Eine schwierige Entscheidung …
Vorgestern erhielt ich einen Hilferuf. Meine Mittrainerin bat mich ein Mitglied der dog-for-fun-Gruppen anzurufen, um ihr bei einer Entscheidung behilflich zu sein. Nachdem ich hörte, worum es ging, rief ich sofort zurück.
Schockiert und weinend saß das Ehepaar mit ihrem kleinen Liebling in der Tierklinik. Der Hund war auf einem Feldweg von einem Van überfahren worden, während die Besitzerin an einem ihrer Pferde hantierte. Nicht nur dass das geländegängige Auto zu rasant über den Weg fuhr und den kleinrassigen Hund übersah, so gab sich die Hundehalterin im Nachhinein die Schuld für den Unfall.
Der Hund hatte einen schlimmen Trümmerbruch erlitten. Die Diagnose der Tierärzte verhieß nichts Gutes. Mehrere Operationen seien notwendig, dazu könne man jetzt noch nicht sagen, ob Rückenmarksschäden vorliegen und des Weiteren sei eine sehr intensive und langwierige Versorgung und Pflege des Patienten in Betracht zu ziehen. Es sei zu überlegen, den kleinen Patienten zu erlösen.
Innerhalb der nächsten Minuten sollte nun die schwierige Entscheidung gefällt werden. Ich glaube, jeder Hundehalter, jede Hundehalterin kann eine solche Situation nachvollziehen. Hat das Tier eine Chance – wenn auch eine minmale – oder ist es Leiden ohne das ein Ende absehbar ist. Dann ist eine einfühlsame, aber sachliche Hilfestellung gegeben, die eine Entscheidung unterstützt, eine Entscheidung, die die Betroffenen vor sich selbst verantworten können.
Der vierbeinige Freund unserer ganzen dog-for-fun-Gruppe ist tot. Er wurde von seinen Leiden erlöst. Wieder ein Hund in diesem Jahr, der über die Brücke in ein Land ohne Schmerzen und Angst gegangen ist. Er wird dort viele Freunde wiedersehen. Das Ehepaar hat sich gestern trotz des Schmerzes und der Trauer entschlossen mit ihrem zweiten Hund zum Training zu kommen. Die Gruppe hat sie in ihre Arme geschlossen.






Der fast haarlose Hund ist eine Mutation. Wie Schweizer Wissenschaftler aus Bern jetzt herausfanden, haben alle Arten der Nackthunde das Gen FOXI3, welches mutiert für dieses Phänomen verantwortlich ist. Gleichzeitig ruft das Gen einen veränderten Zahnaufbau hervor. Bei Versuchen mit Mäusen stellten die Forscher fest, dass FOXI3 nicht nur den Fellwuchs und die Zähne verändert, sondern auch Auswirkungen auf die Tasthaare hervorbringt.
Der Psychologe Helmut Prior hat nachgewiesen, dass neben höheren Säugetieren sich auch Elstern im Spiegel erkennen können. Laut der 