Hunde in Gaststätten
Frage: Haben Sie etwas dagegen, dass ich den Hund mit in die Gaststätte nehme?
Antwort: Nein, nur wenn der Hund ruhig ist.
(29.12.2009, Steimbke, Niedersachsen)
Frage: Haben Sie etwas dagegen, dass ich den Hund mit in die Gaststätte nehme?
Antwort: Nein, nur wenn der Hund ruhig ist.
(29.12.2009, Steimbke, Niedersachsen)
Wieder einmal verbringen wir unseren Urlaub in Dänemark. Die Weihnachtsfeiertage haben uns mit sonnigem Wetter, morgendlichem Frost und langen Spaziergängen bei klarer Luft am Strand verwöhnt. Die Hunde tobten durch den Sand, die Wellen und fingen Schaumkronen. Außerdem gab es nach mehreren Tagen Sturm genug Interessantes am Strand zu finden.
Dabei fiel mir wieder ein, dass ich recht oft in Gesprächen mit Hundehaltern feststelle, dass viele deutsche Hundehalter glauben in Dänemark dürfen sich Hunde freier bewegen als in Deutschland. So ist es ganz und gar nicht. Schon seit etlichen Jahren gibt es gehörige Einschränkungen an der Westküste des Landes.
Die Strände der Nordsee sind für Hunde nur vom 1. Oktober bis 31. März als Freilauffläche gestattet. Auch da ist der Hundebesitzer verantwortlich dafür, dass sein Hund keine anderen Besucher belästigt. Sonst ist der Hund generell an der Leine zu führen. Einige Regeln in unserem derzeitigen Feriengebiet lauten:
Die Behörden machen durchaus Stichproben und bei Zuwiderhandlungen hagelt es ordentliche Geldstrafen. Das dänische Hundegesetz kann kommunal angepasst werden. Es kann also durchaus sein, dass andernorts andere Regeln Gültigkeit haben. Das Gesetz sieht sogar vor, dass im Strassenverkehr der Hund an sehr kurzer Leine zu führen ist, damit er weder den Verkehr noch Passanten berühren bzw. schädigen kann. Nach Sonnenuntergang sollte sich der Hund bspw. nur noch im Haus aufhalten. Hätten Sie es gewusst?
Gerne erinnere ich mich an die Zeiten zurück als unser Sohn noch Kleinkind war. Ich zog es immer vor alle Speisen für ihn selbst zuzubereiten. Das traf natürlich nicht immer den Geschmack des Kindes. Und dies drückte es sehr überschwänglich in seiner Mimik aus. Er verzog das Gesicht angewidert zur Grimasse, spuckte den Bissen aus und meist schüttelte er sich auch. Aufgrund dieser Geschmackserfahrung wurde das nächste Essen dann erst mal vorsichtig angekostet.
Ich habe mehr als 1500 Hunde bei der Nahrungsaufnahme beobachten können. In den meisten Fällen verschlangen die Hunde ihre Nahrung und leckten sich anschließend Nase, Lippen, Lefzen und Pfoten. Wir interpretieren dies gerne als “hat dem Hund gut geschmeckt”. Das Reinigen des Schnauzenbereiches bedeutet jedoch, dass der Hund durch das Säubern vermeidet, dass weder Parasiten noch Nahrungskonkurrenten durch den anhaftenden Geruch angelockt werden können.
Seit Oktober 2008 lebt ein weißer Nutria an den Ufern des Meerbach mitten in der norddeutschen Stadt Nienburg/Weser. Der auch als Sumpfbiber bekannte Nager schweint sich in der Nähe des Neumarkt-Parkplatzes am Wasser angesiedelt zu haben.
Vorgestern sahen wir ihn ohne Scheu im Wasser schwimmen und am Ufer Pflanzen kauen. Dort entstand das leider unscharfe Foto von Anne Delventhal. Man könnte den Nager auch für eine Bisamratte halten, da sein Schwanz eher dem einer Ratte ähnelt als dem abgeflachten Schwanz eines Bibers.
Tatsächlich gehören diese Tiere weder zu den Bibern noch zu den Bisamratten. Sie gehören zur Familie der Biberratten und sind mit den Meerschweinchen verwandt. Sie können bis zu 10 Kilogramm wiegen. Inklusive Schwanz erreichen sie eine Länge zwischen 65 bis 105 Zentimeter und ein Alter zwischen sechs und zehn Jahren.
Die Forscher des Animal Poison Control Center der American Society for the Prevention of Cruelty to Animals veröffentlichten 2005 eine Literaturstudie über die untersuchten Fälle von 43 Hunden, die nach der Einnahme von Weintrauben, Rosinen oder beidem Anzeichen eines akuten Nierenversagens zeigten.
Noch ist die Trauer um Gabriele Niepel schier unüberwindbar. Am 12.11.2008 haben wir Gabi auf ihrem letzten Weg begleitet. Die kleine Trauerfeier in der Kapelle auf dem Friedhof in Bielefeld hielt uns ihr Leben, ihr Schaffen, ihre unbändige Liebe zu den Hunden noch einmal vor Augen. In einem Meer wunderschöner herbstlicher Blumen hat sie ihre Ruhe gefunden.
Das Leben geht weiter …! Thomas Niepel wird die Hundeschule Niepel im Sinne seiner Frau weiterführen. Wie er in seinem letzten Brief – der bei der Trauerfeier verlesen wurde – an seine Frau schrieb, wird Thomas versuchen die großen Fußabdrücke, die Gabi hinterlassen hat, einmal auszufüllen. Wir wünschen es ihm.
Die meisten Hunde haben richtig viel Spaß im Schnee. Sie toben in großen Sprüngen, stürzen sich in Schneewehen, fangen dicke Schneeflocken und schlittern über zugefrorene Pfützen. Besonders gerne rasen die lieben Vierbeiner mit ihren Spielkameraden über die zugeflockten Wiesen.
Manchen Hunden – und auch den Hundehaltern – vergeht der Spaß dann recht schnell beim Spaziergang durch die weiße Pracht. Im Fell zwischen den Pfoten ballt sich der Schnee zu Eisklumpen zusammen. Die Hunde können nicht mehr auftreten. Sie legen sich hin,
knabbern den Schnee aus den Zehen- bzw. aus den Ballenzwischenräumen, was zur Folge hat, dass der Schnee sofort wieder zwischen den Ballen zusammenklumpt.
Die Ursache liegt an dem langen Fell zwischen den Ballen und natürlich daran, dass der Hund Fell und Pfote beleckt, um das Eis zu lösen. Der warme Speichel auf der nassen Pfote lässt den Schnee sofort schmelzen und bei den nächsten Schrittehn wieder zusammenklumpen. Der Hund kommt keine 50 Meter weit. Das nervt nicht nur den Hund, sondern auch den Hundehalter. Ein Spaziergang ist so nicht möglich und eine reine Quälerei für den Hund.