Über-, Unter- oder Idealgewicht – Ist mein Hund zu dick?

Geschrieben am April 29th, 2008 in Hunde von

idealgewichtodernicht

Hunde fressen, was sie kriegen. Aus dieser Erfahrung resultiert bei vielen Hundebesitzern die Erkenntnis, dass Fütterung und Körpergewicht des Hundes unmittelbar zusammenhängen. Besonders dann, wenn wenig Bewegung und reichhaltiges Essen mit vielen Leckerlis zusammentreffen, werden Hunde langsam dicker – bis sie Übergewicht haben. Hunde sind da wie Menschen, nur dass sie vom Besitzer auf Diät gesetzt werden können.

Problematisch ist es natürlich auch, wenn Hunde abnehmen, ohne dass ein Grund zu erkennen ist. Doch wie kann man das richtige Gewicht erkennen? Durch einen Link auf der Seite von Zooplus bin ich bei einem Futterhersteller gelandet – klar, dass dieser für das “richtige” Futter auch Informationen liefert. Aber interessant war die Seite schon, da selbst Laien einen guten Anhalt für die Beurteilung des Gewichts finden – es muss ja nicht unbedingt auch das Futter dieses Herstellers genommen werden.

Für Besitzer von Irish Wolfhounds ist keine besondere Empfehlung gegeben – deshalb an dieser Stelle eine von mir. Wir füttern Royal Canin adult 28 H – große Koketten für intensives Kauen und langsames Essen – wobei die Menge wegen des Nährwerts geringer gehalten werden kann.

Urlaub mit Hund auf dem Berthof

Geschrieben am April 28th, 2008 in Allgemein von Elke Müller

So schön es laut Eike auf dem Berthof auch aussieht. Und so interessant das Programmangebot der Familie Bertholdt auch ist. Für Hundehalter ist es leider nichts. Denn dort werden leider keine Zimmer an Besucher mit Haustieren vermietet, schrieb mir Frau Bertholdt. Was schade ist!

Physiotherapie für Hund und Katze

Geschrieben am April 24th, 2008 in Allgemein,Hunde,Katzen von Elke Müller

Physiotherapie beim Hund - Petra ThomaWir Menschen profitieren schon seit langer Zeit von der krankengymnastischen Behandlung bei den verschiedensten Erkrankungen. Erfreulicherweise findet diese Behandlungsmethode jetzt auch immer mehr bei Hunden und Katzen Anwendung. Physiotherapie kommt vor allem bei Muskel- Gelenk-, und Skeletterkrankungen zum Einsatz. Je nach Krankheitsbild kann durch eine gezielte krankengymnastische Behandlung u.U. die Gabe von Medikamenten reduziert werden, in bestimmten Fällen besteht auch die Chance ganz darauf zu verzichten.

Physiotherapie sieht sich aber nicht als Ersatz für den Tierarzt, sondern vielmehr als sinnvolle Ergänzung zu einer tierärztlichen Behandlung. Vor Behandlungsbeginn ist es deshalb unerlässlich, eine genaue Diagnosestellung durch den Tierarzt vornehmen zu lassen. Idealerweise arbeiten Tierarzt und Physiotherapeut Hand in Hand zum Wohle des Tieres.

Autor: Petra Thoma – http://www.pfotenfit.de/

Weiterlesen im www.hundeschulen-blog.de

Süße Fotos von Katzen und ihren Babies

Geschrieben am April 18th, 2008 in Katzen von

Wenn man gelegentlich durch das Internet surft, dann hilft manchmal der Zufall etwas nach. Das Blog itty bitty kitty committee zeigt wunderschöne Fotos von Katzen – ich finde, ein Blick lohnt sich.

Das itty bitty kitty committee zieht verwaiste Miezen auf, bis sie alt genug sind, um sie nach einer Sterilisation bzw. Kastration in liebevolle Hände zu geben. Das Blog zeigt anhand von Fotos das Leben der Pflegemiezen.

Der Berthof, der Lichtdruck, die Bienen und die Hunde

Geschrieben am April 18th, 2008 in Allgemein,Bienen von

Danke für den netten Tipp. Berthof und Lichtdruck und Urlaubszimmer. Ich bin ja im Vorteil, ich weiß, wie schön es in dieser Ecke der Welt ist. Nun habe ich schnell mal geschaut – wie sieht es denn aus für Urlauber mit Hunden? Bei einem ersten Blick habe ich dazu nichts gefunden.

Auf den zweiten Blick hat sich die Sache geklärt: Urlaub mit dem Hund auf dem Berthof ist nicht möglich.

Weiselloses Volk – Nachtrag

Geschrieben am April 17th, 2008 in Bienen von

Das Ergebnis der Weiselprobe war fast eindeutig: die Brut hat sich normal entwickelt und es waren keine Ansätze für Nachschaffungszellen zu sehen. Das vbedeutet, dass eine Weisel im brutlosen Volk ist. Ich habe mich allerdings nach einem guten Rat von Gerd, dazu entschieden, zwei Völker (eines von Ihm) zu vereinen. Zu diesem frühen Zeitpunkt dürfte das noch ohne große Probleme möglich sein. Dazu habe ich mein brutloses Volk auf eine Zarge eingeengt. Die beiden schwachen Völker werden dann von einem Absperrgitter getrennt zusammengestellt.

Es ist davon auszugehen, dass sich die Völker für die brütende Königin entscheiden, wenn nur eine Königen vorhanden ist und daraus eine erstarktes Volk entsteht. Im anderen Fall entsthen bei der Vereinigung zwei überlebensfähige Völker.

Eike Elser 17-06-2008

Umzug

Geschrieben am April 17th, 2008 in Bienen von

Ich hatte ja schon von den Befürchtungen meiner Nachbarschaft berichtet. Ein Gespräch vor einigen Tagen brachte Aufklärung und die Reaktionen waren eher beruhigt. Letzten Endes will ich aber das Risiko ausschliessen und hatte mich deshalb schon nach einem Standplatz ausserhalb des Flugkreises meiner Bienen umgesehen.

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Gestern abend war es dann soweit – zum Abend als die Flugtätigkeit beendet war, habe ich die Fluglöcher mit Schaumstoff verschlossen. Heute morgen dann wurden die Magazine mit einem Spannriemen gesichert. Einmal um die Magazine überhaupt tragen zu können und dann um zu verhindern, dass die Bienen beim Transport aus ihrer “Behausung” entfliehen.

Dann noch Imkerhemd und Werkzeug verladen und die “kleine Reise” konnte losgehen.

Eike Elser 17-04-2008

Können Hunde Farben sehen?

Geschrieben am April 16th, 2008 in Hunde von Elke Müller

Wie festgestellt wurde, können Hunde nicht nur schwarzweiß sehen. Sie können ebenso bestimmte Farbtöne wahrnehmen wie z.B. Menschen, die Schau mir in die Augen..unter der Rotgrün-Farbenblindheit leiden. Hundeaugen verfügen in der Netzhaut über mehr Stäbchen, die für das Grausehen bei Dämmerlicht zuständig sind, wie Zapfen, die der Farbwahrnehmung dienen. Bei diffusem oder Dämmerlicht können Hunde eher Bewegungen optisch wahrnehmen als stehende Objekte. So ist es zu erklären, wenn der Hundebesitzer ca. 20 – 40 m bewegungslos vor seinem Hund steht und dieser ihn nicht wahrnimmt.

Nach Untersuchungen wurde festgestellt, dass Hunde die Farben Blau, Indigo, Violett und Grün wahrnehmen können, jedoch keine Farbschattierungen. Der Hund hat nur zwei unterschiedliche Zapfentypen, die für Grün und Blau empfindlich sind. Dadurch erkennt der Hund nur einen Teil des menschlichen Farbspektrums (Das menschliche Auge hat drei unterschiedliche Rezeptoren für die Farben Rot, Grün und Blau). Die Farbe Rot können Hunde beispielsweise nicht erkennen. Hunde sehen Farben etwas mehr in Richtung Ultraviolett, dadurch dass ihnen der Rezeptor für Rot fehlt, endet bei ihnen das Farbensehen bei Gelb.

Sichtfeld des Hundes

Das Sichtfeld des Hundes liegt bei etwa 230 bis 290 Grad (Ein Greyhound mit schlankem Schädel und schrägstehenden Augen hat ein weites Sichtfeld), während das des Menschen bei 180 bis 200 Grad liegt. Hunde sehen weniger scharf wie der Mensch, jedoch ist die Kombination von Hören, Riechen und die Bewegung sehen entscheidend.

Foto und Grafik: Elke Müller

Quälerei beim Hund durch Moxonleinen-Prinzip

Geschrieben am April 15th, 2008 in Hunde von Elke Müller

Prinzip MoxonleineHundehalter, die ihre Hunde im In- und Ausland ausstellen, kennen sie – die Moxonleine. Oder auch Retrieverleine und sogar Einwirkungsleine. Eine Moxonleine besteht aus einem Teil, nämlich aus dem Halsband mit verstellbarem Stopp (gibt es auch ohne!), der Leine und der Handschlaufe.

Der Vorzug dieser Leinen für Show-, Jagd-, Sport- und Begleithund wird angepriesen mit dem schnellen An-und Ableinen des Hundes, geringes Verletzungsrisiko, da beim Spielen mit Artgenossen oder auch bei der Jagd der Hund damit kein Halsband mehr umhat. Die Moxonleine macht keine Geräusche, da keine Metallteile wie Karabiner vorhanden sind. Der Hund kann auch nicht versehentlich das Halsband verlieren, da es sich je nach Einstellung nicht über den Kopf ziehen lässt. Außerdem ist diese Leine klein und passt in jede Jackentasche.

Das Material dieser Leinen besteht meistens aus geflochtenem Nylon-Zubehörauswahl für den Hund - Geschirr und Leine oder Polyamidfasern, aber es gibt sie auch in gedrehtem Hanf, Reepschnur sowie in Leder und dem besonders weichen Elchleder. Die Stärke der Moxonleine kann variieren zwischen 3 mm bis 15 mm und die Länge zwischen 1,20 m bis 3,00 m. Der Effekt der Leine ist, sobald der Hund zieht, drückt das Halsband auf die Luftröhre, was dem Hund vermitteln soll, jetzt wird es unangenehm. Geht der Hund angepasst, also an lockerer Leine, dann entsteht kein Zug. Ist das Halsband ohne Stopp, tritt gleichzeitig ein Würgeeffekt ein, der je nach Zug des Hundes mehr oder minder schwer einwirkt. Je dünner die Moxonleine, desto mehr schneidet sie im Halsbereich ein.

Vor einigen Tagen begegnete mir ein Hundehalter mit seinem Retriever an einer dieser langen, sehr dünnen Moxonleinen. Die Leine hatte er sich um Schulter und Brust befestigt, einen Teil davon hielt er in der Hand. Sobald der Hund nach vorne ging, zog er heftig zurück. Mir war vorher aufgefallen, dass der Hund ständig würgte, hustete und schluckte. Nach genauem Hinsehen stellte ich fest, dass der Stopp für den Halsbereich sehr weit gestellt war. Das bedeutet, wenn der Hund an der Leine zieht, würgt das Halsbandteil entsprechend.

Ich sprach den Halter darauf an, warum er diese Moxonleine, die ich in dieser Art für tierschutzrelevant halte, überhaupt benutzt. “Weil das eine Retrieverleine ist”, meinte er und das habe ihm sein Züchter empfohlen. Ob er schon bemerkt hätte, dass sein Hund durch diese Leine geschädigt sei, fragte ich ihn. Er tat sehr überrascht, nein, das wäre ihm gar nicht aufgefallen. Wieso ich darauf käme? Nun, so lange ich hier stehe und ihren Hund beobachte, so lange würgt, hustet und schluckt ihr Hund ständig, sagte ich. Ja, dann solle er gefälligst nicht so ziehen, ereiferte sich der Mann.

Der Retrieverrüde wollte zu mir Kontakt aufnehmen und “ruck” zog er ihn zurück. Wiederum würgte und hustete der Hund. “Vielleicht informieren sie sich einmal, wie solche Moxonleinen einzusetzen sind bzw. am besten verwenden sie für ihren Führstil ein Geschirr, damit ihr Hund sich erstmal von den gesundheitsschädigenden Einwirkungen erholen kann”, empfahl ich ihm. Stillschweigend ging er mit seinem hübschen Hund davon.

Zeichnung und Foto: Elke Müller

Weiselloses Volk?

Geschrieben am April 9th, 2008 in Bienen von

Wie gesagt, gestern habe ich mir meine beiden Gartenvölker angesehen. Was ich dabei zu sehen bekommen habe, hat mich doch schon beunruhigt. Das eine Volk wirkt sehr stark und machte beim Öffnen der Beute auch einigen “Alarm” – allein, dass ich in der oberen und dann auch in der unteren Zarge weder unverdecktelte noch verdeckelte Brut gefunden habe. Leider war wohl zudem noch eine Maus in das Magazin eingedrungen, da einige Waben löcherig waren.

Der Alarm also das unruhige Verhalten der Bienen ist schon eine erster Hinweis auf Weisellosigkeit.

Nun bedeutet das nicht vorhanden sein von Brut ziemlich sicher, dass das Volk keine Königin hat, also weisellos ist. Es waren überhaupt keine verdeckelten Zellen zu finden – so ein Volk ist dem Tode geweiht, weil keine neuen Bienen mehr herangezogen werden.

Irritierend ist für mich, dass das Volk derart stark ausgewintert hat – vielleicht ist das auf den ungewöhnliche warmen Winter zurückzuführen. Ich werde wahrscheinlich eine Weiselprobe machen – also eine Wabe mit junger offener und verdecktelter Brut aus dem anderen Volk einhängen und sehen was passiert. Entwickelt sich die Wabe normal, ist eine Königin vorhanden, wenn die Arbeiterinnnen Nachschaffungszellen bauen, dann nicht.

Die Weiselprobe (besser gesagt die junge Brut in der zugesetzten Wabe) hält die Arbeiterinnen des Volkes auch davon ab, Eier zu legen. Ein Volk, bei dem die Arbeiterinnen Eier legen, kann nicht mehr mit einer zugesetzten Königin gerettet werden.

Nun muss ich mir ernsthaft überlegen, wie ich mit diesem Volk, das im vergangene Jahr schon enttäuschte, weiter mache. Sollte sich herausstellen, dass keine Königin vorhanden ist, kann das Volk mit dem andern vereinigt werden.

Auf jeden Fall fördern solche Ereignisse das Gespräch zwischen Imkern. Das andere Volk sieht recht gut aus, hier habe ich eine Leerwabe für die Drohnenbrut eingehängt.

Eike Elser 09-04-2008

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