NDR Zoogeschichten: Vogelpark Walsrode und Serengetipark Hodenhagen

Geschrieben am Juli 31st, 2007 in Tiere im Fernsehen von Jörg Schumacher

Wer zur Ferienzeit im Nordwesten Detuschlands nach einem Ausflugsziel sucht, der wird vom NDR-Fernsehen gut beraten. In den NDR-Zoogeschichten besucht
Moderatorin Christine Mühlenhof im Vogelpark Walsrode den gefiederten Nachwuchs in der Babystation und assistiert Tiertrainer German Alonso beim Training für die Flugshow; dabei erfährt sie, dass man zum Fliegen nicht unbedingt Flügel braucht.

Außerdem ist im Garten des Tierinspektors im Serengetipark Hodenhagen der Löwe los! Nachdem die kleine Nala aus dem von ihrer Mutter nicht angenommen wurde, kümmert sich nun die gesamte Familie Hamza um die kleine Raubkatze, die nicht nur den Alltag, sondern auch das ganze Haus durcheinander bringt.

Flaschenkinder sind auch die kleine Gazelle im Zoo Hannover und der Muntjak im Zoo Braunschweig. Obwohl die Tierpfleger des Parks in Handaufzuchten geübt sind, stehen sie vor einem ungewöhnlichen Problem: Wie schmeckt eigentlich Muntjak-Milch?

Die Sendung läuft am Sonnabend, 11. August 2007, von 15.00 bis 15.30 Uhr

Ameisen: Artikel zu Biologie und Haltung in der Imkerzeitung

Geschrieben am Juli 31st, 2007 in Bienen von Jörg Schumacher

Die Neue ImkerzeitungEs gibt viele Besucher auf unserer Seite, die Fragen zur Haltung von Ameisen haben. Das ist wieder einmal Gelegenheit für mich, eine Recherche vorzustellen. Der nachfolgende Text aus der Imkerzeitung erklärt auch, warum weitere Beiträge zu Ameisen in das Bienen-Blog einsortiert werden:

Ameisen (Formicidae) gehören zusammen mit den Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen zur Ordnung der Hautflügler (Hymenoptera) und sind ausnahmslos staatenbildende Insekten. Ein Ameisenstaat kann ein paar Dutzend, bis viele Millionen Ameisen beinhalten. In Deutschland sind Ameisen auch unter dem Namen Miere (Niederdeutsch) oder Emse (Hochdeutsch ) bekannt.

Dieser Auszug stammte aus einer lesenswerten Artikelreihe zum Thema Ameisen und deren Haltung, den ich empfehlen kann.

 

Erster Artikel der Serie

“Die lieben Tiere” oder “Das Ende gärtnerischer Bemühungen”

Geschrieben am Juli 25th, 2007 in Allgemein,Hunde von Eike Elser

Nachdem Jörg so nett von den Erfahrungen mit seinen Wolfhounds und den Früchten seines Gartens berichtete, möchte ich auch ein paar Erlebnisse zum besten geben.
Unsere Jackie – eine kleine Mischlingshündin – schätzt auch von Zeit zu Zeit die Früchte unseres Gartens. Apfelbeere war es vor zwei Jahren – man glaubt ja garnicht wie lang sich so ein Hund machen kann. Vergangenes Jahr musste die Felsenbirne daran glauben. Dieses Jahr gab es wieder keine Felsenbirnen, doch der Hund ist nun vollkommen unschuldig: die Vögel haben den gesamten Fruchtbehang innerhalb von 24 Stunden komplett abgefressen. Die Apfelbeere ist jetzt mit einem Netz geschützt, denn der Aronia-Saft soll dieses Jahr der Familie zugute kommen.

Das ist der Lauf der Natur – der Natur, die wir schätzen.

Irish Wolfhound’s und die Ernte im Garten

Geschrieben am Juli 25th, 2007 in Hunde von Jörg Schumacher

Mr-Stringer Jeenah ApfelbeereViel haben wir von den Früchten unseres Gartens nicht. Dabei ist eigentlich genügend vorhanden – finden unsere drei Irischen Wolfshunde.

Es beginnt mit den Himbeeren, geht über die Kirschen und die Äpfel bis zu den Zwetschgen – was nicht hoch genug ist, wird geerntet. Allerdings nicht von uns – wo die Hunde heranreichen, ernten die. Derzeit ist die Apfelbeere reif und wird freudig beknabbert. Manchmal legt sich sogar einer der Hunde darunter und verteidigt den Baum gegen die anderen – natürlich nur, um später selbst wieder darüber herzufallen.

Das Bienenjahr – der ausklingende (Bienen)Sommer

Geschrieben am Juli 25th, 2007 in Bienen von Eike Elser

Heute habe ich die Zeit zwischen den Regenschauern genutzt und mir mal mein “schwächelndes” Volk angesehen: ein Bild wie im zeitigen Frühjar, mit reichlich verdeckelter Arbeiterinnenbrut, einigen frisch geschlüpften Bienen “im Flaum” jedoch ganz wenig Pollen und Nektar in den Waben. Dieses Volk kommt aller Voraussicht nach nicht gut über drohnenschlachtden Winter – wir werden sehen. Beim anderen Volk sieht das Bild ganz anders aus: die Honigraumzarge ist prall gefüllt. Doch auch draussen gibt es bei diesem Volk einiges zu sehen. Derzeit ist die sogennant Drohnenschlacht im Gange. Die Drohnen werden jetzt für den Volksaufbau nicht mehr benötigt und die Arbeiterinnen werfen die “überflüssigen Esser” aus dem Stock.

Eine von zwei Arbeiterinnen abgedrängte Drohne ist in der Bildmitte unten rechts zu sehen – die Arbeiterinnen zerren die Drohne vom Anflugbrett in Gras. Ganz rechts, gut zu erkennen an den großen Augen, eine weitere Drohne.

Das Ganze gipfelt darin, dass die Arbeiterinnen die Drohnen verbeissen oder abstechen. Am Ende der Drohnenschlacht sind keine Drohnen mehr im Volk vorhanden.

HR: Die wilde Seele unserer Haustiere – wie wild ist das Rind?

Geschrieben am Juli 24th, 2007 in Tiere im Fernsehen von Jörg Schumacher

In den Hausrindern schlummert immer noch die wilde Seele der ausgestorbenen Ure. Keine Spur von der “dummen Kuh” oder dem “brutalen Bullen” – in einem einmaligen Pilotprojekt auf der Schwäbischen Alb dürfen sie wieder eine Sozialstruktur aufbauen wie einst ihre wilden Vorfahren.

Bis zu 200 Rinder leben in einer Herde mit einem natürlichen Zahlenverhältnis von Kühen, Stieren und Jungtieren. Hierarchien, Machtkämpfe, Allianzen unter Stieren, Aufgabenteilung und die Partnerwahl der Kühe – die Dokumentation vermittelt erstaunliche Einblicke in das innerste Wesen dieser Tiere.

Jahrtausende von Stallhaltung samt Trennung von Kühen, Kälbern und Stieren haben die “wilde Seele”, das urigen Wesen der Rinder, nicht brechen können. Der Vergleich mit wild lebenden Wisenten zeigt eine überraschende Übereinstimmung.

hr, Fr, 27. Jul 2007 · 14:15 · HR

Ich mag Bienen: Trachtangebot im Garten

Geschrieben am Juli 24th, 2007 in Bienen von Eike Elser

Wer Bienen mag – sie aber selbst nicht halten will oder darf, kann dennoch eine Menge für Bienen tun. Wesentlich ist dabei ein für Bienen interessanter Garten. Viele der Pflanzen, die in unseren Gärten existieren, sind zwar gute Nektar- und Pollenlieferanten, aber ein vernünftiges Trachtangebot zeichnet sich durch Kontinuität um Jahreslauf aus.

Zur Zeit der Obstblüte kommen die Bienen wunderbar klar: überall blüht es reich. Doch gerade jetzt, zu Beginn und noch stärker im Hochsommer, sieht es da schon ganz anders aus. Sobald die Johannisbeeren geerntet sind, blüht nicht mehr allzuviel in normalen Garten. Wenn wir auf Sommer geschaltet haben, geht die Biene schon beinahe auf Winterbetrieb.

In unserem Garten blüht jetzt der Borretsch und meine Bienchen sind dankbarste Besucher dieser Bienenweide – im Rasen (ja gut, Herr Nachbar, es ist KEIN RASEN,  sondern eine Wiese…)  blüht Weißklee und jede zweite Blüte wird beflogen.
Es gibt zahlreiche Bienenweidepflanzen mit denen man den nützlichen Bienen helfen kann.

Also: Pflanzt Bieneweidepflanzen! – im naturnahen “Tiergarten” versteht sich das sowieso von selbst. Einen guten Überblick für die Auswahl geeigneter Pflanzen gibt es bei im wikibook Einführung in die Imkerei unter Trachtpflanzen.

Das Bienenjahr

Geschrieben am Juli 23rd, 2007 in Bienen von Eike Elser

Das Bienenjahr ist strenggenommen schon vorbei. Die Sommertracht ist in aller Regel abgeschleudert und die Völker bereiten sich auf den Winter vor. Nun ja, so ungefähr zumindest. Tatsache ist, dass das Bienenvolk in der absteigenden Entwicklung ist – das Trachtangebiot geht zurück und es geht jetzt daran, dass sich das Volk für den Winterbetrieb umstellt. Das heißt, es entwickeln sich jetzt Winterbienen: Die Königin legt immer weniger Eier wegen des abnehmenden Trachtangebots.

Das Brutnest wird kleiner und die jungen Bienen können nicht mehr als Ammenbienen Brutpflege betreiben. Sie ernähren sich vorrangig von Pollen. Die Körperfunktionen /-aufbau verändern sich, durch Hormone der Juvenilhormondrüse (Copora allata) gesteuert. Interessant ist, dass ungefähr 20% des Hormonhaushalts vom Erbgut, rund 80% jedoch von äusseren Einflüssen gesteuert wird.

Einen ganz besonderen Stellenwert hat die Kommunikation innerhalb des Biens (Der Bien bezeichnet unter Imkern das Volk, das in seiner Gesamtheit als Organismus betrachtet wird/werden muss). Signale sind Klima, Trachtangebot und die Volkszusammensetzung. Es sind damit zwei verschiedene Arten von Arbeiterinnen im Volk: Winterbienen, die z.B. das Volk durch ihren Stoffwechsel heizen und bis zu neun Monate leben und Sommerbienen (Brutpflege, Sammelflüge), die etwa 6 Wochen leben.

Mit Bienenfluchten die Honigernte vorbereiten

Geschrieben am Juli 22nd, 2007 in Bienen von Jörg Schumacher

Im Beitrag Erntevorbereitung schreibt Eike, wie er verhindern will, dass die Bienen im Honigraum ertrinken. Das hört sich wirklich spannend an. Auch der Link ist interessant, ich hatte mir eine Bienenreuse ganz anders vorgestellt. So etwa wie einen Trichter mit der spitzen Öffnung zum Brutnest hin, der sich beim Rauskriechen ein wenig öffnet und so nur in eine Richtung “begehbar” ist. Das ist das Schöne hier am Bienen-Blog: Laien wie ich lernen dazu, wenn sie sich mit dem Thema beschäftigen.

Bienen, Honig, Erinnerungen

Geschrieben am Juli 21st, 2007 in Bienen,Erlebnisse von Elke Müller

Nachdem Eike hier im Blog der Bienenspezialist ist und Jörg ab und zu einen interessanten Hinweis gibt oder einfach Fragen beantwortet haben möchte, bleibe ich interessehalber bei manchem Text über Bienen hängen. Nicht nur, weil hier im Blog über Bienen geschrieben wird, sondern weil ich seit frühester Kindheit mit Bienen in Berührung kam.

Mein Großvater hatte einige Bienenstöcke und ich durfte des öfteren dabei sein, wenn er die Bienen mit einer selbstgebrauten, klaren Flüssigkeit fütterte. “Damit sie uns ihren Honig geben, bekommen sie von mir zusätzliche Nahrung”, erklärte er mir. Speziell zur Überwinterung stellte er den Bienen diesen “Saft” zur Verfügung.

Ich war ebenso dabei, wenn er die Wabenrahmen aus den Stöcken seines Bienenhauses nahm und in die handbetriebene Schleuder steckte, um den Honig kalt aus den Waben zu schleudern. Wir Kinder bekamen manchmal ein Stück Wabe zum probieren. Sie schmeckte süß und nach Wachs. Wenn er die Wabenrahmen aus den Stöcken nahm, strich er vorsichtig mit der Hand die Bienen vom Rahmen in den Stock zurück. Er verhielt sich dabei ruhig, paffte seine Pfeife und sprach leise brummend mit den summenden Insekten.

Das wintersichere Bienenhäuschen stand am Rande des großen Bauerngartens, den meine Großmutter bearbeitete. Gleich hinter dem verwitterten Holzzaun wogte das Gras saftiger fränkischer Wiesen, in denen im Frühjahr ein Meer bunter Blumen leuchtete und die von einem leise plätschernden Bach durchzogen waren. Ich glaubte fest daran, wenn ich bei meinen Großeltern übernachten durfte und zum Frühstück ein Honigbrot bekam, diese wogende Blumenwiese und den Hauch des nahenden Sommers zu schmecken.

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