NDR: Planet Erde – Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen

Geschrieben am Januar 31st, 2008 in Tiere im Fernsehen von Elke Müller

Die erste Staffel des Mehrteilers “Planet Erde” startet am 6. Februar im NDR. Alastair Fothergill von der BBC zeigt uns die großen Lebensräume der Erde. In fünf Jahren drehte er in internationaler Koproduktion (BBC, Discovery Channel, NHK Japan, CBC Kanada, BR und WDR) an 200 Drehorten der Welt beeindruckende Bilder.

Dabei benutzte Fothergill und die 40 Kamerateams modernste HD-Technologie. Unter anderem setzten sie Hochgeschwindigkeitskameras ein, die Bilder in 40-facher Zeitlupe liefern. Eine ferngesteuerte Kamera produzierte ungeahnte Aufnahmen aus der Luft.

Zitat WDR: “So konnten riesige Wanderungen lange aus der Luft verfolgt werden, ohne die Herden in Panik zu versetzen, in Sekundenbruchteilen erfolgende Abläufe detailliert festgehalten und unglaubliche Aufnahmen von Tieren in ihren natürlichen Lebensräumen gemacht werden. Und zwar ungeachtet dessen, ob sich diese auf höchsten Berggipfeln, in entlegensten Wüstengebieten oder in der Dunkelheit am Waldboden aufhalten.

Auf diese Weise entstanden fünf Filme, die unsere Welt zeigen, wie sie nie zuvor zu sehen war – von den großen Flüssen und beeindruckenden Schluchten, über mächtige Berge und geheimnisvolle Höhlen, bis hin zu riesigen Wüsten und weiten Feuchtgebieten.”

Die Sendetermine:

Teil 1 – 3 der ersten Staffel im NDR:

Mittwoch, 6. Februar 2008
20.15 – 21 Uhr, NDR Fernsehen
Teil 1: Von Pol zu Pol

Mittwoch, 13. Februar 2008
20.15 – 21 Uhr, NDR Fernsehen
Teil 2: Bergwelten

Mittwoch, 20. Februar 2008
20.15 – 21 Uhr, NDR Fernsehen
Teil 3: Wasserwelten

Nessie, Stronsa-Monster und andere – auf der Suche nach verborgenen Tieren

Geschrieben am Januar 30th, 2008 in Allgemein von Jörg Schumacher

1808 wurde von dem schottischen Bauern John Peace auf den Felsen vor der Orkneyinsel Stronsa (heute Stronsay) ein riesiger, im Laufe der Zeit heiß umstrittener Kadaver gefunden.

Mit diesen Worten beginnt ein interessanter Beitrag zum so genannten Stronsa-Monster in der Enzyklopädie der Internet-Seite Kryptozoologie-Online – auf der Suche nach verborgenen Tieren. Auch die berühmte Nessie wird ausführlich beschrieben.

Spannende Fragen und interessante Berichte finden sich auf der Webseite:

Existieren im Dschungel des Kongo wahrhaftig überlebende Dinosaurier? Lebt in Südamerika heute noch eine Boden bewohnende Faultierart? Ist der australische Beutelwolf tatsächlich ausgestorben? Und was ist wirklich dort draußen unter den unergründlichen Wellen des weltbekannten schottischen Hochlandsees? Gibt es tatsächlich noch unbekannte Tierarten auf unserer Erde, die uns nur aus Berichten bekannt sind? … Die Kryptozoologie ist auf der Suche nach derart verborgenen Tieren. Kommen Sie mit auf eine Expedition in unsere unbekannte Welt!

Ich war dort schmökern und kann die Seite allen Interessierten sehr empfehlen

Grauenvolle Jagd auf Wölfe in Alaska

Geschrieben am Januar 30th, 2008 in Allgemein, Heimische Tierwelt, video von Elke Müller

Wolfsmord in Alaska! Privatleute und Hobbyjäger jagen aus Hubschraubern und Motorflugzeugen Wölfe in Alaska. Sie hetzen die Tiere bis zur Erschöpfung, um sie dann zu erschießen. In Alaska besteht als einzigem Bundesland in USA noch ein intaktes ökologisches System. Durch den Abschuß der Wölfe wird dieses Ökosystem aus der natürlichen Balance gebracht.

YouTube zeigt in einem Video wie grausam diese luftgestützten Gemetzel ablaufen. Die teilweise schwer verletzten Wölfe versuchen zu flüchten oder beißen sich ihre verletzten Extremitäten ab. ACHTUNG! Sie brauchen starke Nerven, sofern Sie sich das Video zumuten wollen.

Europäischer Wolf im Gehege

Die Jäger sehen den Wolf wieder mal als Nahrungskonkurrent des Menschen. Ihre Argumentation die Karibu- und Elchpopulationen schützen zu müssen, laufen fehl. Im Gegenteil durch den Abschuß der Wölfe wird das Ökosystem massiv verändert.

George Miller, kalifornischer Abgeordneter aus dem Repräsentatenhaus, brachte einen Gesetzentwurf namens PAW (Protect America’s Wildlife) ein. Dieser soll alle bisherigen Gesetzeslücken schließen und die Jagd aus der Luft verbieten. Beteiligen Sie sich an der Petition von Support the Paw Act, damit dies nicht mißlingt.

Quelle: NL Wolf Magazin

Hund erschießt Jäger

Geschrieben am Januar 29th, 2008 in Allgemein, Hunde von Elke Müller

Weil der Hund die zuvor erlegte Wildgans apportieren sollte, ließ ein texanischer Jäger seinen Hund aus dem Auto. In dessen Jagdeifer und Freude endlich am Geschehen beteiligt zu werden, sprang der Hund heraus. Dabei stieß er gegen das am Auto lehnende Gewehr des Jägers.

Das Gewehr fiel um, ein Schuß löste sich und traf den Jäger im Oberschenkel. Der Jagdfreund transportierte den Verletzten sofort ins nächstgelegene Krankenhaus. Jedoch war der Mann so schwer verletzt, dass er diesen tragischen Jagdunfall nicht überlebte.

Quelle: FAZ.NET

Bruno, der Bär kommt ins Museum

Geschrieben am Januar 28th, 2008 in Heimische Tierwelt von Elke Müller

Der aus Italien über Österreich nach Deutschland eingewanderte Braunbär Bruno soll nun ausgestopft im Museum landen. Nach einigem Gerangel, wer den nun das Braunbär-Präparat bekommen soll, steht anscheinend fest, dass der in einer geheimen Jagdmission erschossene Braunbär im Schloß Nymphenburg in München ausgestellt wird.

Wir erinnern uns: Der erste Braunbär in Deutschland nach über 170 Jahren wurde zunächst freudig in Bayern begrüßt. Erst nachdem er sich an Bienenstöcken, Schafen und Kaninchenställen mit Erfolg zu schaffen machte, wurde Bruno zum Problembär abgestempelt. Die Jagd auf Bruno begann und die Proteste hallten aus ganz Deutschland nach Bayern. Im Juni 2006 wurde der “böse” Bruno von Jägern abgeschossen.

Das Foto von der Maus in der Falle

Geschrieben am Januar 27th, 2008 in Nager von Jörg Schumacher

Die Maus in der FalleEs ist geschafft – mit viel Geduld und mehreren Amarettini hatten wir die Maus wohl daran gewöhnt, dass die Falle etwas Leckeres bietet. Vermutlich war die Maus irgendwann leichtsinnig – schnapp, und die Falle war zu.

Wie versprochen habe ich die Maus weit weg von Haus ausgesetzt: So hat sie sicher mehr Überlebenschancen, als wenn ich die Falle vor der Nase der Katze geöffnet hätte.

[Foto: LG Viewty, Jörg Schumacher]

Das weiß doch jedes Kind: Die Haselmaus macht Winterschlaf

Geschrieben am Januar 26th, 2008 in Heimische Tierwelt, Nager von Jörg Schumacher

Eigentlich hätte die Kandidatin bei der Sendung “Das weiß doch jedes Kind” im Ausschlussverfahren selbst darauf kommen können, dass von den vier genannten Tieren die Haselmaus diejenige ist, die Winterschlaf hält. Sie war allerdings eher der Meinung das Kaninchen Winterschlaf halten, was nun wieder nicht richtig war. Aber es ist sicher einfacher, die Fragen vor dem Fernseher als darin zu beantworten.

Aber zurück zur Haselmaus – Wikipedia schreibt :

Die Haselmaus (Muscardinus avellanarius) ist ein mausähnliches, nachtaktives Nagetier aus der Familie der Bilche (Gliridae). Sie wiegt 15 bis 40 Gramm und wird knapp 15 cm lang, fast die Hälfte der Länge entfällt dabei auf den Schwanz. Das Fell ist gelbbräunlich bis rotbräunlich mit einem weißen Fleck an Kehle und Brust, am Schwanz meist etwas dunkler … Den Winterschlaf verbringt sie in einem anderen, frostsicheren Nest in Erdhöhlen oder Baumstümpfen.

Ich finde, es lohnt sich immer wieder, den Fragen aus der Sendung im Nachhinein auf den Grund zugehen …

Hunde sterben nicht einfach, sie gehen über die Regenbogenbrücke

Geschrieben am Januar 24th, 2008 in Hunde von Jörg Schumacher

Wer Hunde hat, muss wie ich damit leben, irgendwann den Tod dieser Familienmitglieder erleben zu müssen. Wir haben seit acht Jahren Hunde. Der längste Begleiter unseres Lebensweges, Irish Wolfhound Outer Limit’s Braveheart “Mr.Stringer”, ist am 15. Januar 2008 genau acht Jahre alt geworden. Das ist für einen Hund dieser Rasse ein fast schon biblisches Alter.

Das in Hundeliebhaberkreisen weit verbreitete Märchen von der Regenbogenbrücke hat mir immer sehr geholfen, den Verlust eines Hundes zu verarbeiten, auch wenn es nur ein Märchen sein kann.

Dalmatiner Bailey – das unbekannte Rentier im Schnee

Geschrieben am Januar 24th, 2008 in Fun, Hunde von Elke Müller

Na, das wär’s doch! Anstatt des tagelangen Regenwetters massenhaft Schnee. Und dann Dalmatinerhündin Bailey aus Colorado, USA, tobend in der weißen Pracht. Bei YouTube zu finden als Weihnachtsvideo.

SpurensucheDas Video entstand in den 90er Jahren nach einem Blizzard, der innerhalb von 48 Stunden den Schnee zu 1,37 Meter auftürmte. Der Besitzer von Bailey animierte den Hund mittels geworfener Schneebälle zu solchen gewaltigen Sätzen. Offensichtlich hatte Bailey jedoch einen Riesenspass durch den Schnee zu pflügen. Leider starb Bailey recht früh bei einem Wohnungsbrand.

Die Toberei im Schnee erinnert mich an meine Tiere als sie zum ersten Mal mit Schnee in Berührung kamen. Die meisten von ihnen hatten ähnlichen Spass wie Bailey. Beginnend mit Schneeflockenfangen und sich Wälzen im Schnee bis auf Glatteis rutschen und das Eis aus den Pfützen mit den Zähnen herausbrechen und aufessen, genossen die Tiere den weißen Winter. Vielleicht wird’s ja noch!?

Foto: Elke Müller

Kinotipp: Der Fuchs und das Mädchen

Geschrieben am Januar 23rd, 2008 in Allgemein, Tiere im Fernsehen von Elke Müller

Das zehnjährige Mädchen Lila ist glücklich, wenn sie durch die heimische Bergwelt streifen kann. Dabei läuft ihr ein kleiner Fuchs über den Weg. Neugierig läuft sie dem flinken Tier hinterher. Dabei stürzt sie und bricht ihren Knöchel.

FuchsfamilieFasziniert von ihrem Erlebnis, liest sie Bücher über Füchse, während sie sich von ihrem Sturz erholt. Als der Frühling ins Land zieht, trifft sie den kleinen Fuchs wieder. Aus ihm ist eine stattliche Füchsin geworden, die Junge geworfen hat. Lila schafft es, dass die Füchsin ihr Vertrauen findet. Gemeinsam ziehen sie durch Wald und Wiesen. Das Mädchen lernt viel von der Füchsin, auch das ein Fuchs ein Wildtier ist.

Der Regisseur Luc Jacquet, bekannt als Antarktisforscher und durch seinen preisgekrönten Film “Die Reise der Pinguine”, arbeitet in diesem poetischen Film eigene Kindheitserinnerungen auf.

Foto: Elke Müller

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