Neugierige Wespen auf Nahrungssuche

Geschrieben am Juli 31st, 2009 in Allgemein von Elke Müller

Seit ungefähr Mitte Juni sind in diesem Jahr Wespen unterwegs. Kaum sitzt man zum Essen im Garten, taucht erst eine auf und untersucht unsere Nahrung. Innerhalb weniger Sekunden erscheinen immer mehr am Tisch und lassen sich meist auf Wurst oder Fleisch nieder. Obst, Marmeladen oder Kuchen sind anscheinend weniger interessant. Aus der Wurst knabbern sie dann runde Stücke heraus und fliegen mit ihrer Beute davon.

Deutsche WespeUnangenehm wird es, wenn die Wespen um den Kopf herumschwirren oder sich gerade auf das Brötchen setzen, in das man hinein beissen möchte. Hektische Bewegungen, wildes Umsichschlagen und Panik scheinen auch die Wespen in Alarmbereitschaft zu versetzen. Sie weichen aus und kreisen um so schneller um einen herum. Also heißt es Ruhe zu bewahren und wenn sie zu dicht kommen, sie mit langsamen Bewegungen auf Abstand zu bringen. Außerdem kann man die für Wespen interessanten Nahrungsmittel abdecken. Irgendwann machen sie sich davon.

Kommen die Wespen allerdings in Bedrängnis, dann wehren sie sich mit ihrem Stachel. Entgegengesetzt zu den Bienen können Wespen mehrere Male stechen. Im Falle eines Wespenstiches gilt es die Stelle sofort zu kühlen. Nach einigen Tagen verschwinden Schmerz und Schwellung. Bei allergischen Reaktionen auf Wespenstiche sollte man unverzüglich einen Arzt aufsuchen, damit die Versorgung und Medikation abgeklärt werden kann.

Foto: © Uwe Wittbrock – Fotolia.com

Bugs, Bugs, Bugs – Marienkäfer an der Ostsee gestrandet

Geschrieben am Juli 31st, 2009 in Allgemein von Jörg Schumacher

Marienkäfer stranden an der Ostsee – dieser interessante Fakt ist Gegenstand eines lesenswerten Artikels auf meinem Lieblingswetterkanal. Nachzulesen unter “Marienkäfer legten an der Küste wohl “Notbremsung” hin.

Hundefell überall – Hunde haaren das ganze Jahr über

Geschrieben am Juli 24th, 2009 in Hunde von Elke Müller

“Es ist unglaublich, eimerweise kämme ich meinem Hund die Haare aus”, jammerte eine Kundin mit einem großen Mischlingshund. “Hört das denn überhaupt nicht mehr auf? Ich dachte, es gibt nur zweimal im Jahr einen Fellwechsel?”Je nach Hunderasse oder Mischlingen haben die Hunde unterschiedliche Fellarten.

Am Besten wir fangen von vorne an: Wikipedia erklärt “Fell nennt man die Haut von Säugetieren mit 50 bis 400 Haaren pro Quadratzentimeter. Bei geringerer Haardichte gilt sie als haararme Haut, bei mehr als 400 Haaren pro Quadratzentimeter wird die Haut alsAustralian Shepherd Pelz bezeichnet.” Das Hundefell unterscheidet sich je nach Hundetyp und seiner ursprünglichen Funktion in Farbe und Beschaffenheit. Die Fellfarben werden durch verschiedene Gene gesteuert.

Manche Hunde haben robustes, wasserabweisendes Deckhaar und darunter die Unterwolle, die das Tier vor Hitze oder Kälte bewahrt. Bei anderen Hunden, die sich in wärmeren Regionen entwickelt haben, hat sich kurzes anliegendes Fell oder Drahthaar mit unterschiedlicher Felldichte gebildet. Das Fellwachstum wird beeinflusst durch die Gene, die Umgebungstemperatur, durch Hormone, durch eine Kastration sowie durch das Tageslicht und auch Ernährung und Stressfaktoren spielen eine Rolle.

Jack Russell TerrierÜblicherweise stoßen Hunde ihr Winterfell im Frühjahr sowie ihr Sommerfell im Herbst ab. Hunde passen sich im Fellwachstum ihrer Umgebung an. Bei Hunden, die das ganze Jahr über meistens draußen leben, z.B. im Zwinger, Nebengebäuden, Stall, kann sich das Fell je nach Jahreszeit entwickeln. Hunde, die in der Wohnung leben und deren Organismus sich nicht unterschiedlichsten Temperaturen in dem Maße anpassen müssen wie ihre draußen lebenden Artgenossen, schränken das Fellwachstum durchaus ein.

Bei den derzeitigen extremen Temperaturschwankungen stagniert derTibet Terrier Fellwechsel, wenn das Thermometer plötzlich zehn bis zwanzig Grad Celsius absackt. Sobald die Temperatur wieder in die Höhe geht, stößt der Hund sein Fell erneut ab. Kämmen und Bürsten unterstützt den Fellwechsel. Auch ein Teelöffel bis ein Esslöffel kalt extrahiertes Pflanzenöl ins Futter kann den Fellwechsel beschleunigen. Zugenommen hat in den letzten Jahren, dass Hunde das ganze Jahr über Haare abwerfen. Etwas Gutes hat dies für sich: Es gibt zunehmend mehr Pullover aus Hundehaar.

Fotos: E. Müller

Katzen schmeicheln sich zum Erfolg

Geschrieben am Juli 23rd, 2009 in Katzen von Elke Müller

Katzen haben ihre Menschen “im Griff”. Wenn die niedlichen Samtpfoten etwas wollen, dann setzen sie sich in der Regel bei ihren Bezugspersonen durch. Wie sie dies tun, fanden amerikanische und britische Forscher heraus. Katzen senden unterschiedliche Signale aus, die in Kombination ausgeführt, die Herzen ihrer Halter zum Erweichen bringen.

Katzen schmeicheln sich zum Erfolg

Wie Focus-Online schreibt wurde an der Universität von Sussex in Brighton der Ruf von Katzen aufgenommen, die versuchten etwas zu erbetteln. Diese Aufnahmen wurden anschließend Teilnehmern der Studie vorgeführt. Diese bestätigten, dass sie das vernommene hohe Miauen innerhalb des Schnurrens als Hilfeschrei empfanden und sie dazu brachte zu handeln. Wurde jedoch das Miauen zwischen dem Schnurren auf dem Band herausgenommen, hatten die Probanden nicht das Gefühl den Katzen helfen zu müssen.

Die Forscherin Karen McComb stellte fest, dass das hohe Miauen mit einer Frequenz zwischen 300 bis 600 Hertz dem Schreien eines hungrigen menschlichen Babys nahe kommt, was die Tierhalter veranlasst sich der Katze zuzuwenden. Leben Katzen in einem kleinen Haushalt mit wenigen Personen, dann schmeichelt sie sich wie beschrieben mit Schnurren und Miauen ein. In einem großen Haushalt mit vielen Familienmitgliedern haben Katzen mit ihrem Manipulationsverhalten wenig Erfolg.

Foto: E. Müller

 

 

Mmmmmh – Fleisch in der Dose für Mensch oder Hund?

Geschrieben am Juli 18th, 2009 in Fun von Elke Müller

Anekdote einer Stammkundin aus meiner Hundeschule:

Ich brachte fünf 300 Gramm Dosen Hundefutter zu meinen Eltern und verstaute sie dort in einer Küchenschublade. Im Leben wäre ich nicht darauf gekommen, dass meine Mutter die Dosen für etwas anderes als Hundefutter halten könnte.

Sie hat den Abendbrottisch mit einer frisch geöffneten Dose Wildragout bereichert, wohl in der Annahme, es sei so etwas ähnliches wie “Mett mit Schnauze”. Mein Vater roch daran, befand das Fleisch für verdorben … und flugs landete es im Müll.

Ich hab’s wieder rausgefischt, die Hunde haben sich gefreut. Außerdem habe ich schallend gelacht. Mein Vater sah ziemlich grantelig aus.

Zwanghaftes Verhalten oder der Balljunkie

Geschrieben am Juli 15th, 2009 in Hunde von Elke Müller

Manche Hundehalter haben einfach zu wenig Zeit, die sie mit ihren Hunden verbringen können. Daraus resultiert oftmals, dass der Hund sich tageweise nicht aus dem eigenen Garten heraus bewegt, dass der Hund schnell mal ein Viertelstündchen neben dem Fahrrad herlaufen muss oder dass der Vierbeiner über Ball- oder Frisbeescheibe werfen beschäftigt wird.

Forrest bringt den Ball zurückEs ist natürlich einfach mal eben zehn Minuten den Hund hinter dem Bällchen herrennen zu lassen. Werfen, bringen, werfen, bringen, werfen, bringen! So bewegt sich unser Liebling, ist ausgelastet und liegt anschließend mit hängender Zunge in der Gegend herum. Was aber ist, wenn das liebe Tier dieses Spiel einfordert, in dem es für nichts anderes mehr Interesse hat – nun wirf endlich, ich bringe es auch gleich wieder wird der Hundehalter genötigt.

Es hat sich aus dem an der Umwelt interessierten Hund ein Balljunkie entwickelt, ein Hund mit zwanghaftem Verhalten. Dieser Hund hat nichts anderes mehr im Sinn als den Ball oder auch andere Objekte zu suchen, seinen Bezugspersonen vor die Füsse zu legen und darauf zu warten, dass das Spiel beginnt. Werfen, bringen …

Wie macht man aus solch einem Hund wieder einen Hund, der auch an anderen Dingen Interesse zeigt. Genau! Alle Bällchen wegnehmen. Sobald der Hund ein anderes Objekt bringt und auf das Wegwerfen wartet, wird sein Verhalten ignoriert, also nicht beachtet. Dafür bietet man dem Hund andere Spiele oder Beschäftigungen an. Z.B. Spurensuche, Personensuche oder vielleicht versucht man es mal mit dem Training der Rettungshunde. Es gibt heute recht viele Möglichkeiten einen Hund zu beschäftigen. Manchmal reichen auch längere Spaziergänge, die man auch interessant gestalten kann.

Foto: Elke Müller

Es war zu erwarten – Irish Wolfhound Neelix frisst Pool

Geschrieben am Juli 14th, 2009 in Hunde von Jörg Schumacher

Neelix und der Pool mit Flicken

Ich erinnere mich noch an den Blick von Neelix, als wir den Pool aufgebaut und gefüllt hatten. Auf dem äußeren Ring saß ein Flicken, der nicht ganz plan mit dem Rand abschloss. Den hatte er sofort als interessant eingeordnet und mal eben daran gezupft. Lieb wie er ist, hat er auf das “Nein” sofort gehört und die Sache scheinbar ignoriert. Getraut habe ich ihm nicht – ich kenne ihn zu gut.

Immerhin hat das “Nein” eine geraume Woche gehalten – heute war der Flicken ab, der Pool grad noch halb voll und natürlich habe ich das Tier nicht auf frischer Tat ertappt … Nun bin ich gespannt, wie er mit der Reparatur umgeht … vermutlich wird das der “Running Gag” diesen Sommer: Ich repariere und er frisst die Flicken wieder ab.