Süße Weihnachtsüberraschung für den Hund – Vorsicht! Schokolade ist Gift für Hunde und Katzen

Geschrieben am November 27th, 2008 in Hunde, Katzen von Elke Müller

Wenn es draußen kalt wird und schon früh die Dunkelheit hereinbricht, macht es sich der Mensch drinnen gemütlich. Bei Tee, Kaffee, Glühwein und ein wenig Nascherei fühlt man sich so richtig gut aufgehoben. Da sollen die lieben Vierbeiner natürlich auch nicht zu kurz kommen. Hier ein bisschen Keks und dort ein bisschen Schokolade für den Hund. Dieser frisst es mit Begeisterung. Ist ja mal was anderes als langweiliges Trockenfutter.

Aber Vorsicht! Schokolade kann tödlich für Hunde, Katzen, Kaninchen und sogar Pferde sein. Dass in den Kakaokernen und -schalen enthaltene Theobromin ist z.T. sehr konzentriert in der handelsüblichen Schokolade enthalten. Vor allem in dunkler Schokolade wie z.B. Block- oder Zartbitterschokolade. Das zusätzlich in der Schokolade enthaltene Koffein ist in Verbindung mit Theobromin eine gefährliche Kombination.

… der will nur spielen!

Geschrieben am November 24th, 2008 in Allgemein, Erlebnisse von Elke Müller

Bei unserer Morgenrunde im Schnee und bei leichtem Graupel hatten meine Hunde eine Menge Spaß in der weißen Pracht. Vor allen Dingen Goya, der fünfeinhalb Monate alte Jungrüde, tobte über die Wiesen, sprang den erwachsenen Duck Tollern vor die Nase und schnappte seinen dreijährigen Bruder Forrest ins Fell. Dieser war von dem ständigen Anrempeln genervt und raste davon. Der Kleine hinterher. Papa Chemoo trottete gemächlich neben mir her, schnupperte hier und da und sicherlich war er froh, dass er sich um nichts kümmern mußte und man ihn in Ruhe ließ.

Chemoo-Forrest-Goya im Schnee

Auf dem letzten Stück Heimweg an einer wenig befahrenen Straße kam uns eine Hundehalterin mit Neufundländer an der Leine entgegen. Sie wechselte vorsorglich die Straßenseite. Ich rief meine Hunde zu mir und ließ sie neben mir gehen. Sogar Goya passte sich hervorragend an und blieb an meiner Seite. Als wir Frau und Hund passierten, drückte sich der Neufundländer in dem Moment an der Frau vorbei und stand direkt vor uns. Die Straße ist recht schmal.

Vögel im Winter füttern – Ja oder Nein?

Geschrieben am November 21st, 2008 in Heimische Tierwelt von Elke Müller

Rotkehlchen - © RTimages - FotoliaJedes Jahr stellen sich viele Menschen die gleiche Frage. Sollen im Winter die Vögel gefüttert werden oder nicht? Keine Frage, wenn es eine geschlossene Schneedecke gibt. Aber wann fängt man dann mit dem Füttern an? Und wieviel und welches Futter soll gegeben werden? Kann das Futter auf dem Boden liegen oder muss es in Behältern aufgehangen werden? Was ist an Hygiene zu beachten?

Manche Vogelliebhaber machen sich kaum die Mühe erstmal zu schauen, welche Vogelarten sich überhaupt im Umfeld aufhalten. Noch weniger kaufen das richtige Futter für die entsprechenden Vogelarten. Welcher Vogel ist ein Weich-, welcher ein Körnerfresser? Welche Nahrung kann den Vögeln in einem naturnahen Garten angeboten werden?

Auf alle Fragen und mehr gibt das Komitee gegen den Vogelmord e.V. ausführlich Auskunft. Verständliche Erklärungen und schnell umsetzbare Tipps helfen hier jedem Vogelliebhaber weiter, das Richtige zum Überwintern von Vögeln zu tun.

Foto: © RTimages – Fotolia.com

Warum Katzen im Herbst/Winter immer molliger werden

Geschrieben am November 20th, 2008 in Katzen von Elke Müller

Sobald das Wetter beständiger kalt ist, die Herbststürme die letzten Blätter von den Bäumen fegen, der Nebel durch die grauer werdende Jahreszeit wabert, stellen Katzenbesitzer fest, dass ihre schnurrenden Vierbeiner fressen und fressen und fressen. Das gilt für Stubentiger ebenso wie für Freigänger. Wovon Letztere sich zusätzlich mit Beutetieren versorgen. Die Wohnungskatzen fordern z.T. Nahrung ein. Die Katzen fressen sich Winterspeck an.

Zwingerhusten – Hundegrippe – Hundehusten – Hundeinfektion

Geschrieben am November 17th, 2008 in Allgemein, Hunde von Elke Müller

Nun grassiert er wieder – der Zwingerhusten. Der Begriff ist für viele Hundehalter irritierend, wenn der Tierarzt die Diagnose “Zwingerhusten” stellt. “Mein Hund ist aber nicht im Zwinger”, oder “mein Hund war in der Pension im Zwinger”, zeigen das Unverständnis des Hundehalters. Zwingerhusten ist eine ansteckende Erkrankung der Luftröhre und der Bronchien.

Auch Hunde haben HalsschmerzenDer auch als Hundegrippe oder Hundehusten benannte Zwingerhusten ist eine Ansammlung von unterschiedlichen Viren und Bakterien. Als Haupterreger gilt das Canine Parainfluenzavirus, das sich in den Schleimhäuten der Wirtstiere absetzt und die Nase, Bronchien, Luftröhre und Lungen schwächt. Verstärkt wird die Infektion durch das Bakterium Bordetella bronchiseptica. Das Canine Adenovirus Typ 2 entzündet Mandeln, Kehlkopf und Luftröhre. Dazu können Herpesviren zu einer erweiterten Entzündung der Nase und der Luftröhre führen.

Die Fischtante erzählt

Geschrieben am November 14th, 2008 in Hunde von Jörg Schumacher

easy

Die Fischtante erzählt in Ihrem Beitrag “Elmyra, der Kaninchenschreck” von Tierfreunden, die alles besser wissen und bei denen dennoch die Tiere nicht normal sein können oder dürfen. Ich kenne aus eigener Erfahrung Hunde, die bei ihren Besitzern nicht mehr aushalten konnten. Irish Wolfhound Easy z.B. hatte, durch unnötige Diät auf 35 Kilogramm abgemagert, aus Kummer schon Teile ihres Schwanzes gefressen. Bei uns angekommen war es ein anderer Hund. Zunächst durch ungewohnte Nähe zu ihren Menschen etwas verunsichert, taute sie nach und nach auf. So, wie sie an Körpergewicht zulegte, gewann sie an Ruhe. Manchmal fehlt sie mir sehr, wenn ich mich wie beim Lesen des Beitrags über die liebestolle ältere Tante und die Reaktion des Kaninchens an sie erinnert werde.

Dr. Gabriele Niepel am 05.11. verstorben

Geschrieben am November 7th, 2008 in Allgemein von Elke Müller

Gerade erhielt ich die traurige Gewissheit, dass eine liebe Freundin und engagierte Kollegin von uns gegangen ist. Dr. Gabriele Niepel ist tot.

Dr. Gabriele Niepel und ihre Briardhündin Dajoulie

Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren.   (Albert Schweitzer)

Abenteuer einer kleinen Schildkröte

Geschrieben am November 6th, 2008 in Tiere im Fernsehen von Elke Müller

Die Sendung “Expeditionen ins Tierreich” des NDR Fernsehen befasst sich diesmal mit der Reise einer kleinen Schildkröte, die die Welt des Meeres entdeckt.

Der Pazifik ist der größte und tiefste Ozean der Erde, regelmäßig wird er von den heftigsten Stürmen heimgesucht. Unter diesen Umständen ist eine Reise über 15.000 Kilometer, quer durch den Pazifik, ein enormes Unterfangen.

Solche riesigen Strecken sind normalerweise Albatrossen und Buckelwalen vorbehalten. Doch eine kleine Schildkröte schlägt sie alle: die Unechte Karettschildkröte. In 370 Tagen legt sie ihre weite Reise von Mexiko über Hawaii zur ihrem Geburtsstrand nach Japan zurück. In aufsehenerregenden Bildern zeigt der Film die Abenteuer und Hindernisse, die die Schildkröte auf ihrem Weg überwinden muss.

NDR 20.15 Uhr am 12. November 2008

Text: NDR Fernsehen

Täuschen und Bluffen – Raupen bespucken ihre Angreifer

Geschrieben am November 6th, 2008 in Heimische Tierwelt von Elke Müller

Bisher glaubte ich, dass nur Lamas spucken können. Aber so ist es nicht. Es gibt mehrere Tierarten, die zur Verteidigung ihres Lebens Angreifer bespucken. Eine davon sind Raupen, die ihre Feinde, die Ameisen mit einem Sekret bespucken. Dadurch sind die Ameisen irritiert, beginnen sich zu säubern und brechen den Angriff auf die Raupen ab. Somit können die Raupen unbemerkt die Flucht antreten.

Wie Wissenschaftler aus Deutschland und der Schweiz herausfanden, besteht das Sekret der Raupen der Spezies Spodoptera aus Tensiden, welche auch in unseren Waschmitteln zu finden sind. Tenside sind chemische Verbindungen, die die Oberflächenspannung des Wassers herabsetzen.

Das verspuckte Sekret der Raupe perlt nicht auf der wasserundurchlässigen Hautschicht der Ameise ab, sondern durchdringt diese und durchnässt das Insekt. Zusätzlich kann das seifige Spuckmaterial die Fühler der Ameise verkleben, so dass diese ihre Attacke auf die Raupe irritiert abbricht.

Quelle: www.spiegel.de

Hündin Brenda sucht ein neues Zuhause

Geschrieben am November 5th, 2008 in Hunde von Elke Müller

Ich bin BrendaBrenda ist eine junge aktive Hündin, die gerne beschäftigt werden möchte. Man vermutet, dass in Brenda ein Quentchen Dobermann steckt. Am liebsten ist sie mit ihren Menschen (ihre Betreuer und Gassigeher im Bremer Tierheim) zusammen. Sie zeigt stürmische Freude, wenn sie ihren Zwinger verlassen darf. Ihre Betreuer führen sie u.a. am Fahrrad, sie darf sich auf der Wiese des Tierheimes so richtig austoben und sie arbeitet mit Begeisterung seit zwei Jahren in der Hundeschule mit. Brenda ist ein sehr intelligenter Hund, sie lernt schnell und liebt es Kunststücke zu trainieren.

Sie ist schon einmal vermittelt gewesen, aber die Leute fühlten sich vonIch bin sehr gelehrig ihrem Temperament überfordert. Sie braucht eine längere Eingewöhnungszeit und liebevolle Konsequenz. Brenda ist ein eher unsicheres Tier, sie erschreckt sich schnell vor unbekannten Geräuschen und Bewegungen, die in ihrer Nähe stattfinden. Fremde vorbeigehende Menschen sieht sie zunächst als bedrohlich an. Dabei kann es vorkommen, dass sie schon einmal nach Personen schnappt.

In ihrem Zwinger verhält sich Brenda territorial, d.h. sie duldet dort kein Anfassen durch das Gitter und schnappt in durchgestreckte Hände. In der Hundeschule hält sich ihre Schreckhaftigkeit in Grenzen, da wir ihr dort Sicherheit vermitteln. Sie ist an ein Kopfhalftersystem gewöhnt, zeigt einen sehr guten Grundgehorsam und ist eine aufmerksame und
interessierte Begleiterin.

und lerne schnell Wer sich erst einmal näher mit ihr befasst, wird ihrem Charme nach und nach komplett erliegen. Brenda benötigt Menschen, die bereits Erfahrung mit Hunden haben. Ihr Vertrauen muss behutsam und mit liebevoller Konsequenz erobert werden. Hau-Ruck-Methoden oder Anpassung im Schnellverfahren wären fehl am Platz. Gerne ist die Hundeschule im Bremer Tierheim Interessenten beim Kennenlernen behilflich. Interessenten haben auch die Möglichkeit in der Tierheim-Hundeschule mit Brenda einige Male kostenfrei zu trainieren.Mag ich erst einmal einen Menschen ..

Brenda verträgt sich mit Rüden. Als Zweithund braucht sie allerdings einen stabilen männlichen Gegenpart. Kinder überfordern sie, sie hat mit ihnen keine Erfahrung sammeln dürfen, deshalb wird das Bremer Tierheim sie nur in einen kinderlosen Haushalt vermitteln. Brenda wäre überglücklich, wenn sie ein neues Zuhause bekommen könnte und Menschen, die ihr Leben mit ihr verbringen.

Wer möchte Brenda kennenlernen?

Steckbrief:
geboren: ca. 2004
Im Tierheim seit: 16.01.2006
Geschlecht: weiblich, kastriert
Geeignet für: Erfahrene Hundehalter ohne Kinder/Enkelkinder

Kontakt: Bremer Tierschutzverein e.V., Hemmstr. 491, 28357 Bremen
Geschäftsstelle Tel.: 0421/35 22 14, Tierheim Tel.: 0421/35 11 33
www.tierheim-bremen.de

Fotos: Elke Müller