Das NDR Tiermagazin – Norwich-Terrier Elvis, Tierfilm-Trainer und Riesenhaie

Geschrieben am August 31st, 2007 in Tiere im Fernsehen von Jörg Schumacher

Gern stelle ich hier an dieser Stelle das NDR Tiermagazin vor: Die Sendung im September 2007 begleitet den kleinen Norwich-Terrier Elvis, der in der neuen ARD Krimiserie “Elvis und der Kommissar” auf Gangsterjagd geht.

Außerdem war ein Kamerateam zu Gast beim größten Tierfilm-Trainer Europas: Jim Cloop aus England. Seine Löwen, Schlangen und schwarzen Panter wirkten schon bei zahlreichen Hollywood-Produktionen und Werbefilmen mit.

Dass die vierbeinigen Stars nicht nur vor der Kamera ihre Aufgaben erfüllen, wird beim “Bären-Vater” Dieter Kremp aus Alfeld an der Leine deutlich, neben der Arbeit mit den Tieren hilft er, Jugendliche wieder an die Natur heranzuführen.

Moderatorin Kerstin Patzschke-Schulz fühlt sich im Trubel des norddeutschen Zirkus Simoneit-Barum wohl. Sie spricht mit dem “König der Tiger” Gerd Simoneit über die Welt des Zirkus. Außerdem gibt es viele faszinierende Bilder von Riesenhaien, die vom Ärmelkanal vorbei an Helgoland bis nach Norwegen ziehen, vom Arbeitsleben indischer Elefanten und dem Versuch, die wenigen noch frei lebenden Exemplare zu retten. Und es gibt wieder viel Neues vom Seeschwalbenpaar Otto und Lotti aus Wilhelmshaven zu berichten.

Die Sendung läuft am Sonnabend, 1. September 2007, von 15.30 bis 16.30 Uhr

Tierisch intelligent – Das Schwein – ARTE

Geschrieben am August 31st, 2007 in Tiere im Fernsehen von Elke Müller

Das Ansehen des Schweines ist nicht das Beste. Das Schwein wühlt und suhlt sich im Dreck, es grunzt und es scheint einen hinterlistigen Blick zu haben. Nicht umsonst ist es in unserem Wortschatz negativ belegt. Allerdings kennen wir auch das Glücksschwein und wenn man mal Schwein gehabt hat, dann bedeutet dies in der Regel etwas Positives.

Thierry Berrod zeigt in seiner Dokumentation, dass das Schwein dem Menschen ähnlicher ist als man denkt. Die Wissenschaft benutzt das Schwein, um menschliche Zivilisationskrankheiten zu erforschen wie Ernährungskrankheiten oder Herz-Kreislauf-Beschwerden. Andere untersuchen das Verhaltensrepertoire von Schweinen und ihre Kommunikationsfähigkeit. Dass das Schwein nicht dumm ist, zeigen die im Film gezeigten Experimente.

ARTE, Freitag, 7. September 2007 um 19.00 Uhr

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Tierisch intelligent – Der Delfin – ARTE

Geschrieben am August 31st, 2007 in Allgemein von Elke Müller

Der Delfin ist den Menschen nicht nur seit der amerikanischen Kinderserie “Flipper” ein Freund. Das in Berichten erwähnte neugierig freundliche Verhalten der Delfine erstaunt immer wieder. Vincent Amouroux dokumentiert im vierten Teil der ARTE-Reihe “Tierisch intelligent” die geheimnisvolle Welt der Delfine.

Amouroux gibt Antworten auf viele Fragen: Wie funktioniert das Gehirn eines Delfins? Wie können die Delfine eine Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern erreichen, ohne Wellen zu schlagen? Wie entstehen die Pfeiflaute, mit denen sie sich verständigen? Schauen wir uns die Sendung an auf

ARTE, Donnerstag, 6. September 2007 um 19.00 Uhr

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Tierisch intelligent – Der Wolf – ARTE

Geschrieben am August 31st, 2007 in Heimische Tierwelt,Tiere im Fernsehen von Elke Müller

Der dritte Teil der Reihe “Tierisch intelligent” auf ARTE zeigt wie groß die Kluft zwischen Mensch und Wolf auch heute immer noch ist. Vincent Amouroux berichtet über den vermeintlichen Nahrungskonkurrenten, der schon nahezu ausgerottet war.

Rangordnungsdemonstration Kopie.jpgWie ähnlich sich Mensch und Wolf sind, zeigt sich durch ihre hochsozialen Strukturen. Beide leben in hierarchischen Familienverbänden. Die Einhaltung der Hierarchie gewährleistet das Überleben aller Familienmitglieder. Beide sind Jäger, wobei für den Menschen das Jagen heute nicht mehr überlebensnotwendig ist. Der Wolf hat die Menschen von jeher fasziniert und geängstigt. Der Film räumt mit alten Vorurteilen auf.

ARTE, Mittwoch, 5. September 2007 um 19.00 Uhr

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Foto: Elke Müller – Europäische Wölfe

Tierisch intelligent – Der Affe – ARTE

Geschrieben am August 31st, 2007 in Tiere im Fernsehen von Elke Müller

Vincent Amouroux befasst sich im zweiten Teil der Reihe “Tierisch intelligent” des Fernsehsenders ARTE mit der parallelen Entwicklung von Affe und Mensch. Er räumt dabei mit der Ansicht auf, dass der Mensch vom Affen abstammt. Nach 30 Jahren wissenschaftlicher Beobachtungen ist man sicher, dass das klassische Evolutionsschema bei weitem überholt ist.

ARTE, Dienstag, 4. September 2007 um 19.00 Uhr

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Tierisch intelligent – 5 Folgen über Tiere mit IQ auf ARTE

Geschrieben am August 31st, 2007 in Hunde,Tiere im Fernsehen von Elke Müller

Tara, Ulrike und NiklasEine neue Reihe in ARTE zeigt uns wie intelligent Tiere sind. Die erste Folge befasst sich mit dem treuesten aller Vierbeiner, dem Hund. Der Franzose Thierry Berrod dokumentiert die unterschiedlichen Wahrnehmungsweisen von Mensch und Hund und untersucht wie fantastisch die Anpassungsfähigkeit von Hunden an unsere immer komplizierter werdende Welt funktioniert.

Aufgrund seiner Fähigkeiten kann der Hund viele Aufgaben zugunsten des Menschen übernehmen: Hunde suchen Menschen bei Erdbeben, Hunde retten Menschen vor dem Ertrinken, Hunde können Lecks in Pipelines ausfindig machen, Hunde können Tumore erschnüffeln, ebenso können sie Landminen finden, Hunde können therapiebegleitend eingesetzt werden. Der Bericht zeigt weitere interessante Erkenntnisse über den vierbeinigen Helfer und Sozialpartner.

ARTE, Montag, 3. September 2007 um 19.00 Uhr

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Foto: Elke Müller

Adventure X: Auf der Spur der Küstenwölfe (ZDF)

Geschrieben am August 30th, 2007 in Tiere im Fernsehen von Elke Müller

seneca.jpgDrei Jahre lang ist Gudrun Pflüger den Spuren der Wölfe in den schwer zugänglichen Regenwäldern British Columbias gefolgt. Filmemacher Richard Matthews begleitet die Biologin bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Auf einer unbewohnten Insel entdeckt Pflüger ein Rudel Wölfe, dessen Sozialverhalten sie beobachten möchte. Dabei geschieht etwas Einmaliges. Die Wölfe nehmen Kontakt zu ihr auf. Der Film zeigt atemberaubend schöne Bilder der Wölfe beim Fangen von Lachsen, bei der Welpenaufzucht, bei der Jagd in den Wäldern Kanadas.

Adventure X: Auf der Spur der Küstenwölfe (ZDF)

ZDF, Sonntag 2. September 2007 von 19.30-20.15 Uhr

Foto: Elke Müller – amerikanischer Grauwolf

Von der Wabe ins Glas

Geschrieben am August 30th, 2007 in Bienen von Eike Elser

Von der Wabe ins Glas das ist schnell geschrieben aber es dauert nun doch eine Weile bis der Honig aus den entnommenen Waben verzehrfertig auf dem Tisch steht.

Wichtig ist es zunächst die bienenfreien Waben in einen bienensicheren Raum zu bringen. Schließlich habe ich den Bienen ihren Wintervorrat genommen und sie versuchen natürlich schnell wieder was “ins Lager” zu bekommen. Wenn also der Honig lustig in der Nähe des Bienenstocks vor sich hin duftet kommen die Bienen mit Sicherheit im Nu angeflogen und holen sich ihren Vorrat wieder.

100-0874-BienenwabeIns Haus gebracht und hinter verschlossenen Türen und Fenstern (!) werden die Waben nun entdeckelt. Eine sensorisch höchst angenehme Sache, denn es duftet herrlich nach Honig – wenngleich die ganze Angelegenheit ziemlich klebrig ist. Eine sogenannte Entdeckelungsgabel wird unter die Verdeckelung geschoben und das Deckelwachs vorsichtig abgehoben, bis die ganze Wabe auf der einen Seite entdeckelt ist, dann folgt die zweite Seite.

Die fertig entdeckelte Wabe kommt dann in die Honigschleuder (in meinem Fall eine alte 3-Waben-Schleuder). Die Waben werden nun ausgeschleudert wobei wichtig ist, Waben nicht gleich ganz auszuschleudern. Sie werden auf einer Seite zur Hälfte , einmal gewendet, auf dieser Seite ganz und danach von der ersten Seite auch ganz ausgeschleudert. Damit verhindert man das Brechen der Waben aufgrund starker einseitiger Belastung. Immerhin enthält eine voll gefüllte Wabe bis zu einem Kilo Honig.

Der Honig läuft aus der Schleuder in einen bereitgestellten Behälter. 100-0876-WabenschleuderIch habe den Honig dabei gleich durch ein Doppelsieb (Grob – Fein) laufen lassen. Bei mir waren es bei 9 Waben gut 10 Kilo Honigertrag. Nach dem Schleudern muß sich der Honig absetzen, damit sich Wachsreste und Verunreinigungen absetzen. Ein weiterer Filterdurchgang mit dem Spitzsieb entfernt die letzten sichtbaren Wachsreste.

Ich habe natürlich den Honig auch gleich mit der Wabe probiert. Naturkaugummi mit einem einzigartigen Aroma. Dann folgt das Reinigen der Honigschleuder und aller Gerätschaften.

Für Kindergarten oder Kita – Lernen der Aussprache von Q mit Qualle Jette

Geschrieben am August 30th, 2007 in Fun von Jörg Schumacher

Der Buchstabe Q scheint für einige Kiddis schwer zu erlernen sein. Meinem Bruder ging das früher auch so. Mein Vater sah sich seinerzeit (graue Vorzeit) veranlasst, den Lernprozess mit einem lustigen Gedicht auf die Sprünge zu helfen:

Im Quartier der Qualle Jette
liegt ein Quakfrosch quer im Bette
quietscht und quakt, ruft “Ich bestelle,
Quark und Wasser aus der Quelle.!”

Ich kann nur sagen: Es hat damals geklappt und zumindest ein Kindergarten in Zwickau (Sachsen) sollte das Gedicht auch schon erfolgreich eingesetzt haben.

Welpenschule des WDR als Doku-Soap

Geschrieben am August 28th, 2007 in Hunde,Tiere im Fernsehen von Elke Müller

Nachdem ich es zeitlich fast nie schaffe, mir Tiersendungen im FernsehenJimmi springt auf Gustav anzusehen, durfte ich heute bei Jörg und Christina den vergangenen Teil der Doku-Soap-Serie “Welpenschule im WDR” ansehen. Da ich selbst Mediatorin für Mensch-Hund-Beziehungen bin und mein Hunde-Kindergarten hier im Kreis und darüber hinaus recht beliebt ist, verfolgte ich diese Sendung natürlich mehr aus dem fachlichen Blickwinkel heraus.

Der Trainer wirkte sehr sympathisch, er sieht gut aus und – das hatte mir besonders gut gefallen – er ging freundlich, leise und teilweise hundlich mit den lieben Vierbeinern um. Nur manchmal musste es etwas lauter sein, wie er sagte, um den Welpen in seinem gerade nicht erwünschten Verhalten rechtzeitig zu unterbrechen. Ich gehe durchaus mit ihm konform, wenn er seinen Hundehaltern erklärte, dass man sich ab und zu für den Hund zum Clown machen muss.

Nicht schlüssig wurde ich mir über folgende Szene, als zunächst mit dem französischen Bulldoggen-Welpen über Hör- und Sichtzeichen “Sitz” geübt wurde . Dann wurde das Abrufen zuerst mit der Anweisung “Komm her”, dann mit “Zu mir” geübt und wenn der kleine Flitzer angerannt kam, gewartet bis er sich automatisch hinsetzte. Während des Wartens sagte der Trainer “und jetzt, und jetzt”??? Was sollte der Welpe darunter denn verstehen?

Berner Sennenhund-Welpen (6)Was mich noch mehr verwunderte, dass dem Zuschauer suggeriert wurde, wenn man mit einem Welpen frühzeitig das Abrufen übt, dass dieser dann auch in Situationen, die ihn ablenken, abrufbar wäre. Abruftraining ersetzt nicht das Training des Bindungsaufbaues. Das fehlte mir hier komplett. Im Gegenteil, man ließ den Welpen laufen, holte ihn glücklicherweise verbal wieder zurück, ohne dem kleinen Hund in irgendeiner Weise klarzumachen, dass Weglaufen ein nicht erwünschtes Verhalten ist. Das Weglaufen des Welpen war in dieser Situation ein selbstbelohnendes Verhalten. Was wäre, wenn sich in der Nähe der Grünfläche eine verkehrsreiche Straße befände oder wenn ein weiterer Hundehalter mit Hund für den Welpen sich so interessant verhielte, dass der Welpe einfach aus Begeisterung mitlaufen würde? Blieben die Besitzer und der Trainer dann auch stehen und würden hohe Töne von sich geben und hoffen, dass der Welpe darauf reagiert? Nichts gegen hohe Töne, aber dann, wenn sie effektiv eingesetzt werden können.

Die Darstellungen in der Serie “Die Welpenschule des WDR” als Doku-Soap, auch Reality-Soap genannt, lässt doch noch sehr zu wünschen übrig. Serien dieser Art sollen den Zuschauer unterhalten und gleichzeitig informieren. Man spricht hierbei von Infotainment. Wie Wikipedia erklärt: Unter Infotainment (Kofferwort aus dem Englischen: information und entertainment) versteht man die unterhaltsame Vermittlung von Bildungsinhalten und evtl. auch von Scheinwissen, das den Anspruch erhebt, Bildungsbestandteil zu sein. Dachte ich es mir doch!

Fotos: Elke Müller – Bild oben: Chihuahua tobt mit Deutsch Kurzhaar

Bild unten: Berner Sennenhund-Welpe macht ein Päuschen

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