Schlangenfraß – Mutter klaut die Mäuse ihres Sohnes

Geschrieben am Dezember 7th, 2007 in Allgemein, Reptilien von Elke Müller

Nein, nein, nicht das was Ihr jetzt denkt! Es handelt sich hier nicht um “Mäuse, Moneten, Kohle, Zaster … oder so”! Sondern um Zuchtmäuse. Weil sie diese so niedlich findet und Mitleid mit ihnen hat, klaut eine Mutter ihrem Sohn die Mäuse. Natürlich heimlich. Denn der Sohn hat viele Mäuse.

Der Sohn hat sich auf Exoten spezialisiert. Als ausgebildeter Tierpfleger beherbergt er zuhause Schlangen, Echsen und andere Reptilien. Als Nahrung verwendet er u.a. Farb- oder sog. Buntmäuse, die speziell gezüchtet werden. Die sogenannten Terraristiker benutzen unterschiedliche Futtertiere für ihre Reptilien. Je nach Größe der Schlangen werden nackte Babymäuse gefüttert oder erwachsene Mäuse. Auch Rennmäuse und Ratten dienen als Futter für Schlangen. Natürlich müssen auch diese Tiere entsprechend den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes gehalten und versorgt werden. Fallen zuviele Futtertiere an, werden sie z.T. getötet (CO2-Vergasung) und eingefroren. Auch hierfür ist Sachkunde notwendig.

Und wie ist es Euch jetzt ums Herz, Ihr Nichtterraristiker? Siehste, genau wie Muttern! Man muss schon Schlangenfreund sein, um zu verstehen, dass andere Lebendtiere als Nahrung dienen. Ja, gut, Wildtiere fangen auch lebende Beute, um sie zu fressen. Aber das spielt sich nicht gerade vor unseren Augen ab. Wenn eine privat gehaltene Schlange so eine niedliche kleine Maus er- und dann verdrückt …! Ich kann diese Mutter verstehen.

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3 Kommentare to 'Schlangenfraß – Mutter klaut die Mäuse ihres Sohnes'

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  1. diese Mutter said,

    am Dezember 16th, 2007 um 18:42

    Diese Mutter mag auch Schlangen !!!! Sie ist allerdings der Meinung, dass diese in ihrer entsprechenden Heimat viel besser aufgehoben wären wo sie sich ihre Mäuse selbst suchen könnten. Der Überlebenskampf wäre fairer, denn die Mäuse hätten die Chance abzuhauen. Dann müssen die Schlangen eben etwas anderes essen. Diese Mutter hat den Mäuschen ganz schnell Namen gegeben (Tigerlili, Bunji, Josimaus und Cachecache), denn bei uns wird nichts gegessen, was einen Namen hat

  2. Fischtante said,

    am August 13th, 2008 um 20:22

    In meiner Arbeit hadere ich leider tagtäglich mit diesem Thema:
    Wahrscheinlichkeitsberechungen
    Futtertiere-i
    Futtertiere-ii

    LG
    Fischtante


  3. am August 14th, 2008 um 09:03

    [...] Fischtante: In meiner Arbeit hadere ich leider tagtäglich mit diesem Thema:… [...]

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