Buten un Binnen erzieht Hunde mit Elke Müller

Geschrieben am August 29th, 2008 in Tiere im Fernsehen von Elke Müller

Der oben genannte Beitrag von buten un binnen erzieht Hunde mit Elke Müller kann auf der Webseite des Fernsehsenders RB NDR heruntergeladen werden.

SPD und Grüne machen die Grenzen dicht für sog. Kampfhunde

Geschrieben am August 29th, 2008 in Allgemein, Hunde von Elke Müller

Aufgrund des Beißvorfalles in Oldenburg, bei dem die zweijährige Georgina durch einen Pitbull Terrier schwer verletzt wurde, möchte die rot-grüne Koalition in Bremen das Bremer Hundegesetz verschärfen. Alle neuen Bürger mit sog. Kampfhund, die nach Bremen umziehen wollen, müssen ihren Hund umgehend im Tierheim abgeben. Die SPD möchte zusätzlich auch ein Verbot für sog. Kampfhunde auf Schulhöfen, Sportanlagen und Spielplätzen.

Besucher der Städte Bremen und Bremerhaven dürfen zukünftig ihre sog. Kampfhunde Zuhause lassen. Diese Hunde haben ein Einreiseverbot. Der Vorsitzende des Bremer Tierschutzvereines, Wolfgang Apel, erklärt im Fernsehsender Radio Bremen TV buten un binnen dieses Vorhaben für baren Unsinn.

Nicht nur, dass Hundehalter gezwungen werden sollen ihre Hunde ins Tierheim abzugeben, auch das Tierheim hätte keine Möglichkeit mehr, die Hunde in Bremen und Bremerhaven zu vermitteln. Es kann auch nicht die Aufgabe eines Tierheimes sein, Hunde der Rasseliste des Bremer Hundegesetzes durch blinde Aktionen von Politikern von verzeifelten Hundehaltern anzunehmen und aufzubewahren.

SPD und Grüne berufen sich auf Vorfälle mit sog. Kampfhunden, die aber einer weit höheren Zahl von Beißvorfällen durch Hunde anderer Rassen gegenübersteht. Diese Hunde werden überhaupt nicht erwähnt. Gerade in den letzten beiden Monaten hat es sich gezeigt, dass es mehr Vorfälle durch Hunde gab, die nicht auf der Bremer Rasseliste stehen.

Die Bremer Bürgerschaft soll im Herbst über den rot-grünen Vorschlag beschließen.

Toller Goya ist da!

Geschrieben am August 28th, 2008 in Hunde von Elke Müller

Goyathlay Geronimo ist in seinem neuen Zuhause angekommen

Nun ist er angekommen. Der Tollerwelpe Goya. Weg von Mama Trude und sieben Geschwistern und hin zu Papa Chemoo und großem Bruder Forrest. Das ist schon eine gehörige Umstellung in ein neues Umfeld zu kommen. Es gilt jede Menge Garten und Haus zu erkunden und sich an seinen Vater und Bruder zu gewöhnen.

Dank seiner Züchterin Christiane hatte Goya bei der Geburt durch Herzmassage und Beatmung überlebt. Während der Aufzucht wurde er immer wieder beobachtet und untersucht, ob sich das kleine Wesen auch parallel zu den Geschwistern entwickelt. Es gab keine Auffälligkeiten, so dass sich Goya inzwischen zu einem coolen, selbstbewußten, zwölf Wochen alten Welpen gemausert hat.

Foto: Elke Müller

Windräder töten Fledermäuse und Vögel

Geschrieben am August 28th, 2008 in Allgemein, Heimische Tierwelt von Elke Müller

Seit Jahren werden Untersuchungen© blacksock Fotolia in Auftrag gegeben, um herauszufinden inwieweit Windräder eine Gefahr für Vögel und Fledermäuse darstellen. Der NABU hat eigene Untersuchungen angestellt in Bezug auf die Gefährdung von Greifvögeln durch Windkraftanlagen. Hierbei wurde festgestellt, dass Milane häufiger durch Windräder verunglücken als andere Greifvögel. Man stattete Rotmilane (nebenstehendes Foto) mit Minisendern aus, um deren Flugbewegungen in der Nähe von Windkraftanlagen zu untersuchen.© javarman Fotolia

Forscher an der Universität von Calgary haben anhand der Verletzungen von 188 Fledermäusen, die tot neben Windkraftanlagen aufgefunden wurden, festgestellt, dass 90 Prozent der Tiere innere Blutungen aufwiesen. Wie der Spiegel schreibt, sterben die Fledermäuse anscheinend durch geplatzte Blutgefäße. Die Ursache liegt vermutlich an den Druckunterschieden, die in der Nähe der Rotorblätterspitzen erzeugt werden. Dabei kommt es zu einem rasanten Luftdruckabfall, welche die Lungen der Fledermäuse überdehnen und dadurch die Blutgefäße zum Platzen bringen.

Die Gefahrvermeidung für Fledermäuse und Vögel durch Windkraftanlagen stellt hohe Anforderungen an das Bundesumweltministerium, die Betreiber von Windkraftanlagen und den Naturschutz.

Fotos: blacksock und javarman – fotolia.com

Die Kuh mit dem Kompass

Geschrieben am August 26th, 2008 in Heimische Tierwelt von Elke Müller

Nein, nein, sie hat den Kompass nicht verschluckt! Es ist ja bekannt, dass Kühe gerne auch nicht bekömmliche Dinge mit einem Maul voll Gras fressen. Meine Schwester verlor auf diese Art in früheren Jahren ihre Sandalette. Gemeint ist, dass sich anscheinend auch Kühe wie z.B. Fledermäuse oder Zugvögel vom Magnetfeld der Erde beeinflussen lassen.

Zoologen fragen sich, ob Kühe einen inneren Kompass habenHynek Burda und Sabine Begall, beides Zoologen der Universität Duisburg-Essen, werteten laut der Frankfurter Allgemeinen Satellitenaufnahmen von 8.510 Kühen auf 308 unterschiedlichen Weiden aus. Danach bevorzugten bis zu 70 Prozent der Kühe das Grasen sowie das Hinlegen in Nord-Süd-Richtung.

Warum sich die Kühe anhand des Magnetfeldes der Erde orientieren ist nicht bekannt. Die Wissenschaftler sind daran interessiert, ob sich auch andere Säugetiere sowie wir Menschen nach dem Magnetsinn – dem inneren Kompass – richten.

Foto: Elke Müller

Hunde-Halsband mit Namenszug

Geschrieben am August 25th, 2008 in Allgemein von Jörg Schumacher

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Wie heißt Dein Hund? Das erzählt ein Hundebesitzer ja gern und auch, warum der Hund so heißt. Wenn es dann aber bei so exotischen Namen wie Leeloo, Neelix oder gar Jeenah an das Buchstabieren geht, dann kann ein Halsband mit einem gut sichtbaren Namen Abhilfe schaffen. Wer wie wir auf beste Qualität, der kann das übliche Angebot aus dem Zoohandel gern einmal mit dem vergleichen, was er bei Sabrinas Sattelstübchen bekommt. Für den ersten Eindruck reicht ein Klick auf das Bild.

Handelsverbot für die Einfuhr von Hunde- und Katzenfellen

Geschrieben am August 19th, 2008 in Allgemein von Elke Müller

“Der Handel mit Hunde- und Katzenfellen ist grausam. In Asien, unter anderem in China, werden jährlich circa zwei Millionen Hunde und Katzen nur wegen ihrer Felle und Häute getötet. Ein Großteil davon wurde bisher in die EU exportiert. Jedes Jahr wurden schätzungsweise bis zu 500.000 Katzen- und 100.000 Hundefelle aus asiatischen Ländern allein nach Deutschland importiert. Hier werden sie zu Rheumadecken, modischen Verzierungen an Jacken, Taschen etc. oder Schlüsselanhängern verarbeitet. Gefärbt, präpariert und ohne Kennzeichnung ist die Herkunft der Felle nicht erkennbar.”, so berichtet der Deutsche Tierschutzbund in Bonn.

Der Deutsche Tierschutzbund e.V. fordert bereits seit Ende der 90er Jahre ein Verbot der Einfuhr und des Inverkehrbringens von Hunde- und Katzenfellen. In diesen Tagen entscheidet nun das Bundeskabinett über die nationale Durchführungsverordnung zum EU-weiten Handelsverbot für Hunde- und Katzenfelle. Zum 31. Dezember 2008 hatte der EU-Agrarrat mit Zustimmung des EU-Parlamentes Ende 2007 eine Verordnung erlassen, welches die Ein- und Ausfuhr sowie das Inverkehrbringen von Hunde- und Katzenfellen verbietet.

Camomille, die Charolais-Kuh wandert mit Abiturient durch Frankreich

Geschrieben am August 18th, 2008 in Allgemein, Heimische Tierwelt von Elke Müller

Na, das ist mal was anderes! Der 17jährige Hadrien aus dem französischen Valanjou will 1200 Kilometer mit seiner Lieblingskuh durch sein Heimatland wandern. Wie der Spiegel berichtet, hat der junge Franzose auf dem Biobauernhof seiner Eltern eine junge Kuh auserwählt, der er innerhalb eines Jahres beibrachte, sein Gepäck zu tragen, neben ihm herzugehen und eine treue Begleiterin zu sein.

Dabei interessiert Hadrien auch das Abenteuer. Er übernachtet da, wo sich gerade ein Plätzchen findet. Auf der Wiese im Zelt neben der Kuh Camomille oder bei Menschen, die er auf seiner Reise kennenlernt und die ihm und seiner vierbeinigen Freundin Unterkunft gewähren. Die junge Kuh der Fleischrasse Charolais hat durchgehend naturfarbenes Fell und ist damit in der Öffentlichkeit gut zu erkennen.

Der Abiturient will sich ebenso von Pflanzen ernähren wie seine Kuh Camomille. Pro Tag werden die beiden Wanderer 20 Kilometer zurücklegen, so dass sie ungefähr 60 Tage unterwegs sein werden. Finanziert wird die Reise von Hadrien und Camomille mit 1000 Euro durch eine französische Stiftung, die einmal im Jahr Reisegeld an Jugendliche vergibt.

Erfahrungen im Aquaristikladen – die Fischtante erzählt

Geschrieben am August 14th, 2008 in Fische von Jörg Schumacher

fischtante

Gestern kam die Fischtante vorbei und kommentierte die Beiträge Schlangenfraß – Mutter klaut die Mäuse ihres Sohnes und Fisch – variant oder rot mit Verweisen auf eigenen Artikel auf ihrem Blog GloFish: Bärblinge mit Quallen-Gen, Wahrscheinlichkeitsberechungen, Futtertiere-i und Futtertiere-ii.

Ich war auf dem Blog und kann die Seite sehr empfehlen. Nachdenkliches über den Umgang mit Tieren als Handelsware und andere lesenswerte Beiträge machen das Blog der Fischtante zu einer interessanten Lektüre.

Eingemachtes

Geschrieben am August 13th, 2008 in Bienen von Eike Elser

Wenn auch das Wetter zumindest regional nicht den Eindruck erweckt: doch, wir haben Sommer und damit Erntezeit. Bild

Zur besten Erntezeit habe ich mir Einlegegurken besorgt und sauer eingelegt. Dies als Vorübung für den vielleicht bald kommenden Eigenanbau. Wir haben also auch Saure-Gurken-Zeit oder eben die Zeit des Sommerlochs. Folgerichtig gibt es wieder einiges zu lesen über neuartige Killerpflanzen. Ganz vorn im Rennen liegt das beifußblättrige Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia).

Der schöne Name “Ambrosia” täuscht darüber hinweg, dass diese Pflanze eine hohes Allgergiepotential besitzen und Pollenallergikern zu schaffen machen soll.

Ambrosia bezeichnet die Griechische Götterspeise (und -salbe) und “unter Imkers” die Nahrung der Bienenkönigin.

Es stimmt, dass sich diese Pflanze mittlerweile stark ausbreitet und es stimmt, dass Allergiker unter dem massiven Pollenflug zu leiden haben. Dumm die reißerische Berichterstattung (s. Sommerloch). Weiterführende Informationen zum Thema gibt es bei http://www.ambrosiainfo.de/ und (werbelastig) http://www.ambrosia.de/. Informieren hilft hier, um nicht in Panik zu verfallen und den Gewöhnlichen Beifuß bzw den einjährigen Beifuß – beide herrliche Würzkräuter – auszurotten.

Eike Elser 13-08-2008

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