Dänemark erteilt 13 Hunderassen das Totalverbot

Geschrieben am Juni 30th, 2010 in Allgemein, Hunde von Elke Müller

Nachdem die dänische Regierung folgende Hunderassen als gefährlich einstuft, verbietet sie ab 1. Juli 2010 die Zucht, das Halten und die Einfuhr von

Pitbull Terrier
Tosa Inu
Amerikanischer Staffordshire Terrier
Fila Brasileiro
Dogo Argentino
Boerboel
Kangal
Zentralasiatischer Ovtcharka
Kaukasischer Ovtcharka
Südrussischer Ovtcharka
Tornjak
Sarplaninac,

wenn diese nach dem 17. März 2010 angeschafft worden sind. Das Verbot gilt auch für Kreuzungen der betreffenden Hunderassen. Wurden die Hunde vor dem Stichtag 17.3.2010 angeschafft, so sind diese in der Öffentlichkeit mit Maulkorb und an einer 2 m-Leine zu führen. Der Halter ist verpflichtet die Rasse oder den Typ nachzuweisen sowie den Zeitpunkt der Anschaffung.

Die dänische Regierung führt Beobachtungslisten für weitere Hunderassen. Sollten auch diese vermehrt auffällig in Erscheinung treten, droht auch diesen die Aufnahme in die neue Rasseliste.

Diese Regelung gilt auch für Touristen, die ihre Hunde nach Dänemark einführen. Außerdem weist die Dänische Botschaft in Berlin darauf hin, dass in Dänemark Hunde vom 1. April bis zum 30. September an Stränden an der Leine zu führen sind. In den Wäldern besteht ganzjährig Leinenpflicht. Freilauf für Hunde ist in den extra dafür vorgesehenen, eingezäunten Hundewäldern erlaubt.

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Amsel, Tauben, Meisen, Finken, Spatzen auf dem Großflughafen Neustadt

Geschrieben am Januar 20th, 2010 in Heimische Tierwelt von Elke Müller

Amsel hält AusschauDer derzeitige schneereiche Winter verwandelt den Garten meiner Eltern in einen Großflughafen für Gartenvögel. Eine der großen Lebensfreuden meiner alten Mutter ist die Winterfütterung der Gartenvögel. Täglich versorgt sie dreimal ein Futterhaus und drei weitere Hängeampeln mit Futter.

Ungefähr fünf Wochen vor Weihnachten 2009 beschaffte ich meiner Mutter zwei Säcke á 25 Kilogramm Winterfutter für Vögel, in der Annahme, dieses Futter würde sicherlich für die ganze Saison ausreichen, um ihre geliebten Vögel zu versorgen. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als eine meiner Schwestern direkt nach Weihnachten losgeschickt wurde, um Nachschub zu besorgen. Sack Nr. 3 wurde gekauft.

Bereits eine Woche später – Anfang Januar – erhielt ich die verzweifelteBuntspecht Meldung meiner Mutter: “Susi, die Vögel hungern!”. Nun war ich wieder an der Reihe. Ich kaufte die Säcke Nr. 4 und 5 (erreichte Gesamtmenge hiermit 125 Kilogramm!!!). Nachdem ich die Säcke 4 und 5 in der Garage meiner Eltern verstaut hatte, nahm ich im Wohnzimmer meiner Eltern Platz und riskierte einen ungetrübten Blick in den Garten.

Es hat mir schier den Atem verschlagen: An den Futterstellen zählte ich mindestens: 30 bis 36 Airbus und Boeing (Ringeltauben) auf dem Boden. Ungefähr weitere 10 Ringeltauben im Landeanflug von der benachbarten Eiche. Dazu eine nicht näher zu bestimmende Anzahl an verschieden lackierten Chessna`s, als da wären: Kohlmeisen, Grünfinken, Spatzen, Buchfinken, Mönchsmeisen. Hier kann ich nur schätzen, aber es waren sicherlich insgesamt mehr als 100 kleinere Gartenvögel.

Auch gesichtet wurden bereits Eichelhäher und ein Großraumtransporter (Fasan). Heute verzeichnete meine Mutter leider einen terroristischen Anschlag auf die Chessna`s: Eine Krähe hat vor ihren Augen eine Meise erlegt. Das hat meine Mutter sehr getroffen.

Fortsetzung folgt.

Autorin: Susi Schmidt

Fotos: Elke Müller

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Ein Muss für Hundefreunde – Marley und ich

Geschrieben am Januar 15th, 2010 in Tiere im Fernsehen von Jörg Schumacher

Gestern abend habe ich Marley und ich (Marley & Me) gesehen. Was als Komödie begann – von der Entscheidung für einen Hund, den üblichen Fehlern ahnungsloser Hundehalter und Marley als “Conan, der Zerstörer” – entwickelte sich zu einem anrührenden und wertvollen Film.

Wer noch nie einen Hund hatte und sich überlegt, einen solchen anzuschaffen, für den sollte dieser Film genügend Stoff zum Überlegen bereithalten. Meine Empfehlung: Genau hinschauen und Taschentuch bereithalten …

[Trailer]

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Es sind oft die kleinen Dinge …

Geschrieben am September 23rd, 2009 in Allgemein von Jörg Schumacher

… die das Leben vereinfachen. Warum eine Webseite dieses Blog in den letzten Wochen eine Macke hatte, konnte abschließend nicht ermittelt werden. Falls einer der Stammleser immer noch Probleme mit der Ansicht hat, es sollte nunmehr reichen, die Tastenkombination STRG+F5 zu verwenden, um die Seite völlig neu und nicht aus dem Cache zu laden. Ich kann nur hoffen, das es nicht die ganzen letzten Wochen so einfach war…

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Warum die Bienen sterben

Geschrieben am August 27th, 2009 in Bienen von Elke Müller

Seit einigen Jahren wird um das Massensterben der Honigbienen gerätselt. Ist die Ursache des Bienenvolkkollapses ein Virus, sind es Milben oder Pestizide. Gibt es keine Bienen mehr zieht das weitere katastrophale Folgen nach sich. Viele Obst- und Gemüsepflanzen werden nicht mehr bestäubt. Dies wiederum hat Auswirkungen auf unsere Nahrungsvielfalt.

Bienen auf der Wabe - FotoliaAmerikanische Forscher der University of Illinois in Urbana-Champaign haben herausgefunden, dass bei den Bienen offenbar die Eiweiß-Synthese gestört ist. Bei dem Vergleich mit CCD-infizierten (CCD = Colony Collapse Disorder) Bienenkolonien mit gesunden Bienen ergab sich, dass die sogenannten Ribosomen (= Eiweißfabriken der Zellen) nicht funktionieren. Verursacher scheint eine Kombination aus unterschiedlichen Viren zu sein.

Sobald die Proteinproduktion defekt ist, werden die Bienen anfälliger für andere schädliche Einflüsse. Wie der Spiegel berichtet, kann die Honigbiene nicht mehr auf eine mangelhafte Ernährung, Pestizide, Bakterien, Viren, Pilzbefall und andere krankmachende Keime reagieren. Das Bienenvolk stirbt ab und die Königin bleibt im Stock mit der Brut und den jungen Bienen zurück.

Bleibt zu hoffen, dass die Experten eine Gegenmassnahme entwickeln können, um die Honigbienen zu retten und damit eine ökologische und ökonomische Bedrohung abwenden.

Foto: fotolia.com

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Kontaktlinsen für Hunde und Katzen

Geschrieben am August 26th, 2009 in Hunde, Katzen von Elke Müller

Der Professor

Auch Katzen, Hunde und andere Tiere können Sehschwächen haben. Manche Tiere kommen recht gut damit klar in ihrem Leben. Nimmt die Sehfähigkeit im Alter jedoch ab und der Halter stellt fest, dass sein vierbeiniger Liebling ab und zu mal an gewohnten Objekten aneckt, dann ist die Frage inwieweit das Haustier an Lebensqualität verlieren kann.

Gefährlich wird es, wenn die Tiere sich z.B. bei Sprüngen verschätzen und woanders landen. Eine schmerzliche Erfahrung, wenn der Kater dabei vom Fensterbrett fällt, der Hund gegen eine Glastür poltert.

Eine Brandenburger Firma hat sogenannte Intraokularlinsen entwickelt, um Tieren ihre Sehkraft zurückzugeben. Die faltbaren Kontaktlinsen aus weichem Acryl werden Hunde und Katzen in einer aufwendigen Operation implantiert. Bei arbeitenden Lawinenhunden, die häufig schneeblind werden, wird sogar eine Linse mit UV-Absorber eingesetzt. Die Kosten dafür liegen bei 2.000 Euro für die Operation und ca. 200 Euro für die Linsen.

Foto: Elke Müller

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ZOS-Seminar mit Mirjam Müntefering in Brokeloh

Geschrieben am August 10th, 2009 in Allgemein, Hunde von Elke Müller

Mirjam Müntefering erklärt das TimingAm Wochenende fand das ZOS-Seminar (Zielobjektsuche) mit Mirjam Müntefering in der Fachschule für Mensch & Hund in Brokeloh statt. Teilnehmer und Hunde lernten mit Unterstützung der Referentin das Zielobjekt zu suchen und zunächst zu berühren. Innerhalb von zwei Tagen waren die meisten Hunde soweit, auf das zu suchende Material zu verweisen.

Was ist ZOS nun eigentlich? ZOS oder Zielobjektsuche wurde von den ehemaligen Polizeihundeausbildern und Hundetrainern Ina und Thomas Baumann entwickelt. Zielobjektsuche kommt aus der Polizeihundearbeit. Etwas abgewandelt eignet sich dieseHund wird auf das Objekt Klammer konditioniert Beschäftigungsform hervorragend für Familienbegleithunde. Aufgrund des instinktiven Suchverhaltens von Hunden wird der Hund zusammen mit seiner Bezugsperson im Team arbeiten. Dadurch verbessern sich die Zusammengehörigkeit sowie die Bindung des Hundes zu seinem “Menschen”.

Innerartliche KommunikationDer Hund lernt Gegenstände zielgerichtet zu suchen und anzuzeigen. Der Vorteil dieser Teamarbeit ist die hohe physische und psychische Auslastung des Hundes. Die Teilnehmer werden dazu entsprechend theoretisch vorbereitet und lernen dann in der Praxis ihren Hund korrekt zu bestätigen und anzuleiten.

Im Seminar mit Mirjam Müntefering wurden die Teilnehmer zunächstAska schaut vom Rande aus zu theoretisch und in Trockenübungen vorbereitet. Das korrekte Timeing der Bestätigung der richtigen Reaktion des Hundes ist ausschlaggebend für den Aufbau der Objektsuche. Dabei verwendet werden kleine Gegenstände wie Kugelschreiber, Wäscheklammer, Lederstückchen oder andere Dinge. Die Hunde werden zunächst auf eines der Objekte konditioniert und im weiteren Training soweit gebracht, dass sie unterschiedliche Sachen differenzieren können und mittels Ins-Platz-gehen darauf verweisen.

Sobald die Hunde dies zuverlässig umsetzen können, werden weitere Gegenstände eingebaut. Im sogenannten Trümmerfeld müssen die Hunde anschließend das von ihrem Halter über Sichtzeichen Mirjam Müntefering hat die Klammer verstecktangegebene Objekt suchen und anzeigen. Eine weitere Stufe ist die Päckchenstraße. Hier suchen die Hunde aus mehreren Behältern denjenigen aus, in dem der vom Halter angezeigte Gegenstand liegt. In der obersten Stufe des “Zossens” wird eine Geruchswand eingesetzt. Die Hunde suchen diese Wand ab, um anhand des konditionierten Duftes den richtigen Gegenstand herauszufinden.

Seit 2007 gibt es sogar internationale ZOS-Meisterschaften in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Diese Form der Teamarbeit Mensch/Hund erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

Fotos: Elke Müller

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Leinenzwang – Maulkorbzwang – arme Hunde in Niedersachsen

Geschrieben am August 7th, 2009 in Allgemein, Hunde von Elke Müller

Aufgrund der durch Hunde in den letzten Monaten verursachten Personenschäden in Niedersachsen beantragte die SPD eine Änderung des Niedersächsischen Gesetzes über das Halten von Hunden (NHundG). Die Partei ist der Meinung, dass das zur Zeit gültige Hundegesetz nicht ausreichend ist. Das Gesetz komme erst zum Zuge, wenn ein Hund zugebissen hat.

Hund bellt drohend Menschen anIn vierzehn Bundesländern gibt es Rasselisten nur nicht in Niedersachsen und Thüringen. Wir (diejenigen, die täglich professionell mit Hunden und ihren Haltern umgehen sowie auch etliche andere Institutionen) haben dies 2002 begrüßt, da die in Niedersachsen bestehende Gefahrtierverordnung ausreichend ist, um mit auffällig gewordenen Hunden entsprechend zu verfahren.

In ihren Forderungen zur Verschärfung des NHundG lehnt sich die SPD an die Gesetze bzw. Verordnungen der anderen Bundesländer. Eine Rasseliste muss her. Zusätzlich sollen Hunde über 40 Zentimeter Schulterhöhe und 20 Kilogramm Körpergewicht an Leine und mit Maulkorb geführt werden. Das wäre nach dem Tierschutzgesetz § 1 tierschutzwidrig.

Nach vielen Protesten und einer Demonstration am 2. August in Hannover, wurde die Beschlussfassung zur Änderung des NHundG auf nächstes Jahr verschoben. Jedoch soll am 18. August ein Gespräch mit Agrarminister Hans-Heinrich Ehlen und Fachleuten stattfinden, um Licht in das momentane Chaos zu bringen.

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Neugierige Wespen auf Nahrungssuche

Geschrieben am Juli 31st, 2009 in Allgemein von Elke Müller

Seit ungefähr Mitte Juni sind in diesem Jahr Wespen unterwegs. Kaum sitzt man zum Essen im Garten, taucht erst eine auf und untersucht unsere Nahrung. Innerhalb weniger Sekunden erscheinen immer mehr am Tisch und lassen sich meist auf Wurst oder Fleisch nieder. Obst, Marmeladen oder Kuchen sind anscheinend weniger interessant. Aus der Wurst knabbern sie dann runde Stücke heraus und fliegen mit ihrer Beute davon.

Deutsche WespeUnangenehm wird es, wenn die Wespen um den Kopf herumschwirren oder sich gerade auf das Brötchen setzen, in das man hinein beissen möchte. Hektische Bewegungen, wildes Umsichschlagen und Panik scheinen auch die Wespen in Alarmbereitschaft zu versetzen. Sie weichen aus und kreisen um so schneller um einen herum. Also heißt es Ruhe zu bewahren und wenn sie zu dicht kommen, sie mit langsamen Bewegungen auf Abstand zu bringen. Außerdem kann man die für Wespen interessanten Nahrungsmittel abdecken. Irgendwann machen sie sich davon.

Kommen die Wespen allerdings in Bedrängnis, dann wehren sie sich mit ihrem Stachel. Entgegengesetzt zu den Bienen können Wespen mehrere Male stechen. Im Falle eines Wespenstiches gilt es die Stelle sofort zu kühlen. Nach einigen Tagen verschwinden Schmerz und Schwellung. Bei allergischen Reaktionen auf Wespenstiche sollte man unverzüglich einen Arzt aufsuchen, damit die Versorgung und Medikation abgeklärt werden kann.

Foto: © Uwe Wittbrock – Fotolia.com

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Bugs, Bugs, Bugs – Marienkäfer an der Ostsee gestrandet

Geschrieben am Juli 31st, 2009 in Allgemein von Jörg Schumacher

Marienkäfer stranden an der Ostsee – dieser interessante Fakt ist Gegenstand eines lesenswerten Artikels auf meinem Lieblingswetterkanal. Nachzulesen unter “Marienkäfer legten an der Küste wohl “Notbremsung” hin.

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