Jahresrückblick 2007

Geschrieben am Dezember 31st, 2007 in Allgemein von Elke Müller

Anfang des Jahres 2007 fragte Jörg, was ich vom Bloggen hielte. Ich hatte keine Ahnung. Ich wußte zwar rein per Zufall schon mal, was bloggen überhaupt ist, aber wie dies im Internet umzusetzen ist und was ich tatsächlich dafür an Zeit investieren muss, war mir nicht klar. Jörg motivierte mich für ein Blog-Netzwerk zu arbeiten. Allerdings müsse ich dem amerikanischen Betreiber glaubhaft machen, dass ein Tier-Blog soviel Werbepartner nach sich ziehen könnte, dass dieser Blog wirtschaftlich interessant ist und vor allen Dingen bleibt.

Nach vielen Recherchen verfasste ich einen langen Artikel und fasste u.a. auch Statistik zusammen, die recht ansehnliche Umsätze in deutschen Landen aufwies. Nachdem die Amerikaner bereits vor einiger Zeit aufgrund einer anderen Anfrage abgelehnt hatten einen Tier-Blog in Deutschland ins Netzwerk aufzunehmen, konnte meine Zusammenfassung sie innerhalb von zwei Tagen überzeugen. Das freute mich natürlich und ich war begierig darauf mit diesem Blog anzufangen.

Ich hatte die Rechnung jedoch ohne den Wirt gemacht! Der Verantwortliche in Deutschland hatte seine Finger mit im Spiel und versuchte mich zu zwingen diesen Blog mit einer anderen Person zu bearbeiten, die von vornherein von ihm für diesen Blog vorgesehen war. Natürlich hatte ich meine eigenen Vorstellungen, so dass ich nach mehreren Tagen Diskussion darauf verzichtete diesen Blog verantwortlich zu übernehmen.

So entstand mein eigener Blog. Am 2.3.2007 war der “dog-for-fun-Blog” online. Mit inzwischen 272 Artikeln und dem integrierten Bienen-Blog haben wir – meine Mitautoren Jörg Schumacher und Eike Elser – in diesem Jahr viele Informationen, Geschichten und Aufrufe veröffentlicht. Unseren Anspruch sachlich zu informieren ohne verfälschende Werbung hat sich als Vorteil erwiesen. Wie Jörg in seinem Artikel “Rückblick 2007″ auf  www.digitaltivi.de schreibt, fühlte er sich nicht sehr wohl mit tierschutzrelevanter Werbung neben einem seiner Artikel über Tiere.

An erster Stelle steht für mich der Spaß an der Sache. Kommerz haben wir genug um uns herum. Ich freue mich über den Erfolg des Blogs. Ich danke Jörg und Eike für Ihr pausenloses Engagement und für ihre sachlichen und ehrlichen Berichte, für ihren Humor in den Erlebniserzählungen und für ihr Durchhaltevermögen. Ganz besonders danke ich Jörg, dass er mich zum Bloggen gebracht hat und Conny Priemer für die Erstellung des Blogs, für seine technische Hilfe und für seine lustige Art der eMail-Kontakte. Und natürlich danke ich allen Lesern und Kommentatoren, die uns mit ihren Berichten bereichert haben.

Seid mit dabei, auch im Jahr 2008, es bleibt spannend. Ich wünsche Euch allen ein gesundes, erfolgreiches Neues Jahr … und lasst dem Humor viel Zeit und Raum.

Namensfindung bei Hund, Katze, Vogel, Pferd

Geschrieben am Dezember 31st, 2007 in Allgemein von Elke Müller

Die Namensgebung läuft bei jedem Menschen anders ab. Der eine nennt sein Tier nach irgend einem Vorbild oder nach einem Lieblingsschauspielernamen. Dem einen ist der Name des Tieres wichtig, dem anderen eben nicht. Wie wir bei Jörg erfahren, lässt er Optik auf sich wirken.

Chemoo und Krümel begrüßen einanderNach aktuellen Geschehnissen tauchen dann Namen auf wie nach der “Herr der Ringe”-Trilogie Hunde und Katzen die Namen “Frodo”, “Aragorn”, “Gandalf” und “Sam” erhielten. Beliebt sind auch einfache Namen wie “Anton”, “Molly”, “Emma”, “Paul” und “Paula” oder “Max”. Ausgefallene Namen wie “Angus”, “Calima”, “Moima”, “Mojak”, “Haven”, “Santos” oder “Marlowe” stehen ganz normalen, üblichen Hundenamen gegenüber “Arco”, “Kira”, “Felix”, “Asta” oder “Oskar”.

Ich lasse mir meistens Zeit mit der Namensfindung. Es gibt schon mal eineKrümel interessiert Ausnahme so wie unseren Kater Krümel, der 5 Tage alt war als er zu uns kam. Eine Handvoll Kater, ein “Krümel” eben. Nachdem die Tiere in ihrer Art und Weise Wirkung bei mir hinterlassen haben, fällt mir spontan ein Name für das entsprechende Tier ein. So sind beispielsweise die Namen unserer Kater “Batzi”, “Rowdy” und “Filou” entstanden. Sinngemäß waren sie als Freigänger mitunter recht kampferprobt und das fand sich bei dem rot-weißen Kater “Rowdy” wieder, der gerne mal andere Katzen verhaute.

“Batzi” unser großer schwarz-weißer Lieblingskater war ausgesprochen kinderlieb, sehr familienbezogen, Hunden gegenüber nie abgeneigt, aber er hatte es als ranghöchstes Tier auch faustdick hinter den Ohren. Sein Name kommt aus dem Bayerischen, ein “Batzi”, ein Schlawiner, einer, der recht genau wußte, was er wollte und was nicht und das auch zu erreichen versuchte.

Chemoo relaxed in der SonneUnser Tollerrüde “Chemoo” hieß eigentlich mal “Acer”. Das fand ich zu steif. “Chemoo” (ausgesprochen: schemou mit einem leichten i-Touch auf dem “e”) kommt aus dem Indianischen (Hoka-Sprache der Achumawi) und bedeutet “Wolf”. Da die Toller einmal Hunde der Indianer waren, passte dieser Name meiner Ansicht nach besser zu ihm. Unser zweiter Tollerrüde wurde von meiner Freundin Christiane benannt. Es mußte ein Name mit “F” sein. Mir fiel nichts ein. Es wurde “Forrest”. Viele meiner Kunden nickten wissend als sie seinen Namen erfuhren: “Aha, Forrest Gump!” “Nee, Redwood Mounty’s Forrest Son!” Großes Staunen: “Aaaahh jaaa!!!”

Meistens sind die Namen, die einem spontan einfallen die Passenden. Eine englische Familie nannte ihren Jack-Russell-Terrier monatelang einfach nur “Puppy” -also Welpe – bis einer der Söhne eines Tages aufgrund der Fellfärbung des Hundes meinte, er habe vier verschiedenfarbige Flecken und da könnte Fourty ganz witzig sein. Fourty (vierzig) passte zu einem jungen fetzigen Hund nicht unbedingt und so entschied man sich für “Fourpence”. Zum damaligen Zeitpunkt gab es als Münze noch 1 Penny sowie eine 3-Penny-Münze, den sog. Threepence. Allerdings gab es keine Münze Fourpence.

Vielleicht können unsere Leser ja mal erzählen, wie sie zu den Namen ihrer Tiere gekommen sind.

Fotos: Elke Müller

Wie heißen unsere Katzen und warum – Namen für Haustiere

Geschrieben am Dezember 31st, 2007 in Katzen von Jörg Schumacher

Alex hat die Frage gestellt, wie unser Kater heißt: Unser Kater heißt einfach Kater – deswegen auch meine Überschriften mit dem Beginn wie “Kater Kater hat sich eingelebt” usw. Wir hatte bei seiner Ankunft kurz darüber nachgedacht, wie er heißen soll – Katerchen fanden wir nett – wir kannten ihn ja noch nicht. Heute würde er vielleicht Wildfang, Schlitzohr, Frechdachs oder Unfug heißen. Aber das wußten wir noch nicht und deshalb ist es bei Kater geblieben.

Miezi ist für die Katze der Rufname, der lässt sich so schön rufen: Miiiiiiiezi :-) Ihr Name ist aber Fleckchen oder Flecki, wegen eines Brustflecks und vor allem als Abgrenzung ihrer (mittlerweile verstorbenen) Schwester gegenüber, die außer einem kleinen weißen Punkt am Kinn nichts Weißes hatte und deshalb Pünktchen hieß. Fleckchen war außerdem die Entscheidung eines Besuchskinds auf die Frage, wie die Katze denn heißen solle …

Warum haben Hunde Angst vor Silvesterknallern, jedoch keine vor einem Schußgeräusch?

Geschrieben am Dezember 28th, 2007 in Hunde von Elke Müller

Silvester naht und Herrchen und Frauchen wird wieder himmelangst, wenn der Hund sich zitternd und sabbernd unter dem Schrank verkriecht. Manche Hundebesitzer quartieren ihren Hund einfach aus. Entweder in die Hundepension oder zu Verwandten und Freunden, die den Jahreswechsel in Ruhe und ohne Knallerei verbringen möchten.

Viele Hunde interessiert der Lärm um Mitternacht überhaupt nicht, andere wiederum toben mit draußen herum und versuchen sogar die fliegenden, hopsenden und drehenden Feuerwerkskörper zu jagen. Letzteres kann gefährlich sein und zu Verletzungen führen.

Bessere Hörfähigkeit bei Hunden mit StehohrenWarum aber ängstigen sich Hunde vor Silvesterknallern? Hunde haben ein sehr empfindliches Gehör. Im Hochfrequenzbereich nehmen Hunde bis zu 50.000 Hertz war. Wissenschaftler glauben, dass einige Hundeschläge sogar Töne bis 100.000 Hertz hören können. Wir Menschen liegen bei 18.000-20.000 Hertz (Schwingungen pro Sekunde). Da Silvesterknaller sehr unterschiedliche Geräusche von sich geben – sowohl im Niedrig- wie auch im Hochfrequenzbereich – sind manche Hunde komplett irritiert. Nicht nur die unterschiedlichsten Töne, sondern auch die merkwürdigen Gerüche und die Bewegungen der diversen Flugobjekte um sie herum verwirren sie.

Ein einzelner Schuß aus einem Gewehr lässt unerfahrene Hunde zwar aufhorchen, aber je nachdem wie sich ihre Bezugsperson im gleichen Moment verhält – ob die Bezugsperson sich selbst erschrickt, ob sie aufgeregt ist, ob sie schimpft bezüglich des Schießens oder ob sie keine Notiz von dem Schuß nimmt -, lässt den Hund das Schußgeräusch in Zukunft entweder beachten oder nicht. Eine Reihe von Zuchtverbänden testen ihre Hunde in den Wesenstest bereits, ob sie schußfest sind oder nicht.

Wer auf dem Land lebt, wird das Schießen der Jäger desöfteren hören. In der Stadt gibt es verstärkt ähnliche Geräusche, z.B. Fehlzündungen von Autos. Silvester findet nur einmal im Jahr statt. Es ist also nicht verwunderlich, dass sich manche Hunde nicht an solche bedrohlichen Geräusche, Gerüche und Bewegungen um sie herum und über ihren Köpfen gewöhnen können.

Hunde, die sich zu Beginn der Knallerei draußen aufhalten, können sich sich zu Tode erschrecken und versuchen dahin zu flüchten, wo diese Bedrohungen nicht mehr stattfinden. Sind die Hunde in den Wohnungen, ist es besser sie dort zu belassen an einem für sie sicheren Ort, an dem sie sich wohlfühlen.

Wenn Sie selbst keine Feuerwerkskörper benutzen, dann zeigen SieReduzierte Hörfähigkeit durch Schlappohren Ihrem verängstigten Hund durch ignorantes Verhalten (natürlich gegenüber dem Geknalle, welches vor Ihrer Wohnung stattfindet), dass diese Geräusche für Sie uninteressant sind. Ihr Hund orientiert sich an seinen Bezugspersonen oder seinen Artgenossen. Nehmen Sie oder seine eventuell vorhandenen Artgenossen keine Notiz von den Geräuschen, dann wird ihr Hund sich eher beruhigen und zukünftig immer weniger Angst gegenüber der Knallerei empfinden.

Es besteht auch die Möglichkeit homöopathische Mittel oder Bach-Blüten gegen die Angst vor Feuerwerkskörpern einzusetzen. Zusätzlich kann der Hund über ein spezielles Training kontinuierlich an diese Geräuschkulisse gewöhnt werden.

Fotos: Elke Müller

Zwei Kraniche auf dem Feld nebenan …

Geschrieben am Dezember 28th, 2007 in Heimische Tierwelt von Jörg Schumacher

… und ich kann es nicht fotografisch belegen. Wie immer in solchen Fällen sind alle(!) verfügbaren Kameras entweder grad zum Aufladen oder es ist kein Film eingelegt oder die einzig möglich Aufnahme gelingt nicht. Es ist zum Haarausraufen! Aber die Kraniche waren da – und dieser Moment ist auch so ein bleibendes Erlebnis.

Das weiß doch jedes Kind – dass Gänseküken Gössel sind

Geschrieben am Dezember 27th, 2007 in Heimische Tierwelt, Tiere im Fernsehen von Jörg Schumacher

Nachdem schon mehrere ähnlich gelagerte Fragen wie bsp. die nach den Kindern vom Wildschwein bei der Sendung “Das weiß doch jedes Kind” zu sehen waren, tauchte nun sinngemäß die Frage auf, wie denn der Nachwuchs vom Ganter heißt. Das schien hammerhart zu sein. Zunächst war schon einmal die Antwort auf die Frage, was für ein Tier ein Ganter ist – nicht einfach, wenn solche Bezeichnungen auch regionalen Besonderheiten unterliegen.

Laut Wikipedia sind Gänse ” … in einem weiteren Sinn Vögel aus mehreren Gattungen der Ordnung der Gänsevögel (Anseriformes). … Die männliche Gans wird Gänserich, Ganser, Ganterich oder Ganter genannt. Die junge Gans heißt im norddeutschen Gössel (vom norddeutschen Wort „Gos“ für Gans) oder Gänseküken.”

Ich hatte nach sehr kurzem Nachdenken das Wörtchen “Gössel” auf den Lippen – die gewünschte Antwort lautete “Gänseküken”. Schade, ich hätte gern gewußt, was die Moderatorin zur Antwort “Gössel” gesagt hätte …

Kater Kater hat sich eingelebt

Geschrieben am Dezember 26th, 2007 in Katzen von Jörg Schumacher

Kater Katerauf dem Rücken

Kater Kater ist gewachsen und fühlt sich sichtlich wohl. Er neigt zu Unfug, Jux und Tollerei, aber auch zu erfolgreichen Jagdausflügen. Mal eben aus der Katzenklappe huschen und mit einer Maus wieder hereinkommen, das ist seine Art. Er hat den Transportkorb auf dem Schrank für sich entdeckt, Miezi schläft im Einkaufskorb drei Schränke weiter. Sie fühlt sich wohler, wenn sie nicht zu sehen ist. Beide gehen sich eher aus dem Weg, Kater Kater benimmt sich gelegentlich ungehörig. Dann unterstützen wir Miezi, sie bekommt als erste Futter und bei einer Streiterei wird der Kater verjagt. Aber es sieht immer noch so aus, als würde alles gut gehen – Kater Kater hat sich eingelebt und Miezi kann damit leben.

Frostgrade – Hunde frieren im Auto

Geschrieben am Dezember 20th, 2007 in Hunde von Elke Müller

Was für Hunde im Sommer zur Todesfalle werden kann – eingesperrt bei Temperaturen von 30°C im Schatten und 60°C im Auto – verkehrt sich im Herbst und Winter zur Infektionsfalle. Seit einiger Zeit sind die Temperaturen um den Nullpunkt, es herrscht trockene Kälte bei eisigem Wind. Gut eingepackt in winterliche Kleidung mit Mütze, Schal und Handschuhen gehen wir mit dem Hund spazieren. Die Kälte brennt im Gesicht. Den Hunden macht das Laufen und Toben sichtlich Spaß.

Ayla wartend im AutoAnders sieht es aus, wenn der Hund nach dem ausgedehnten Spaziergang oder nach einer Fahrt im erwärmten Auto in demselbigen warten muss bis seine Besitzer von den Einkäufen wieder zurückkommen. Das Auto ist ringsum von innen beschlagen und mitunter und je nach Kältepunkt verwandelt sich die Feuchtigkeit durch die Atmung des Hundes in kleine Eiskristalle an Fenstern und Metallwänden des Gefährts.

Manche Hundebesitzer haben den Platz des Hundes im Auto mit entsprechend wärmendem Material versehen, in das sich der Hund etwas einkuscheln kann. Bei anderen sitzt der Hund auf dem blanken Metall in der Box. Das bisschen Decke ist zur Seite gekratzt und der genervte und frierende Vierbeiner versucht sich mit Bellen und Toben warm zu halten. Schnell ist da eine Infektion im Anmarsch. Von Blasen- bis Mandelentzündung, von Husten, Schnupfen bis zu erkrankten Nieren ist die ganze Infektionspalette vorhanden und diese können auf den Menschen übertragen werden.

Auch die Bildung von Winterfell mit dichter Unterwolle – viele Hunde bekommen überhaupt kein Winterfell – ist nicht ausreichend, um den Hund nach Warm-Kalt-Aktionen ausreichend zu schützen. Die Tierärzte haben z.Zt. jede Menge Zulauf aufgrund der Infektionserkrankungen. Und kranke Hunde machen Sorgen – also passen wir auf sie auf!

Foto: Elke Müller

Weihnachtsgeschenke aus Hunde- und Katzenfell!

Geschrieben am Dezember 19th, 2007 in Allgemein von Elke Müller

Rheumadecken, Innenfutter für Taschen, Fellbesatz an Kleidungsstücken und Schuhen, Handschuhe, Dekorationen, Kleidung, Schlüsselanhänger u.v.m. aus Hunde- und Katzenfell. Unter fantasievollen Namen und teilweise modisch eingefärbt wie Gaejacke oder -mantel, Corsa Fox werden Hundefelle verarbeitet. Katzenfelle findet man unter Mountain Cat, Maopee oder Genotte, auch deklariert als Echt-Fell. Dem Käufer wird u.a. versprochen, dass die Rheumadecke aus echtem Katzenfell eine heilende Wirkung hat.

Nachweislich importiert auch die Bundesrepublik Hunde- und Katzenfelle aus Thailand, China, von den Philippinen und Korea. Die Tiere werden in Farmen gezüchtet, in Drahtkäfigen gehalten und grausam getötet. U.a. werden sie stranguliert, um das Fell nicht zu beschädigen.

Bereits in den 80er Jahren haben wir gegen die damaligen Gaewolf-Produkte mit unseren Hunden aus dem Tierheim Protestaktionen veranstaltet, um die Verbraucher aufzuklären. Mit Unterschriftensammlungen, die anschließend dem Bundeslandeswirtschaftminister übergeben wurden, Plakataktionen, Verteilung von Flyern und dem Gespräch mit dem Bürger auf der Straße konnten wir Menschen aufklären, um was für Felle es sich hier handelt. Gaewolf suggerierte Wolfsfell und manche Dame glaubte sich im schmucken, trendigen Wolfspelz. Tatsächlich handelte es sich um Hundefelle aus Korea.

Nach langer tierschutzpolitischer Vorarbeit unterschiedlicher EU-Mitgliedsstaaten und nationalen Einfuhrverboten haben am 26.11.2007 die Agrarminister der Europäischen Union ein Importverbot für Hunde- und Katzenfelle erlassen. Am 31.12.2008 tritt es in Kraft.

Bitte denkt daran, wenn ihr die letzten Weihnachtsgeschenke einkauft, ob das an dem Schuh, an dem Kleidungsstück oder an jeglichem anderen Accessoire vorhandene Fell eventuell aus brutalster Tierquälerei von Hunden oder Katzen stammen könnte.

Weitere Informationen: http://www.tierschutzbund.de/01050.html

Es weihnachtet sehr … wo bleibt der Schnee oder warum Hunde Schnee lieben!

Geschrieben am Dezember 17th, 2007 in Allgemein, Hunde von Elke Müller

Winterwald.picSchnee gehört für uns Deutsche zu Weihnachten wie Äpfel, Nüsse, Orangen und Weihnachtsgebäck. Aber wo bleibt er? Aufgrund der Erderwärmung können wir uns wahrscheinlich ganz vom Schnee verabschieden. In Ost- und Süddeutschland fehlt es ja nicht daran, aber wir im Norden, wir haben meist nur das graue Wetter mit Regen und Sturm.

Wie ist das mit unseren Vierbeinern? Sie lieben Schnee! Es ist eine Wonne einem jungen Hund, der noch nie Schnee erlebt hat zuzuschauen, wennChemoo Schneenase er zum ersten Mal mit der weißen Pracht in Berührung kommt. Vom Hin- und Hertoben, sich hineinstürzen, jede Schneeflocke fangen, darin herumkullern, hineinbeißen, die Nase hineinbohren und schnorcheln sowie die wildesten Sprünge vollziehen ist die ganze Palette des Hundespasses dabei. Ich kenne kaum einen Hund, der es nicht liebt im Schnee zu toben, am besten noch mit Artgenossen.

Allerdings gibt es auch die Vorsichtigen, die sich an das unbekannte Weiß Kuvacz Cäsar versackt im Schnee - Lieberwirtherst herantasten müssen und erschreckt jede Schneeflocke vom Fell lecken oder alles wegschütteln. Aber auch diese brauchen nicht lange bis sie merken, wo der Spaß verborgen ist. Viele Hunde sind fasziniert vom Glatteis. Sie bewegen sich mit ihren Pfoten so über das Eis als hätten sie ihre Krallen zu Spikes werden lassen. Da wird gerutscht auf allen Vieren, auf dem Bauch und manchmal auch auf dem Rücken. Einige Hunde versuchen ihre Zähne als Eisbrecher einzusetzen. Das kann für die Beißer schädlich sein.

Liebe Hundefreunde, bitte denkt daran, dass ihr eure Vierbeiner nicht aufSpurensuche halb zugefrorene Gewässer lasst! Wartet erst die Meldungen der Behörden ab, ob das Eis sicher trägt. Weil viele Hunde Eis lieben, rennen sie begeistert darauf. Sollten Sie einbrechen, haben sie keine Chance mehr herauszukommen und ihr könnt nicht helfen, weil ihr über das dünne Eis nicht zu eurem Tier kommen könnt. Bis dann die entsprechende Hilfe eintrifft, ist es oft zu spät.

Noch haben wir ja ein paar Tage Zeit bis zum Weihnachtsfest. Und kalt ist es ja schon … . Vielleicht rieselt am Heiligen Abend leise der Schnee während wir alle vor dem Weihnachtsbaum sitzen.

Fotos: Elke Müller / Heike Lieberwirth (Kuvacz)

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