Amsel, Tauben, Meisen, Finken, Spatzen auf dem Großflughafen Neustadt

Geschrieben am Januar 20th, 2010 in Heimische Tierwelt von Elke Müller

Amsel hält AusschauDer derzeitige schneereiche Winter verwandelt den Garten meiner Eltern in einen Großflughafen für Gartenvögel. Eine der großen Lebensfreuden meiner alten Mutter ist die Winterfütterung der Gartenvögel. Täglich versorgt sie dreimal ein Futterhaus und drei weitere Hängeampeln mit Futter.

Ungefähr fünf Wochen vor Weihnachten 2009 beschaffte ich meiner Mutter zwei Säcke á 25 Kilogramm Winterfutter für Vögel, in der Annahme, dieses Futter würde sicherlich für die ganze Saison ausreichen, um ihre geliebten Vögel zu versorgen. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als eine meiner Schwestern direkt nach Weihnachten losgeschickt wurde, um Nachschub zu besorgen. Sack Nr. 3 wurde gekauft.

Bereits eine Woche später – Anfang Januar – erhielt ich die verzweifelteBuntspecht Meldung meiner Mutter: “Susi, die Vögel hungern!”. Nun war ich wieder an der Reihe. Ich kaufte die Säcke Nr. 4 und 5 (erreichte Gesamtmenge hiermit 125 Kilogramm!!!). Nachdem ich die Säcke 4 und 5 in der Garage meiner Eltern verstaut hatte, nahm ich im Wohnzimmer meiner Eltern Platz und riskierte einen ungetrübten Blick in den Garten.

Es hat mir schier den Atem verschlagen: An den Futterstellen zählte ich mindestens: 30 bis 36 Airbus und Boeing (Ringeltauben) auf dem Boden. Ungefähr weitere 10 Ringeltauben im Landeanflug von der benachbarten Eiche. Dazu eine nicht näher zu bestimmende Anzahl an verschieden lackierten Chessna`s, als da wären: Kohlmeisen, Grünfinken, Spatzen, Buchfinken, Mönchsmeisen. Hier kann ich nur schätzen, aber es waren sicherlich insgesamt mehr als 100 kleinere Gartenvögel.

Auch gesichtet wurden bereits Eichelhäher und ein Großraumtransporter (Fasan). Heute verzeichnete meine Mutter leider einen terroristischen Anschlag auf die Chessna`s: Eine Krähe hat vor ihren Augen eine Meise erlegt. Das hat meine Mutter sehr getroffen.

Fortsetzung folgt.

Autorin: Susi Schmidt

Fotos: Elke Müller

Ein Muss für Hundefreunde – Marley und ich

Geschrieben am Januar 15th, 2010 in Tiere im Fernsehen von Jörg Schumacher

Gestern abend habe ich Marley und ich (Marley & Me) gesehen. Was als Komödie begann – von der Entscheidung für einen Hund, den üblichen Fehlern ahnungsloser Hundehalter und Marley als “Conan, der Zerstörer” – entwickelte sich zu einem anrührenden und wertvollen Film.

Wer noch nie einen Hund hatte und sich überlegt, einen solchen anzuschaffen, für den sollte dieser Film genügend Stoff zum Überlegen bereithalten. Meine Empfehlung: Genau hinschauen und Taschentuch bereithalten …

[Trailer]