DoggyBed – antiallergischer Schlaf- und Liegeplatz für Hunde

Geschrieben am März 31st, 2008 in Hunde von Jörg Schumacher

Wir haben seit einiger Zeit ein DoggyBed in Benutzung. DoggyBed soll nach aktuellen Kenntnissen aus der Tiermedizin in Deutschland entwickelt worden sein und als optimales Schlafsystem für Hunde jeder Altersklasse gelten. Ich kann bestätigen, dass alle unsere Hunde das Bett problemlos angenommen haben und gern darauf liegen.

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Das Kernstück ist durch eine wasserundurchlässige, doppelschichtige Rundum-Hülle geschützt. Dieser vollkommen dichte Schutzbezug bietet antiallergische Eigenschaften und verhindert, dass Bakterien und Milben in das Innere des Hundebettes gelangen.

Pro und Contra Kastration bei Hunden

Geschrieben am März 31st, 2008 in Hunde von Elke Müller

Das war das Thema des zweitägigen Seminares, welches ich am Wochenende bei Uda Voßberg in Winsen/Kaltenkirchen besucht habe. Die beiden Referenten Dr. Udo Gansloßer und Dr. Gabriele Niepel beschäftigten die Teilnehmer mit neurophysiologischen Vorgängen im Organismus und mit der Datensammlung der Bielefelder Kastrationsstudie.

Wie wir ethologisch geschulten Trainer immer wieder feststellen müssen, wird durch die Bank viel zu schnell kastriert und ohne den Einzelfall wirklich genauestens abzuwägen. Nicht nur durch die Wechselwirkung der Hormone nach einer Kastration werden Organismus und Verhalten beeinflusst, auch der Zeitpunkt einer Kastration muss exakt gewählt sein. Zu berücksichtigen gilt schließlich auch, dass nach dem Tierschutzgesetz eine Entnahme von Organen ohne medizinische Indikation untersagt ist.

Kastration beim Hund - Gabriele NiepelBeispiel: Eine Hundehalterin einer Golden Retriever Hündin wollte ihre fünfeinhalb Monate alte Hündin gleich nach Ostern kastrieren lassen, weil sie die “Scherereien” nicht zuhause haben wolle (damit gemeint sind: Blutungen, die den Böden und Teppiche verschmieren und ungewollte Nachkommenschaft). Nachdem wir ein längeres Gespräch hatten und ich ihr zusätzlich noch das im Herbst veröffentlichte Buch von Niepel “Kastration beim Hund” empfahl, stornierte sie den Kastrationstermin.

Was passiert, wenn eine Hündin in diesem jugendlichen Alter kastriert wird? Sie bleibt insgesamt im Wesen kindlich verspielt. Sie wird nie erwachsen und lernt nie sich mit erwachsenen Hündinnen gleichberechtigt auseinanderzusetzen. Das Fell kann lockig und weich bleiben wie bei einem Welpen. Sie kann zu Hautproblemen neigen und später sogar inkontinent werden. Wird sie zusätzlich noch zum falschen Zeitpunkt kastriert kann dies eine permanente Scheinschwangerschaft hervorrufen.

Fortsetzung folgt.

Der Wolf als Kuscheltier auf dem Sofa?

Geschrieben am März 29th, 2008 in Allgemein von Elke Müller

Seit Anfang Februar geistert ein deutschamerikanischer Hafenarbeiter aus dem nördlichen Niedersachsen durch die Gazetten. Wie das ZDF letzte Woche ebenso berichtete hält besagter Mann eine vierjährige Timberwölfin Zuhause. Gezeigt werden Bilder auf denen das Ehepaar mit der vermeintlichen Wölfin im Bett liegen und kuscheln.

Amerikanischer handaufgezogener Wolfrüde im Wolf ParkEr habe das Tier von seinem Freund aus einer amerikanischen Auffangstation für Wölfe und Wolfshybriden. Von Welpe an habe er die Wölfin handaufgezogen und deshalb sei sie vollkommen zahm, erklärt der Besitzer. Er gehe sogar mit dem Tier ganz normal spazieren. Die angebliche Wolfsfähe müsse zwar an der Leine bleiben, aber sie sei Menschen gegenüber total freundlich.

Auf den Onlineseiten der Bild werden Fotos der Wölfin gezeigt. Schon anhand dieser Bilder ist für Wolfskenner zweifelsfrei zu sehen, dass es sich nicht um einen Wolf handelt. Vermutlich ist es ein Mischling, denn in Amerika werden viele Wolfshybriden (Husky-Wolf-Mischlinge, Malamute-Wolf-Mischlinge, Hund-Wolf-Mischlinge etc.) gehalten.

Die Ohren sind zu groß, die Rute ringelt sich, die Fellzeichnung ist nicht eindeutig. Fachleute haben sich bereits in der Öffentlichkeit dazu geäußert. Auch sie bezweifeln, dass es sich hier um einen Timberwolf handelt. Anscheinend wurden die deutschen Einfuhrbestimmungen umgangen, denn in den Medien ist nur von einer amerikanischen Bescheinigung die Rede, die aber nichts mit der hier geforderten Cites-Bescheinigung nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen zu tun hat.

Die Kuschelberichte über den Hafenarbeiter und seine “Wölfin” suggerieren, dass Wölfe nach der Handaufzucht bei dem Menschen leben können wie Hunde. Dem ist nicht so. Spätestens mit dem Beginn der Geschlechtsreife zeigt sich, das auch der vermeintlich zahme Wolf ein Wildtier ist.

Als Beispiel der Kommentar eines Lesers aufgrund des Berichtes der Online-Zeitung net-tribune: “ja ich war auch darüber entsetzt das die wölfin erschossen wurde… vieleicht weis hier ja jemand wie man an einen jungen wolf kommt würde auch gern einen aufziehen und halten… einen gruss an alle wolfsfreunde Wolfstranger / …”.

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Foto: Foto eines amerikanischen Grauwolfes – Elke Müller

Die Sache mit den Bienen

Geschrieben am März 28th, 2008 in Bienen von Eike Elser

Wie Jörg schon ausführte, spielen bei der Bienenhaltung eine Reihe von Rechtsgütern mit. Es ist leider auch so, dass es keine “Garantie” geben kann, dass man mit seiner Imkerei immer auf der sicheren Seite steht. In meinem konkreten Fall ist die Ortsüblichkeit wohl durch einen (vormals zwei) ortsansässige Imker gegeben, die jeweils innerhalb eines reinen Wohngebietes imkern/imkerten. Natürlich gibt es auch allgemeine Grenzen, die zum Beispiel ein Bienenvolk pro 100 Quadratmeter Grundstücksgröße für zulässig erachten (Es gibt andere, in der Größenordnung aber ähnliche Zahlen).

Wenn die Bienenhaltung erlaubt ist, dann gelten die Bienen als Emissionen, die vom Nachbarn zu dulden sind. Hier ist die Grenze aber auch erreicht, wenn die Beeinträchtigung, wie im vorliegenden Fall durch eine angegebene Allergie, zu groß ist.

Auch die beste Vorprüfung einer Rechtmässigkeit nutzt nichts, wenn die “Trumpfkarte Bienengiftallergie” gezogen wird. Letzten Endes kann man es dann mit vagen Ausgang auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ankommen lassen. Darauf habe ich keine Lust, zumal ich die erklärten Nöte nachvollziehen kann und auch nicht die Verantwortung für das Wohlergehen kleiner Kinder übernehmen mag.

Interessanterweise sind die Nachbarn von einem Bienenstandort im Ort weg zu einem anderen Bienenstandort hin gezogen – das versteh ich nun wieder nicht.

Eike Elser 28-03-2008

Gericht entscheidet über das Sorgerecht für Kater Chico

Geschrieben am März 27th, 2008 in Allgemein, Katzen von Elke Müller

Ein Gericht in Hannover entschied heute über das Sorgerecht des rot gestromten Katers Chico. Der Kläger hatte den Beweis anzutreten, dass er des Katers Besitzer ist. Laut seiner Aussage bekam er den roten Kater, den er Cheeko nannte, von den Eltern seines Lebensgefährten geschenkt. Das Samtpfötchen sei dann irgend wann verschwunden.

Dies ist nicht Chico, sondern mein Kater RowdyEin Bekannter des Katzenbesitzers glaubte später den roten Kater bei der fünfköpfigen Nachbarsfamilie wieder erkannt zu haben. Auch der klagende Exkatzenbesitzer war der festen Überzeugung, dies sei sein Kater. Die Familie wiederum bestritt dies, denn der rot gestromte Kater lebte bereits seit dem Jahr 2004 auf ihrem Hof. Und dieses Datum stimmte nicht mit den Angaben des Klägers überein, denn der behauptete den Kater erst später geschenkt bekommen zu haben.

Insgesamt vernahm der Richter fünfzehn Zeugen. Sicherlich war die Aussage einer gegenüber der Familie wohnenden Nachbarin mit ausschlaggebend für den Richterspruch. Sie versicherte die rote Samtpfote bereits 2004 auf dem Hof der Familie gesehen zu haben. Nun darf Kater Chico bei seiner Familie auf dem Hof bleiben und der Kläger trägt die Kosten des merkwürdigen Prozesses.

Foto: Elke Müller

Der Winter ist zurück – Hunde im Schneeanzug

Geschrieben am März 26th, 2008 in Allgemein, Hunde von Elke Müller

Eisblumen auf der WindschutzscheibeDer Winter hat den Frühlingsbeginn fest im Griff. Eis, Kälte und allerorts Schneefälle, mal mehr, mal weniger. Die Kinder freut es, die Senioren und viele Autofahrer reut es. Die Hunde begannen bei den milderen Temperaturen bereits ihr Winterfell zu verlieren. Und jetzt! Jetzt sieht man manche Hunde draußen frieren.

Da gibt es Hilfe. Hundehalter können ihren Liebling in wärmendes Fleece hüllen. Nachzulesen auf dem www.hundeschulen-blog.de.

Ortsübliche Bienenhaltung

Geschrieben am März 25th, 2008 in Bienen von Jörg Schumacher

Bienen fliegen umher, sammeln “Honig” und stechen. Diese Erkenntnisse gehören offensichtlich zum Allgemeinwissen. Ob aber in Nachbars Garten Bienen beimkert werden dürfen oder nicht, das scheint ein weites Feld zu sein. Ein Ausflug durch das Internet bringt die unterschiedlichsten Aussagen zu Tage.

Der März

Geschrieben am März 22nd, 2008 in Bienen von Eike Elser

Zwar mag der alten Volksweise nach der Bauer im Märzen die Rößlein anspannen und der Frühling seinen ersten Boten ins Land schicken – für mich und meine Bienen hat der März eine unangenehme Seite. Mitten letzten Jahres zogen neue Leute in ein benachbartes Reihenhaus. Kürzlich erfuhr ich nun über die üblichen “Ecken”, die Nachbarn seien mit meinen Bienen nicht einverstanden. Ich verstehe ihren Beweggrund – die Kinder sollen eine Bienengiftallergie haben – aber was um alles in der Welt bewegt diese Menschen dann, in die Nachbarschaft von Bienen zu ziehen? Das sie es wussten, haben sie zumindest indirekt bestätigt. Nun belästigen meine Bienen sie schon einen ganzen Sommer lang und man traue sich gar nicht zu lüften. Zwischen Bienenstandplatz und dem Haus ist eine 2,50 hohe Hecke und auf dem nachbarschaftlichen Grundstück gibt es nichts für die Biene zu holen – aber meine Bienen “gehen an die Kuscheltiere der Kinder”.

Nun stehe ich vor dem Problem, einen mindestens zwei bis drei Kilometer entfernten Standplatz zu finden und die Bienen vorerst dort zu beimkern. Nachdem sie sich am neuen Standplatz eingeflogen haben, kann ich dann nach 6-8 Wochen wieder in die Nähe zu meinem Grundstück, aber weiter von den Nachbarn entfernt kommen. Dieser neue Standplatz ist bereits für den weiteren Ausbau meiner Imkerei vorgesehen – doch gerade in der Frühsommtrachtzeit und unter diesen widrigen Witterungsbedingungen will ich nicht gerne umziehen. Die Bedrohung der Kindern durch meine Bienen kann ich natürlich nicht ignorieren – ich frage mich aber wirklich, warum die dann hierher gezogen sind.

Eike Elser 22-03-2008

Bienen im März

Geschrieben am März 20th, 2008 in Bienen von Eike Elser

Schlechte Zeit – ganz schlechte Bienenzeit.

Nachdem das Jahr so frühen Flugbetrieb “spendierte” macht das wechselhafte Wetter mit dem österlichen Kälteeinbruch den Bienen doch zu schaffen. Immer wieder finde ich verklammte Bienen, die es zwischen den Regengüssen nicht mehr geschafft haben, zum Bienenstock zurück zu kehren. Manchmal reicht es, wie ich mehrfach beobachten musste, schon aus, dass sich Wolken vor die Sonne schieben. Kurz darauf sieht man beladene Arbeiterinnen immer träger werdend am Boden. Noch trauriger das Bild der zahlreichen Pfützen und Wasserflächen, in denen Bienen treiben, die beim Wasserholen verklammt sind. Einige Imker stellen deshalb in der Nähe ihrer Völker sogar beheizte Tränken auf.

Ein wenig tröstet, dass derartige Verluste von der Natur vorgesehen sind – wenngleich es schwer fällt dem Ganzen zuzusehen.

Eike Elser 20-03-2008

Hunde spazieren auf die Bahnschienen

Geschrieben am März 19th, 2008 in Allgemein, Hunde von Elke Müller

“Ich habe ein 5ooo qm, großes eingezäuntes Grundstück. Doch heute morgen waren beide Hunde irgendwie heraus gekommen und spazierten auf den Bahnschienen, die nur wenige Meter entfernt sind, herum. Ich habe fast einen Herzinfarkt bekommen. Kann Herr Bolte sollte er dieses lesen mir helfen?” so lautet ein Kommentar auf Jörg’s Text und Tier-Blog.

Ich bin zwar nicht Herr Bolte, aber da ich in dem gleichen Metier seit über 20 Jahren arbeite, kann ich ohne den Kommentator sowie das soziale Umfeld noch die Hunde zu kennen zumindest folgendes dazu sagen: Das Grundstück könnte auch 10.000 qm groß sein, die Hunde würden immer noch versuchen auszubrechen, wenn äußere Reize für sie interessanter erscheinen.

Ein Trugschluss von Hundehaltern ist oftmals der Glaube je größer das Grundstück, desto besser für die Hunde. Nein, so ist es nicht, wovon ich nicht sagen möchte, dass ein großes Grundstück ein toller Auslauf für sie sein kann. Ob alleine oder zu zweit, ein Grundstück – sein Grundstück – kennt ein Hund in zwei Tagen. Wenn der Hund kein Buddelfanatiker ist, der systematisch das ganze Grundstück umwühlt und dann von vorne wieder anfängt, dann ist es spätestens am dritten Tag für ihn stinklangweilig.

Und alles, was sich draußen bewegt, was duftet oder sonst wie animiert, ist tausendmal interessanter. Ein Kaninchen, eine Maus, der Artgenosse drei Häuser weiter, ein vorbeigehender Hundefreund mit Leckerchen in den Taschen. Das was Hunde gerne mögen, ist die Beschäftigung mit ihren Menschen. Ein großer Garten ist kein Ersatz für Spaziergänge, Spiel oder Sport – für gemeinschaftliche Aktivitäten oder einfach nur Dabeisein!

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