Beegroup – Bienenforschung Würzburg

Geschrieben am Mai 31st, 2008 in Bienen von Jörg Schumacher

Wie einen Krimi habe ich das Buch von Prof. Tautz, Phänomen Honigbiene gelesen. Wer sich für Bienen interessiert, der sollte zu diesem Buch greifen. Das Buch und andere Publikationen sind Veröffenlichungen der Beegroup .

In Zusammenarbeit mit der Cineplex Gruppe hat die BEEgroup einen 3-minütigen Vorfilm erstellt, der dem Publikum in allen Kinos der Cineplex Kette als Vorfilm vor dem Kinofilm Bee Movie vorgeführt wurde. Eike hatte sich seinerzeit unter der Titel “Ein schlechter Film?” ebenfalls dazu geäußert, dass dieser Film

… sich dafür aber umso mehr als “Aufhänger” zum Einstieg in die Beschäftigung mit diesen spannenden Thema (eignet).

Dem ist im Nachhinein nur zuzustimmen.

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NDR NaturNah – Die Honigmacher – Süßes Gold von fleißigen Bienen

Geschrieben am Mai 29th, 2008 in Bienen, Tiere im Fernsehen von Jörg Schumacher

Aus dem NDR-Newsletter Niedersachsen 19:30:

Immer wenn eine wabengelbe Bastmütze erscheint, wird es im Bienenstock dunkel, wenn das Flugloch dann wieder aufgeht, ist die Bienenwelt wie neu erschaffen. Imker Fubo Gottwald hat seinen Bienenstock vom Rapsfeld auf die Kirschplantage verlegt.
Fubo Gottwald ist täglich mit und für seine Bienen unterwegs. Er erntet das süße Gold Niedersachsens: Honig aus Raps, Rosen- und Kirschblüten oder aus der Heide. Seit 24 Jahren versorgt der Berufsimker rund 100 Bienenvölker und bekommt dafür von ihnen über fünf Tonnen Honig im Jahr.

Honig machen ist seine Leidenschaft. “Bienen sind für die Natur lebenswichtig”, sagt er. “Ohne ihre Bestäubungsleistung käme das Gleichgewicht unseres Ökosystems komplett durcheinander.” Seinen Honig vertreibt er ausschließlich auf den Wochenmärkten in Niedersachsen.
Aber der Imker hat auch zu kämpfen: mit Nachbarn, die ihre Felder mit Giften bespritzen, mit Dieben, die auch mal ein ganzes Bienenvolk verschwinden lassen, oder mit dem weltweiten Milbenbefall, der in den USA für ein gigantisches Bienensterben sorgt. Doch Fubo Gottwald aus Badbergen in Niedersachsens Artland hat auch für diese Probleme meist eine Lösung.

Die Sendung läuft am Dienstag, 17. Juni 2008, von 18.15 bis 18.45 Uhr aud dem NDR.

Hundemutter tot – sieben Welpen sind Halbwaisen

Geschrieben am Mai 25th, 2008 in Hunde von Elke Müller

Pudel-Tibet Terrier-Havaneser-Mischlinge, 6 Wochen

Sieben kleine Welpen haben keine Mutter mehr. Kurz nach der Geburt ihrer Welpen starb die Hündin durch einen Unfall. Der Vater der Welpen kann sich nur bedingt um die Kleinen kümmern.

Die vorhandenen Tanten übernehmen die Brutpflege. Sie säubern die tapsigen kleinen Hunde, schlafen bei ihnen, schauen sofort besorgt nach, wenn eines der Welpen aufschreit. Es kann durchaus vorkommen, dass eine der Hündinnen sogar Milchfluss bekommt und damit die Welpen ernähren kann.

In diesem Fall war es leider nicht so. Der Züchter zog alle Welpen mit derPudel-Tibet Terrier-Havaneser-Mischling, 6 Wochen alt Hand auf. Das bedeutet zunächst Versorgung und Pflege rund um die Uhr. Die Welpen erhalten angerührte Aufzuchtmilch über eine kleine Saugflasche. Danach wird der kleine Hund animiert sich zu lösen. Die Hundemutter erreicht dies durch das Belecken der Genitalien. So hält sie ihre Welpen sauber und stubenrein. Diese Aufgabe übernahmen bald die Tanten der Halbwaisen.

Am Ende der vierten Lebenswoche wird dann Welpenfutter (eingeweichtes Hartfutter, gemischt mit Feuchtfutter oder speziell vom Züchter zusammengestelltes Welpenfutter) zugefüttert. Die Babys beginnen ihre Umgebung zu erkunden und der Züchter sorgt für weiteren Freiraum (strukturierter Garten). Interessenten kommen und sehen sich die Welpen an und damit lernen sie Männer, Frauen und Kinder kennen.

Nach der Erstimpfung mit acht Wochen gibt sie der Züchter an ausgesuchte Menschen ab, die er vorher schon kennengelernt und sichergestellt hat, dass es sich um verantwortungsvolle Hundeliebhaber handelt. Dann beginnt ein neues Abenteuer.

Fotos: Elke Müller

Hobby-Imker Professor Jürgen Tautz erzählt vom Bien

Geschrieben am Mai 23rd, 2008 in Bienen von Jörg Schumacher

Jürgen Tautz ist Professor und Bienenforscher am Biozentrum der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. Im Zuge der aktuellen Berichterstattung zum Bienensterben durch Insektenvernichtungsmittel wird er mit den Worten zitiert:

Gemessen an der jährlicen Wertschöpfung sind Bienen nach Rindern und Schweinen das drittwichtigste Haustier. In einer Saison werden in Mitteleuropa 4 Milliarden Euro mit Hilfe der Bienen erwirtschaftet. Jeder dritte Bissen, den ein Mensch zu sich nimmt, hängt mit einer Biene zusammen.

Beim Recherchieren an der Quelle bin ich auf eine Doppel-CD, Der Bien. Superorganismus Honigbiene gestoßen, auf der Professor Jürgen Tautz spannende Geschichten aus der Welt der Honigbienen erzählt – sie ist bestellt.

[Weitere Informationen zur CD]

Hunde verbellen Menschen, Hunde, Traktoren, Fahrradfahrer am Zaun

Geschrieben am Mai 23rd, 2008 in Hunde von Elke Müller

Eigentlich machen die Hunde genau das, was wir von ihnen wollen, sie machen ihren Job – “Klingel”! Wie Jörg genervt in “Da kam ein Wanderer des Wegs …” das ewige Verbellen am Zaun beschreibt: “Kann man da was gegen tun?” Klar kann man! Es fragt sich nur, wo man die Grenze ziehen möchte. Der Hund – Hüter des Territoriums – und gerade bei einer Mehrhundehaltung toben alle Hunde am Zaun entlang, wenn sich davor etwas rührt. Es wird mordsmächtig getobt und gebellt und das verscheucht denjenigen draußen vorm Zaun in der Regel. Natürlich reagiert nicht jeder Hund auf Außenreize, aber die meisten.

Dobermann verteidigt bellend sein ZwingerterritoriumWas machen unsere Hunde da eigentlich? Wie schon gesagt, sie melden zunächst: Hier kommt jemand! Je nachdem um wen es sich handelt löst das weitere Reaktionen aus. Ist es jemand, den sie kennen, schlägt das Gebrülle in freudige Erregung um und es wird gefiept, gehopst und gewedelt. Ist es der Nachbar drei Häuser weiter mit dem vierbeinigen Konkurrenten an der Leine, der ohnehin von draußen immer gegen den Zaun pinkelt, dann steht die Erregung auf Sturm und dieser vermeintliche Eindringling wird mit furchtauslösenden Gebärden und Gebelle vertrieben.

Glauben sie – die Hunde. Viele Hunde haben gelernt durch Bellen werden Objekte vertrieben. Der Hund meldet z.B. den Postboten hinter der geschlossenen Haustür an, verbellt ihn, so lange dieser den Briefkasten bedient.Der Postbote geht wieder und der Hund hat gelernt, er habe den “Feind” vertrieben. Ähnlich verhält es sich am Zaun. Dort wird nicht nur das eigene Territorium verteidigt, sondern es werden auch Ansprüche auf das Umfeld außerhalb des Zaunes bekräftigt. Das merkt man dann, wenn man mit dem oder den eigenen Hunden nach draußen geht und diese erregt den Untergrund beschnuppern, das Bein heben, scharren.

Lästig für den Hundebesitzer und die Nachbarn wird es spätestens dann,Hund bellt drohend Menschen an wenn der Hund nicht mehr aufhört zu bellen oder alles was sich bewegt verbellt. Um den nervigen Vierbeiner dann zu stoppen, sollte Erziehung greifen. Hat der Hund Erziehung nur bedingt genossen, dann lässt er sich von seinem Tun eben nicht abbringen. Dazu holt der Hundehalter sich professionelle Hilfe oder er bringt seinem Hund konsequent bei, dass dieser auf den Ruf “Komm” oder “Hier” oder “Stop”, “Lass es”, was immer er als Begriff verwenden möchte, das Bellen stoppt. Das funktioniert, wenn es entsprechend trainiert wird.

Diese Abrufübung sollte innerhalb des eigenen Geländes sowie auch auf Spaziergängen trainiert werden. Erst wenn der Hund sich jedes Mal ohne Ablenkungsreize abrufen lässt, trainiert man diese Übung, wenn sich ein entsprechendes Objekt nähert. Der Abruf kann auch über einen Pfiff erfolgen, der allerdings vorher konditioniert werden sollte. Bei einer Mehrhundehaltung wird diese Übung mit jedem Hund erst einzeln und dann in der Gruppe trainiert.

Fotos: Elke Müller

Vergiftung durch Knoblauch bei Hunde und Pferden

Geschrieben am Mai 23rd, 2008 in Hunde von Jörg Schumacher

Die Meldungen zum Thema “Vergiftung durch Knoblauch bei Hunde und Pferden”, die ich im Artikel “Ist Knoblauch Gift für Hunde” auf diesem Blog kurz bewertet hatte, haben großes Interesse nach mehr Information ausgelöst. Der nach meiner Meinung ausführlichste Artikel von Alex’ Frauchen klärt schon eine Menge an Fragen.

Per Kommentar hat sich Ingo unterm Sonnensegel geäußert:

Aber was ich mich frage: Wenn ich jetzt meinem Hund mehr als 2 Zehen geben würde, hätte der dann eine schwere Vergiftung, oder nur leichte Vergiftungserscheinungen?

Es geht nach meiner Lesart nicht um einmalige Dosen. Falls also der Hund einmal eine ganze Knolle fressen sollte – wird er vermutlich mit Übergeben oder Durchfall reagieren – leichte Vergiftungserscheinungen. Bei einer Dauerdosis wird dieser Zustand anhalten und ihn schwächen. Aber ich bin mir nicht sicher – für mich war nur wichtig, dass die auch von uns verwendeten kleinen Dosen wie erwartet eine positive Wirkung vermuten lassen und der Rest ein Medienhype im “Sommerloch” ist.

Verkaufsstopp für den Bienenkiller – das Insektizid Clothianidin

Geschrieben am Mai 20th, 2008 in Bienen von Elke Müller

Ab sofort darf das Nervengift Clothianidin weder verkauft werden, noch ist die Behandlung der Maissamen damit erlaubt. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BLV) hat auf das verstärkte Bienensterben in Baden-Württemberg reagiert.

Wie Jörg am 11. Mai bereits in seinem Artikel “Bienenkiller von Bayer?” schrieb, vermuteten die Imker, dass das Insektizid des Pharmakonzerns Bayer CropScience für den massenhaften Bienentod verantwortlich zeichnet. Insgesamt hat das Berliner BLV die Zulassungen von acht Saatgutbehandlungsmitteln zurückgenommen.

Der BUND hat Strafanzeige gestellt. Wie die Sprecherin des BUND kritisiert, habe man vermutlich Schäden bei Menschen und Tieren bewußt in Kauf genommen. Eventuell sind nicht nur die Bienen der deutschen Imker von dem Sterben betroffen, sondern auch Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten.

Quelle: Spiegel Online

(Hunde-)Spruch des Tages

Geschrieben am Mai 18th, 2008 in Hunde, The-Giant-Fairytale von Jörg Schumacher

“Der Hund hat so viel Schaumgummi aus seinem Bett gefressen, dass der Kot auf dem Rasen hüpft.”

Ist Knoblauch Gift für Hunde?

Geschrieben am Mai 15th, 2008 in Hunde von Jörg Schumacher

Der Newsletter Mai 2008 von Schecker stellt die Frage “Ist Knoblauch Gift für Hunde?” und beantwortet sie dann auch gleich selbst – sicher nicht ohne die eigenen Knoblauch-Produkte im Hinterkopf zu haben und deshalb auch ein wenig oberflächlich.

Im Übermaß genossen hat Knoblauch eine toxische Wirkung, im Maßen angewendet positive Effekte. Das ist auch die Aussage, die ich aus dem Bauch heraus gemacht hätte. Laut Schecker haben aber Wissenschaftler der Uni Zürich die toxische Knoblauchdosis mit 5 Gramm je Kilo Hund angegeben – zwei Zehen je Kilo.

Beim Recherchieren lässt sich das Ganze viel genauer finden: Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie:

Toxische Dosis

Hunde: 5g/kg Körpergewicht ganzer Knoblauch oder 1.25 ml/kg Körpergewicht Knoblauchextrakt während 7 Tagen.
Pferde: Tägliche Dosis > 0.2 g/kg Körpergewicht getrockneter Knoblauch, entspricht > 2 g/kg Körpergewicht frischer Knoblauch.

Maximale mittlere Tagesdosis von frischem Knoblauch oder Äquivalent: Katzen und Hunde: 4 g/Tier, Grosse Wiederkäuer: 20-30 g/Tier, Pferde: 20 g/Tier.

Wer es noch genauer wissen will und den Hintergrund der Diskussion erfahren möchte, der sollte bei Alex’ Frauchen nachlesen, die einen ausführlichen Artikel dazu veröffentlicht hat “Knoblauch – giftig oder gesund für den Hund?

Outer Limit’s Dear Leeloo “Lile” – das letzte Foto

Geschrieben am Mai 15th, 2008 in Allgemein, Hunde von Jörg Schumacher

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Vor einigen Tagen war es noch eine Frage – mittlerweile ist Leeloo auf dem Weg über die Regenbogenbrücke zu Moira, Easy, Camea, Slowly, Katze Pünktchen und Kater Kater.

Bei aller Trauer würde mich interessieren, was das Rudel nun täte, wenn das Märchen von der Regenbogenbrücke tatsächlich wahr wäre. Von den dann dort Anwesenden würde Leeloo bis auf Moira alle kennen – die Freude wäre sicher entsprechend. Nur bei Moira hätte ich so meine Bedenken – so wie im wahren Leben hätte sie dort sicher das Kommando. Denn wenn, müssten Hunde sicher auch dort Hunde sein – sei es ihnen gegönnt.

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