EinsPlus Service aktuell: Haustiere & Urlaub

Geschrieben am Juni 29th, 2007 in Tiere im Fernsehen von Jörg Schumacher

Ab 02.07.2007 widmet sich die Reihe Service aktuell: Zu Hause unter der Moderation von Anja Höfer der Urlaubsproblematik. Der Sender beschreibt den Inhalt wie folgt:

Wohin mit Wellensittich Hansi? Allzu oft endet diese Frage an einer Autobahnraststätte oder einem Parkplatz – über 70.000 Tiere nehmen die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime jährlich alleine in der Hauptferienzeit zusätzlich auf! Verantwortungsvolle Tierhalter haben mehrere Möglichkeiten, den Urlaub auf eine für den Vierbeiner angemessenen Art zu verbringen: Entweder sie nehmen das Tier mit, sie geben das Haustier in eine Tierpension, oder sie machen bei einer gegenseitigen Tierbetreuungsaktion mit.

Um das Tier mit in den Urlaub zu nehmen gelten bei grenzüberschreitenden Reisen innerhalb der EU seit Oktober 2004 einheitliche Regeln. Notwendig ist ein vom Tierarzt ausgefüllter Heimtierausweis, eine gültige Tollwutimpfung und die Kennzeichnung des Tieres mit einem Mikrochip oder gut lesbarer Tätowierung; darüber hinausgehende spezielle Länderregelungen sind zu beachten.

Außerdem sollten sich Tierhalter vor der Reise informieren, wie das Haustier artgerecht transportiert werden kann und wie man ihm die Reise mit z.B. Pausen und Spaziergängen so angenehm wie möglich gestaltet. Wer sein Tier nicht mitnehmen möchte oder kann, hat die Möglichkeit es in einer Tierpension unterzubringen; hier sollte großer Wert auf die Qualität des Feriendomizils für den vierbeinigen Freund gelegt werden, Hinweis zur Beurteilung einer Tierpension sowie Musterverträge gibt es bei den Tierschutzvereinen und – verbänden.

Kostengünstiger und persönlicher funktionieren gegenseitige Tierbetreuungsaktionen, die ebenfalls von den Tierschutzorganisationen ins Leben gerufen und begleitet werden. Nach dem Grundsatz “nimmst Du mein Tier nehm’ ich Deines” passt man gegenseitig auf seine Haustiere auf.

Was es sonst noch alles rund um das Thema “Haustiere & Urlaub” zu beachten gibt, das weiß Gerhard Käfer, Vorsitzender Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V.. In “Service aktuell: zu Hause” gibt er wertvolle Tipps und Hinweise für den verantwortungsvollen Umgang mit Haustieren während der Ferienzeit.

Sendetermine:

Montag, 02.07.2007, 16:00 Uhr

Mittwoch, 04.07.2007, 00:00 Uhr

Donnerstag, 05.07.2007, 04:00 Uhr

Freitag, 06.07.2007, 08:00 Uhr

Samstag, 07.07.2007, 12:00 Uhr

Weitere Informationen im Internet:

www.tierschutzbund.de

www.landestierschutzverband-bw.de

www.bv-tierschutz.de

Vogelgrippe – Schwalben sind keine Bedrohung für Menschen

Geschrieben am Juni 28th, 2007 in Allgemein, Heimische Tierwelt von Elke Müller

Rauchschwalben warten auf Nahrung

Es ist schon imposant den Schwalben zuzusehen, wenn sie durch die Lüfte fliegen. Die jungen Schwalben probieren sich aus. Tollkühn segeln sie in den Himmel, stürzen wieder herab und manövrieren sich geschickt an Gebäuden, Bäumen, Büschen und anderen Objekten vorbei. Mit einer enormen Geschwindigkeit zeigen sie ihre Akrobatik innerhalb unseres Gartens. Einige Jungvögel der Rauchschwalben sitzen auf der hölzernen Dachrinne und schauen gespannt nach ihren herannahenden Eltern. Sie reißen ihre gelben Schnäbel auf, damit der Altvogel die im Flug gefangenen Insekten hineinstopfen kann.

Eine größere Schar Rauchschwalben tummelt sich zwitschernd über den Häusern und Gärten. Es ist eine muntere Schar, denen ich den lieben langen Tag zusehen könnte. Als ich noch auf einem 150 Jahre alten Hof ein Tierheim leitete, benutzten die Schwalben ihre alten Nester in der Diele des Haupthauses, in der Scheune und in den Hundeinnenzwingern. Letztere hatten niedrige Decken und an den Bohlen klebten die Schwalbennester. Während der Reinigung der Innen- und Außenzwinger schossen sie direkt neben unseren Köpfen vorbei ins Freie und auch wieder zurück, um ihre Jungen zu füttern. Gerne ließen wir im Frühjahr und Sommer Türen und Fenster einen Spalt breit geöffnet, damit die Schwalben jederzeit Zugang zu ihren Nestern hatten. Ende des Sommers trafen sie sich hoch oben in den beiden großen Kastanien und zwitscherten was das Zeug hielt. Nach ihrem Abflug in den Süden vermissten wir ihre Stimmen.

Aufgrund der neuen Fälle der Vogelgrippe in Franken/Bayern und Sachsen zerstören Menschen die Nester der Schwalben. Die Angst vor der Vogelgrippe lässt Hausbewohner die Schwalbennester entfernen. Nicht nur dass dies nach § 41 des Bundesnaturschutzgesetzes verboten ist, die Schwalben bedeuten auch keine Bedrohung für Menschen bezüglich der Lebensmittelsicherheit und der Gesundheit (Quelle: http://www.nabu.de/m05/m05_03/01973.html). Schwalben finden bei uns immer weniger Chancen sich anzusiedeln. Oftmals sind keine Nester mehr vorhanden. Um neue zu bauen, benötigen sie neben Gräsern und Reisig vor allem Wasser und Lehm. Geteerte oder gepflasterte Innenhöfe und Feldwege nehmen ihnen dazu die Möglichkeiten. Neue EU-Hygienevorschriften tragen weiterhin zur Verunsicherung der Landwirte bei. Aber auch hier sind Schwalben keine Gefahr.

Es gilt unsere heimische Vogelwelt zu schützen. Im Handel gibt es vorgefertigte Schwalbennester und –häuser, die man aufhängen kann. Um den Kot an Hauswänden und Böden zu vermeiden, können Bretter entsprechend angebracht werden. Letztendlich gilt es mit diesen lustigen Gesellen zusammen zu leben und sich an ihnen zu erfreuen, bevor es sie nicht mehr gibt.

Foto: Elke Müller – junge Schwalben warten auf Nahrung

Süddeutsche Zeitung TV Spezial – Leitwölfe oder die Kunst, Hunde zu trainieren

Geschrieben am Juni 27th, 2007 in Tiere im Fernsehen von Jörg Schumacher

Über 20 Millionen Haustiere leben in Deutschland – ein Viertel von ihnen sind Hunde. Tiertrainer, Hundeflüsterer und Veterinäre sind sich einig: An der Rasse der Vierbeiner erkennt man die Besitzer. Während die einen ihre Schoßhündchen im Luxus-Tierhotel zur Urlaubsbetreuung abgeben, schicken andere ihre Kläffer zum Hundesitter aufs freie Feld. Doch egal ob Dackel oder Dobermann: Das Wesen der Hunde wird durch Erziehung und Training bestimmt. Gibt es Probleme mit dem Vierbeiner, liegt es oft am Zweibeiner. Süddeutsche Zeitung TV berichtet auf Vox in der etwa einstündigen Sendung “Leitwölfe – die Kunst, Hunde zu trainieren” über Freud und Leid mit den Lieblingen an der Leine und versucht sich an Antworten auf die Frage: Wer ist eigentlich der Herr und wer der Hund?

Sendetermine:

VOX, Samstag, 7. Juli 2007, 22:00
VOX, Sonntag, 8. Juli 2007, 11:05.

Weitere Details zur Sendung:

  • Claudia H. kommt, wenn sich Herrchen und Frauchen nicht mehr zu helfen wissen. Die Hundetrainerin weiß mit den Tieren umzugehen: hineindenken und verstehen – also kein Flüstern, keine Couch oder Handauflegen. Entscheidend ist: Zuerst wird der Halter erzogen. So sucht Claudia H. die Probleme von Gloria P. nicht bei Hirtenhund Bengie, sondern das Frauchen lernt, Herrin über den dominanten Hund zu werden.
  • Den Vorwurf, ihre Tiere zu vermenschlichen und wie Kinder zu behandeln, müssen sich auch die Besitzer gefallen lassen, die ihre Vierbeiner vorübergehend im Pfötchenhotel abgeben. Medizinische Betreuung, Vollpension und Swimmingpool sind in einem solchen Hotel für Tiere inklusive. Den Hunden soll es an nichts fehlen, wenn Herrchen und Frauchen die Sonne in der Südsee genießen. Vom Urlaubsort aus können die Besitzer das Treiben im Pfötchenhotel dann über Webcams im Internet verfolgen.
  • Etwas weniger luxuriös ist das Hundesitting bei Oliver H. in Mainz. Sein 9.000 Quadratmeter großes Gelände besteht nur aus Wiese und Bäumen. Nicht einmal fließend Wasser gibt es. Doch das stört die vierbeinigen Gäste nicht. Die meisten von ihnen bleiben nur tagsüber, wenn die Besitzer arbeiten müssen. Dann tummeln sich hier bis zu 20 Hunde verschiedenster Rassen. Kleine Raufereien gehören dazu. Wirklich ernst aber wurde es noch nie.

Training des Therapiebegleithundes in der tiergestützten Therapie in der Fachschule Co-Therapeut Hund

Geschrieben am Juni 25th, 2007 in Allgemein, Co-Therapeut Hund, Hunde, Veranstaltungen von Elke Müller

Alma und Lady nehmen auf Anweisung ein Leckerchen vom LöffelAm vergangenen Wochenende lernten Ergotherapeuten, die ihre Hunde in der tiergestützten Therapie einsetzen möchten Theorie und Praxis in der Fachschule Co-Therapeut Hund (www.co-therapeut-hund.com). Im dritten Modul des Studiums lehrten die Dozenten der Fachschule die therapeutische Wirkung von Tieren auf den Menschen. Dabei wurden die physische und psychische Wirkung sowie auch die soziale, kognitive und instrumentelle Wirkung erörtert. Welche therapeutischen Ziele mit dem Einsatz eines Therapiebegleithundes verfolgt werden können, referierte die Inhaberin der Ergotherapiepraxis Sonja Tasto in ihren eigenen Räumen. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des ausgebildeten Therapiebegleithundes zur Hilfe für kleine und große Patienten war ein weiteres wichtiges Thema dieses Seminarwochenendes.

Praktische Übungen mit den Hunden wurden anschließend im Bewegungsraum der Praxis trainiert. Dabei kam es auf zielgerichtete Vorgaben der Therapeutinnen an, die ihre Hunde an unterschiedlichen Geräten, am Futterschlauch, auf dem Sitzsack, auf der Schaukel, bei der vorsichtigen Abnahme von Futterbrocken nach Anweisung anleiteten. Manche Unsicherheit der Hunde wurde von den Teilnehmerinnen geschickt durch Motivation gelenkt. Und der Erfolg des Gelernten durfte anschließend durch Toben mit den Artgenossen im Freilauf gefeiert werden. Die Therapeuten wurden gleichzeitig mit einem Kaffee oder Tee und einem Stück Kuchen belohnt.

Der zweite Vormittag behandelte durch die Inhaberin der Fachschule Co-Therapeut Hund – Elke Müller – die Entwicklung, Prägung und Sozialisierung des Hundes und die spezifische Gewöhnung des zukünftigen Therapiebegleithundes von Welpen an. An beiden Nachmittagen ging es mit Therapeutinnen und den Hunden ins Stresstraining. Mensch wie Hund hatten die Aufgabe am Bahnhof ohne Hektik zwischen Passanten durchzugehen, Treppen auf- und abzusteigen, Fahrstuhl zu fahren, in den Zug zu steigen und dort einen Platz aufzusuchen. Weder Mensch noch Hund sollten sich von den Umgebungsgeräuschen und den Fahrgästen ablenken lassen. Auch auf dem Schützenfest mit Schießbuden, Karussells, Ständen, Schaukeln, vielen Besuchern und lärmender Musik durften sich Mensch und Hund durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Anschließend wurde das Trainingsvideo analysiert und eventuelles Fehlverhalten von Mensch oder Hund erörtert und als Hausaufgabe mit auf den Weg gegeben.

Ein anstrengendes Wochenende ging glücklicherweise bei trockenem Wetter zu Ende. Die Teilnehmerinnen fuhren mit ihren zukünftigen Therapiebegleithunden wieder nach Hause zurück. Den Kopf voller Informationen mit müden Hunden im Gepäck rüsten sie sich auf das nächste Seminarwochenende in vier Wochen.

Foto: Elke Müller – Alma und Lady dürfen erst nach Anweisung ein Leckerchen von einem Löffel nehmen.

Die Birke, die Tauben und die Katze – erster Akt

Geschrieben am Juni 24th, 2007 in Erlebnisse, Katzen von Jörg Schumacher

Die Birke, die Tauben und die Katze – erster AktIch hätte die Tauben für schlauer gehalten. Immerhin nisten sie hier schon eine Weile und sollten unsere Katze kennen. Die hat sich letztens in halsbrecherisch erscheinender Aktion durch die Bäume gehangelt. Der Grund war nicht ersichtlich, aber sie war sehr geschickt und auch recht hoch in den Bäumen.

Und die Tauben? Die haben sich in ca. 5 Meter Höhe ein Nest gebaut und nisten dieses Jahr dort.

Für die Katze wäre das keine Höhe, der Stamm ist alt und rissig genug, um einem erfahrenen Kletterer wie unserer Katze ausreichend halt zu bieten. Und gleich in der ersten größeren Gabel, sozusagen auf dem weiteren Weg nach oben, würde sich in diesem Fall das Taubennest befinden.

Mal sehen, wie das Geschehen sich entwickelt. Ob die Taubeneier und später die Jungtauben verschont bleiben? Ob es ein Drama gibt? Es gibt ja im Fachhandel Abweiser, die eine Katze oder anderes Klettergetier auf dem Weg nach oben abhalten würden. Ich kann mich aber nicht dazu durchringen, so etwas anzuschaffen. Nach meinem Wissen brüten die Tauben noch einmal und an anderer Stelle, wenn mit dem Gelege etwas schief geht.

Noch ist nichts passiert, die brütenden Tauben erregen keine Aufmerksamkeit. Wenn ich nicht gesucht hätte, wäre ich auch auf das Nest nicht aufmerksam geworden. Trotz ein- und ausfliegender Tauben habe ich ca. 30 Minuten gebraucht, um das Nest zu entdecken.

Außerdem ist es ein neuer Platz, den die Katze vielleicht noch nicht kennt – vielleicht geht ja alles gut.

[Foto: Jörg Schumacher]

Text und Tier, bloggen, um mich zu erinnern

Geschrieben am Juni 24th, 2007 in Allgemein von Jörg Schumacher

Beim Bloggen mit Word 2007 ist mir beim Veröffentlichen ein Fehler passiert. Der Beitrag ist hier.

Mit dem Hund im Urlaub in der Ferienwohnung

Geschrieben am Juni 23rd, 2007 in Erlebnisse von Jörg Schumacher

Mit dem Hund im Urlaub in der FerienwohnungBeim ersten Mal mit dem Hund im Urlaub in der Ferienwohnung hatte ich noch gedacht, es wäre damit getan, wenn der Vermieter mit dem Hund einverstanden ist. Weit gefehlt. Die Probleme tauchten beim ersten Mal auf, weil unser Irish Wolfhound Mr. Stringer einfach zu groß war, um wie gewohnt neben dem Bett zu schlafen. Der nächste Platz wäre im Wohnzimmer gewesen, 5 Meter weg von uns – undenkbar. Also haben wir uns eher ungewollt in diesem Urlaub das Bett mit dem Hund geteilt – wir wussten es noch nicht anders, es war unser erster Urlaub mit Hund.

Mit Old Madam Slowly waren wir letztens auch in einer Ferienwohnung und hatten ein ähnliches Problem. Slowly ist ein großer Whippet-Mix und sollte keinesfalls in Ferienbett. Was tun? Die Rettung ergab sich von selbst. Wir hatten unmittelbar vor der Fahrt einen Transportkäfig “interessant gefüttert”. Das heißt Käfig auf, Leckerchen rein, abwarten, bis der Hund drin ist, Tür zu. Kein Theater: Loben, Tür auf und das Ganze von vorn. Für die erste Autofahrt war dann nur noch nötig, das Leckerchen in den Käfig zu werfen. Es ist vermutlich nicht immer ganz so einfach. Es sieht so aus, als hätte Slowly in ihrem bisherigen Leben schon einschlägige Erfahrungen hinter sich. Schließlich ist sie erst mit ca. 14 Jahren zu uns gekommen, von ihrem Vorleben wissen wir wenig.

Es ging also so gut, dass ich den Käfig für die Dauer des Urlaubs einfach neben das Bett gestellt und den Hund abends mit dem üblichen Ritual darin verstaut habe. Es war ein himmlischer Urlaub. Und was gut geht, kann man auch beibehalten: Seit diesem Urlaub steht der Käfig auch zu Hause neben dem Bett. Er ist für alle Hunde interessant, sogar ohne Belohung wird freiwillig mal ein Nickerchen darin gemacht.

Knut, das Eisbärbaby

Geschrieben am Juni 22nd, 2007 in Tiere im Fernsehen von Jörg Schumacher

Er ist schon ein richtiger Star: Der kleine Eisbär Knut ist seit mehr als 20 Jahren der erste Eisbärnachwuchs im Berliner Zoo. Die kleine Sensation zieht selbstverständlich jede Aufmerksamkeit auf sich. Jetzt ist Knut im Fernsehen, und die Zuschauer können dem Neuzugang des Berliner Zoos beim Aufwachsen zusehen.

Nachdem Eisbärenmutter Tosca das weiße Plüschknäuel nicht annahm, übernahm Tierpfleger Thomas Dörflein vom ersten Tag an Mutter- und Vaterpflichten. So leben Knut und Dörflein seit einigen Monaten zusammen in einem kleinen Raum im Berliner Zoo. Hier steht das Feldbett für den Tierpfleger, gleich neben der selbst gezimmerten Wohnkiste für das Eisbärbaby. Eine innige Gemeinschaft entsteht – zwischen Babyflasche, Küchenwiege, Fieberthermometer und Kuscheltieren. Ein absolut geschützter Raum: Hier darf keine Presse, keine Öffentlichkeit hinein. Die Gefahr, dass dem weißen Wunder noch etwas passieren könnte, ist zu groß. Nur der Tierpfleger und der Tierarzt dürfen sich dem Eisbärbaby bisher nähern und drehen mit einer Mini-DV-Kamera herzerwärmende Bilder. Alle lieben den knuddeligen Bären und wollen seine ersten holprigen Schritte verfolgen.

Sendetermine:

  • EinsFestival – 22.06.2007 22:40-22:50
  • EinsFestival – 22.06.2007 22:50-23:00
  • SWR BW – 23.06.2007 13:15-13:25 (1/10)
  • EinsFestival – 23.06.2007 18:05-18:15
  • EinsFestival – 29.06.2007 22:40-22:50
  • EinsFestival – 29.06.2007 22:50-23:00
  • EinsFestival – 30.06.2007 04:25-04:35
  • EinsFestival – 30.06.2007 04:35-04:45
  • SWR BW – 30.06.2007 13:15-13:25 (2/10)
  • EinsFestival – 06.07.2007 03:20-03:30
  • EinsFestival – 06.07.2007 10:20-10:30
  • EinsFestival – 06.07.2007 17:40-17:50
  • EinsFestival – 06.07.2007 17:50-18:00
  • EinsFestival – 06.07.2007 22:40-22:50
  • EinsFestival – 06.07.2007 22:50-23:00
  • EinsFestival – 07.07.2007 08:50-09:00
  • SWR BW – 07.07.2007 13:15-13:25 (3/10)
  • EinsFestival – 07.07.2007 17:10-17:20
  • EinsFestival – 09.07.2007 16:20-16:30

Honig ernten, verarbeiten und verkaufen

Geschrieben am Juni 21st, 2007 in Bienen von Eike Elser

Huch, da bin ich wohl ein wenig über das Ziel hinaus geschossen, als ich so ohne weitere Kommentare vom Honig-Verkauf schrieb. Jörg hat recht, es gibt eine ganze Reihe von Verordnungen den Honig und dessen Verkauf betreffend. Um es vorweg zu nehmen: den sichersten Weg geht derjenige, der eine entsprechende Ausbildung im Rahmen eines Imkergrundkurses mitmacht. Kurse des Deutschen Imkerbundes DIB beinhalten eine Honigschulung mit abschliessender Prüfung. Hier lernt man wie der Honig zu behandeln und was bei dessen Verarbeitung zu beachten ist. Mit der Prüfung kann der Imker dann die sogenannte Garantiebanderole des DIB führen und die bekannten DIB-Gläser verwenden. In allen Fällen greift aber die Honig-Verordnung (HonigV): In der Anlage 1 wird zusammengefasst:

Allgemeine Anforderungen

Honig dürfen keine anderen Stoffe als Honig zugefügt werden.

Honig muss, soweit möglich, frei von organischen und anorganischen honigfremden Stoffen sein. Honig dürfen jedoch keine honigeigenen Stoffe entzogen werden, soweit dies beim Entfernen von anorganischen oder organischen honigfremden Stoffen nicht unvermeidbar ist. Abweichend davon dürfen gefiltertem Honig Pollen entzogen worden sein.

Honig darf keinen künstlich veränderten Säuregrad aufweisen. Honig darf mit Ausnahme von Backhonig keinen fremden Geschmack oder Geruch aufweisen, nicht in Gärung übergegangen oder gegoren sein oder so stark erhitzt worden sein, dass die Enzyme erheblich oder vollständig inaktiviert wurden.

Etwas weiter geht der DIB mit seinen Qualitätsrichtlinien.
Darüber hinaus ist der Honig richtig zu kennzeichnen und es muss ein Hinweis auf den Erzeuger/Abfüller sowie eine Losnummer (eine Probe jedes Loses ist aufzubewahren) und ein Mindesthaltbarkeitsdatum (Abfüllung + 2 Jahre) enthalten sein.

Bienen stechen

Geschrieben am Juni 20th, 2007 in Bienen, Erlebnisse von Eike Elser

Bienen stechen – die Freude des Imkers liegt dicht neben dem bekannten Leid. Dass ich mir so manchen Stich habe einfangen müssen, ist mir ja schon klar gewesen – anders gelagert ist der Fall, wenn ein Kind einmal Opfer der geschätzten Biene wird.

Ich habe neben den Bienenmagazinen Gras für die Kaninchen geschnitten, als ich den Eindruck hatte, dass mich einige Bienen vertreiben wollten bzw. angriffen. Immer wieder wurde mein Kopf umflogen – also doch, die Bienen aus dem still umgeweiselten Volk sind aggressiver geworden. Ich gehe also hin, sprühe mich zum Schutz mit Essigwasser ein, was die Bienen eine wenig abhält und arbeite weiter als ich plötzlich meinen Kleinen höre: „Papa, aua Biene pieket“.

In diesem Moment startet fast automatisch ein ganz besonderer Film, der eher einem reißerischen B-Movie ähnelt. Dennoch bin ich ruhig zum Kind hingegangen und sah den Stachel am Hals. „Den mach ich dir weg, dann wird es gut“. Schnell den Stachel mit anhängender Giftblase mit dem Fingernagel abgeschoben. Geert beschwerte sich noch zweimal deutlich, ging aber dann zur Tagesordnung über.

Vermutlich ist er über den dort blühenden Klee gelaufen und hat dabei eine Nektar sammelnde Biene gestört. Auch wenn das eher ein Angriff zur Selbstverteidigung war, werde ich die Bienen in der nächsten Zeit mit einem friedlichen Ableger vereinen. Dazu später mehr. Die ruhige Reaktion hat wahrscheinlich auch dazu beigetragen, dass mein Sohn das ziemlich locker wegstecken konnte.

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