Hundepfoten bei Eis und Schnee

Geschrieben am Dezember 14th, 2010 in Allgemein,Hunde von Elke Müller

Schnee zwischen den ZehenDie meisten Hunde haben richtig viel Spaß im Schnee. Sie toben in großen Sprüngen, stürzen sich in Schneewehen, fangen dicke Schneeflocken und schlittern über zugefrorene Pfützen. Besonders gerne rasen die lieben Vierbeiner mit ihren Spielkameraden über die zugeflockten Wiesen.

Manchen Hunden – und auch den Hundehaltern – vergeht der Spaß dann recht schnell beim Spaziergang durch die weiße Pracht. Im Fell zwischen den Pfoten ballt sich der Schnee zu Eisklumpen zusammen. Die Hunde können nicht mehr auftreten. Sie legen sich hin,Eisklumpen bilden sich zwischen den Ballen knabbern den Schnee aus den Zehen- bzw. aus den Ballenzwischenräumen, was zur Folge hat, dass der Schnee sofort wieder zwischen den Ballen zusammenklumpt.

Die Ursache liegt an dem langen Fell zwischen den Ballen und natürlich daran, dass der Hund Fell und Pfote beleckt, um das Eis zu lösen. Der warme Speichel auf der nassen Pfote lässt den Schnee sofort schmelzen und bei den nächsten Schritten wieder zusammenklumpen. Der Hund kommt keine 50 Meter weit. Das nervt nicht nur den Hund, sondern auch den Hundehalter. Ein Spaziergang ist so nicht möglich und eine reine Quälerei für den Hund.

Eisklumpen an den PfotenDurch Kurzschneiden des Felles zwischen den Ballen kann Abhilfe geschaffen werden. Zusätzlich kann eine spezielle Pfotensalbe oder auch Hirschtalg bzw. Melkfett oder Vaseline auf die Ballen aufgetragen werden. Damit wird verhindert, dass sich Schnee zwischen den Ballen und den Zehen festsetzt. Außerdem schützt es die Pfoten vor Rissen und Austrocknung.

Eine weitere Möglichkeit sind Hundeschuhe. Es gibt diverse Variationen auf dem Zubehörmarkt. Dies sollte allerdings nur bei den Hunden angewandt werden, die wirklichChemoo beisst das Eis aus den Ballen gesundheitliche Probleme mit den Pfoten haben. Schlittenhunde, die über harschen Schnee oder Eis laufen, tragen oftmals speziell angefertigte Hundeschuhe, um Pfotenverletzungen zu vermeiden. Bei Spaziergängen mit dem Familienbegleithund reicht die Kontrolle der Pfoten und die Anwendung der oben erwähnten Mittel, damit Mensch und Hund einen schönen Winterspaziergang geniessen können.

Fotos: Elke Müller

6 Kommentare to 'Hundepfoten bei Eis und Schnee'

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  1. Jen Kammann said,

    am August 22nd, 2010 um 14:17

    die Hundetatze auf Bild 2 ist total süß1!
    Würdest Du Deinem Hund wirklich Hundeschuhe besorgen?

  2. Elke Müller said,

    am Dezember 14th, 2010 um 13:53

    Ja klar, wenn seine Pfoten durch das ständige Beknabbern und Lecken wirklich angegriffen sind.

  3. Susi said,

    am Dezember 18th, 2010 um 18:54

    Hallo Elke,
    eine Nachbarin zieht ihrem alten Goldie Babysocken über die Pfoten.
    Sie hat damit viele Jahren gute Erfahrungen gemacht.
    Dazu braucht es allerdings einen Hund mit entsprechend großen Pfoten.

  4. pimpmyfoto said,

    am Januar 17th, 2011 um 12:54

    Das ist immer so ein leidiges Thema mit den Schneebällchen zwischen den Pfoten. Meine bleibt gerne stehen und lässt sich von mir die Klumpen herausputzen.


  5. am Januar 18th, 2011 um 10:48

    Babysocke finde ich süss! Was ich zeitweise mache ist den Hund mit Hirschtalgcreme eincremen, dass hält nämlich die Nässe fern.

  6. darling said,

    am Januar 19th, 2011 um 11:26

    Das mit der Hirschtalgvreme muss ich mal probieren. Mein Hund mag diese Hundeschuhe nicht. Die kann ich vergessen.

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