Jahresrückblick 2007
Anfang des Jahres 2007 fragte Jörg, was ich vom Bloggen hielte. Ich hatte keine Ahnung. Ich wußte zwar rein per Zufall schon mal, was bloggen überhaupt ist, aber wie dies im Internet umzusetzen ist und was ich tatsächlich dafür an Zeit investieren muss, war mir nicht klar. Jörg motivierte mich für ein Blog-Netzwerk zu arbeiten. Allerdings müsse ich dem amerikanischen Betreiber glaubhaft machen, dass ein Tier-Blog soviel Werbepartner nach sich ziehen könnte, dass dieser Blog wirtschaftlich interessant ist und vor allen Dingen bleibt.
Nach vielen Recherchen verfasste ich einen langen Artikel und fasste u.a. auch Statistik zusammen, die recht ansehnliche Umsätze in deutschen Landen aufwies. Nachdem die Amerikaner bereits vor einiger Zeit aufgrund einer anderen Anfrage abgelehnt hatten einen Tier-Blog in Deutschland ins Netzwerk aufzunehmen, konnte meine Zusammenfassung sie innerhalb von zwei Tagen überzeugen. Das freute mich natürlich und ich war begierig darauf mit diesem Blog anzufangen.
Ich hatte die Rechnung jedoch ohne den Wirt gemacht! Der Verantwortliche in Deutschland hatte seine Finger mit im Spiel und versuchte mich zu zwingen diesen Blog mit einer anderen Person zu bearbeiten, die von vornherein von ihm für diesen Blog vorgesehen war. Natürlich hatte ich meine eigenen Vorstellungen, so dass ich nach mehreren Tagen Diskussion darauf verzichtete diesen Blog verantwortlich zu übernehmen.
So entstand mein eigener Blog. Am 2.3.2007 war der “dog-for-fun-Blog” online. Mit inzwischen 272 Artikeln und dem integrierten Bienen-Blog haben wir – meine Mitautoren Jörg Schumacher und Eike Elser – in diesem Jahr viele Informationen, Geschichten und Aufrufe veröffentlicht. Unseren Anspruch sachlich zu informieren ohne verfälschende Werbung hat sich als Vorteil erwiesen. Wie Jörg in seinem Artikel “Rückblick 2007″ auf www.digitaltivi.de schreibt, fühlte er sich nicht sehr wohl mit tierschutzrelevanter Werbung neben einem seiner Artikel über Tiere.
An erster Stelle steht für mich der Spaß an der Sache. Kommerz haben wir genug um uns herum. Ich freue mich über den Erfolg des Blogs. Ich danke Jörg und Eike für Ihr pausenloses Engagement und für ihre sachlichen und ehrlichen Berichte, für ihren Humor in den Erlebniserzählungen und für ihr Durchhaltevermögen. Ganz besonders danke ich Jörg, dass er mich zum Bloggen gebracht hat und Conny Priemer für die Erstellung des Blogs, für seine technische Hilfe und für seine lustige Art der eMail-Kontakte. Und natürlich danke ich allen Lesern und Kommentatoren, die uns mit ihren Berichten bereichert haben.
Seid mit dabei, auch im Jahr 2008, es bleibt spannend. Ich wünsche Euch allen ein gesundes, erfolgreiches Neues Jahr … und lasst dem Humor viel Zeit und Raum.






Nach aktuellen Geschehnissen tauchen dann Namen auf wie nach der “Herr der Ringe”-Trilogie Hunde und Katzen die Namen “Frodo”, “Aragorn”, “Gandalf” und “Sam” erhielten. Beliebt sind auch einfache Namen wie “Anton”, “Molly”, “Emma”, “Paul” und “Paula” oder “Max”. Ausgefallene Namen wie “Angus”, “Calima”, “Moima”, “Mojak”, “Haven”, “Santos” oder “Marlowe” stehen ganz normalen, üblichen Hundenamen gegenüber “Arco”, “Kira”, “Felix”, “Asta” oder “Oskar”.
Ausnahme so wie unseren Kater Krümel, der 5 Tage alt war als er zu uns kam. Eine Handvoll Kater, ein “Krümel” eben. Nachdem die Tiere in ihrer Art und Weise Wirkung bei mir hinterlassen haben, fällt mir spontan ein Name für das entsprechende Tier ein. So sind beispielsweise die Namen unserer Kater “Batzi”, “Rowdy” und “Filou” entstanden. Sinngemäß waren sie als Freigänger mitunter recht kampferprobt und das fand sich bei dem rot-weißen Kater “Rowdy” wieder, der gerne mal andere Katzen verhaute.
Unser Tollerrüde “Chemoo” hieß eigentlich mal “Acer”. Das fand ich zu steif. “Chemoo” (ausgesprochen: schemou mit einem leichten i-Touch auf dem “e”) kommt aus dem Indianischen (Hoka-Sprache der Achumawi) und bedeutet “Wolf”. Da die Toller einmal Hunde der Indianer waren, passte dieser Name meiner Ansicht nach besser zu ihm. Unser zweiter Tollerrüde wurde von meiner Freundin Christiane benannt. Es mußte ein Name mit “F” sein. Mir fiel nichts ein. Es wurde “Forrest”. Viele meiner Kunden nickten wissend als sie seinen Namen erfuhren: “Aha, Forrest Gump!” “Nee, Redwood Mounty’s Forrest Son!” Großes Staunen: “Aaaahh jaaa!!!”
Warum aber ängstigen sich Hunde vor Silvesterknallern? Hunde haben ein sehr empfindliches Gehör. Im Hochfrequenzbereich nehmen Hunde bis zu 50.000 Hertz war. Wissenschaftler glauben, dass einige Hundeschläge sogar Töne bis 100.000 Hertz hören können. Wir Menschen liegen bei 18.000-20.000 Hertz (Schwingungen pro Sekunde). Da Silvesterknaller sehr unterschiedliche Geräusche von sich geben – sowohl im Niedrig- wie auch im Hochfrequenzbereich – sind manche Hunde komplett irritiert. Nicht nur die unterschiedlichsten Töne, sondern auch die merkwürdigen Gerüche und die Bewegungen der diversen Flugobjekte um sie herum verwirren sie.
Ihrem verängstigten Hund durch ignorantes Verhalten (natürlich gegenüber dem Geknalle, welches vor Ihrer Wohnung stattfindet), dass diese Geräusche für Sie uninteressant sind. Ihr Hund orientiert sich an seinen Bezugspersonen oder seinen Artgenossen. Nehmen Sie oder seine eventuell vorhandenen Artgenossen keine Notiz von den Geräuschen, dann wird ihr Hund sich eher beruhigen und zukünftig immer weniger Angst gegenüber der Knallerei empfinden.
Anders sieht es aus, wenn der Hund nach dem ausgedehnten Spaziergang oder nach einer Fahrt im erwärmten Auto in demselbigen warten muss bis seine Besitzer von den Einkäufen wieder zurückkommen. Das Auto ist ringsum von innen beschlagen und mitunter und je nach Kältepunkt verwandelt sich die Feuchtigkeit durch die Atmung des Hundes in kleine Eiskristalle an Fenstern und Metallwänden des Gefährts.
Schnee gehört für uns Deutsche zu Weihnachten wie Äpfel, Nüsse, Orangen und Weihnachtsgebäck. Aber wo bleibt er? Aufgrund der Erderwärmung können wir uns wahrscheinlich ganz vom Schnee verabschieden. In Ost- und Süddeutschland fehlt es ja nicht daran, aber wir im Norden, wir haben meist nur das graue Wetter mit Regen und Sturm.
er zum ersten Mal mit der weißen Pracht in Berührung kommt. Vom Hin- und Hertoben, sich hineinstürzen, jede Schneeflocke fangen, darin herumkullern, hineinbeißen, die Nase hineinbohren und schnorcheln sowie die wildesten Sprünge vollziehen ist die ganze Palette des Hundespasses dabei. Ich kenne kaum einen Hund, der es nicht liebt im Schnee zu toben, am besten noch mit Artgenossen.
erst herantasten müssen und erschreckt jede Schneeflocke vom Fell lecken oder alles wegschütteln. Aber auch diese brauchen nicht lange bis sie merken, wo der Spaß verborgen ist. Viele Hunde sind fasziniert vom Glatteis. Sie bewegen sich mit ihren Pfoten so über das Eis als hätten sie ihre Krallen zu Spikes werden lassen. Da wird gerutscht auf allen Vieren, auf dem Bauch und manchmal auch auf dem Rücken. Einige Hunde versuchen ihre Zähne als Eisbrecher einzusetzen. Das kann für die Beißer schädlich sein.
halb zugefrorene Gewässer lasst! Wartet erst die Meldungen der Behörden ab, ob das Eis sicher trägt. Weil viele Hunde Eis lieben, rennen sie begeistert darauf. Sollten Sie einbrechen, haben sie keine Chance mehr herauszukommen und ihr könnt nicht helfen, weil ihr über das dünne Eis nicht zu eurem Tier kommen könnt. Bis dann die entsprechende Hilfe eintrifft, ist es oft zu spät.