Mai 6th, 2007 in Allgemein von Elke Müller

Wie die HAZ heute meldete, wurde eine Tierpflegerin im Zoo Hannover von mindestens einem Wolf angegriffen. Die 26 Jahre alte Tierpflegerin soll mittels eines Futtereimers versucht haben, die Wölfe aus dem Gehege in ein angrenzendes Gebäude zu locken. Ein Wolf soll durch das Gehegegitter nach ihrem Hosenbein geschnappt haben. Sie habe sich am Zaun abgestützt, berichtete die HAZ, dabei soll der Wolf durch das Gitter ihren Arm gegriffen haben. Die junge Frau wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der Zoo Hannover wird heute noch eine Pressemitteilung über den Ablauf des Vorfalles herausgeben.

Wolfsangriffe auf Menschen sind äußerst selten. Weltweit sind Wolfsangriffe auf Menschen überwiegend bei Gehegewölfen bekannt. Also Wölfen, die in Gefangenschaft leben. Meist passieren solche Unfälle durch Fehler, welche die Betreuungsperson macht. Wölfe kennen ihre Kontaktpersonen sehr genau. Sie lernen das Verhalten von Menschen einzuschätzen, in dem sie diese beobachten. Wölfe im Gehege haben dazu viel Zeit. Sie müssen sich nicht um Nahrung kümmern, oftmals gibt es auch keinen Nachwuchs. Ob jemals geklärt wird, warum der Wolf im Zoo Hannover seine Tierpflegerin angriff, wage ich zu bezweifeln. Sicherlich werden wir in den nächsten Tagen mehr erfahren.

http://www.haz.de

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